Traveller | schiffsLOG

Samstag 14.11.09 rabenaas Kommentieren

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Das Folgende ist für die meisten Leser vermutlich uninteressant, aber das Blog ist einfach der beste Ort um wichtige Inplay-Dokumente meiner Traveller-Kampagne zu parken. Vielleicht betrachtet aber auch der eine oder andere die Art, wie die Informationen angelegt sind, als ganz nützlich für die eigene Kampagne. Who knows.

Schiffs-Log

inkl. Verzeichnis der Geld- und Kreditinformationen der gemeinsamen Traveller Unternehmung.

[–Vorläufige amtliche Unternehmensbezeichnung–]
Bietergemeinschaft FAR HORIZONS Nachfolger Jenghe D.YONGARD 020-1105

[–LOG BEGINN–]

[334|1104] Voranmeldung durch Darek YONGARD auf Regina als Bietergemeinschaft YONGARD-BEGLINBURG-IIYAMA-BELLMAN-KONRAD für Insolvenzversteigerung der FAR HORIZONS FREIE HANDELSGESELLSCHAFT Besitzungen auf Jenghe

[005|1105] Anmeldung von Herzog Dren Signas BEGLINBURG, Lord Cpt. Lt. Rashid Francois IIYAMA, Cpt. Dr. Ari BELLMAN und Force Commander KONRAD auf Jenghe Uplift inkl. Anmeldung der verbieften Vertretungsrechte für den abwesenden Darek YONGARD. Planetentransfer der Bietergemeinschaft per Linienshuttle „Sternensänger“. Das Shuttle stürzt aus ungeklärter Ursache unweit der Sternenstadt ab – Indizien deuten auf einen möglichen Terroranschlag der Unitidad-Gewerkschaftsseparatisten hin.

[005|1105] XBootnachricht abgehend an Darek YONGARD auf Regina über Unglück und Ersuchen um Wahrnehmung der Vertretungsansprüche bzw. Vor-Ort-Rekonstruktion der im Crash verlorenen Unterlagen über Vertetungsrechte, Besitzübertrag von Schiffsanteilen etc.

[007|1105] Anmeldung der Bietergemeinschaft MøMMELETI-DREMEN-MKRINAT-JONES auf Jenghe Uplift für Insolvenzversteigerung der FAR HORIZONS FREIE HANDELSGESELLSCHAFT Besitzungen auf Jenghe und Transfer der Bietergemeinschaft auf den Planeten. Die Bietergemeinschaft gibt dem Ersuchen der Insolvenzverwalter nach, die Auktion zu verschieben, bis der überlebende Vertreter der Drittpartei Darek YONGARD entweder eintrifft oder seinen Rücktritt von der Auktion bekundet. Unterbringung der Bietergemeinschaft plus des Zweitbieters MILLENNIUM MILES FREIHANDELSUNTERNEHMUNG im IMPERIAL HOTEL in Jenghe-Sternenstadt auf Kosten des Insolvenzverwalters.

[012|1105] XBootnachricht von 006|1105 geht auf Regina ein. YONGARD sendet Rückantwort über umgehende Anreise und nimmt nächsten Flug nach Jenghe.

[019|1105] Anmeldung Darek YONGARD auf Jenghe Uplift und Expresstransfer nach Jenghe. Treffen der Bietergemeinschaften im ehemaligen FAR HORIZONS Verwaltungsbüro in Jenghe Sternenstadt. YONGARD klärt verwaltungstechnische Probleme bei der Rekonstruktion der im Absturz verlorenen Daten über Anteile etc.

[020|1105] Erstregistrierung: Vereinigung der Bietergemeinschaft MøMMELETI-DREMEN-MKRINAT-JONES mit der Bietergemeinschaft YONGARD-BEGLINBURG-IIYAMA-BELLMAN-KONRAD und Erstregistrierung als gemeinsam veranlagte, gesamtschuldnerisch haftende freie Handelsunternehmung unter der vorläufigen Amtsbezeichnung „Bietergemeinschaft FAR HORIZONS Nachfolger Jenghe D.YONGARD 020-1105″.

[020|1105] Ersteigerung des Typ A Freihändlers General Shipyards Regina lfd.Nr. 33/1055 (letzte Bezeichnung BUMBLEBEE, bei Ersteigerung eingetragene neue Bezeichnung WILDCARD) durch Anteilsübertrag von 77 Schiffsanteilen (davon 42 aus Abfindungen (Hauptanteilseigner: YONGARD, DAREK) plus 23 aus Altersabtrag des Schiffes (Baujahr 1055) plus 12 Spekulationsanteile aus der Pflichtversteigerung) zur gemeinschaftlichen Besitzübernahme aus der Insolvenzmasse der FAR HORIZONS FREIE HANDELSGESELLSCHAFT, Niederlassung Headfield/Jenghe, inkl. Ausstellen eines Generellen Imperialen Freihandelsbriefes. 23 Schiffsanteile verbleibend bei der II. Imperialen Handelskreditbank, Hauptsitz Regina, per üblichem Kreditabtrag von 36.538 Cr pro Monat für die nächsten 40 Jahre, vereinbarte Zahlungsweise monatlich bei jedem Raumhafen bis C-Klasse, Vorauszahlung möglich und erwünscht, 5% Restkreditstrafe einmalig bei Verzug von 6+ Monaten, 10% einmalig nach 12+ Monaten Verzug, danach Rücktransfer von 1 Schiffsanteil pro Quartal an die Bank, fristlose Kreditkündigung mit Sofortfälligkeit frühestens möglich nach 2 Jahren Verzug, vorzeitige Ablöse des Kredites möglich. Eingabe der Registration 020-1105 auf Jenghe zur Weitergabe per XBoot an Zentrale Registrationsstelle Regina.

  • Schiffsanteile YONGARD, Darek ::: 12
  • Schiffsanteile MøMMELETI, Gunnar ::: 4
  • Schiffsanteile MKRINAT, Prkexn ::: 12
  • Schiffsanteile JONES, Rebecca ::: 2
  • Schiffsanteile DREMEN ::: 12
  • Anteile VERHANDLUNGSMASSE (Altersabtrag+Spekulation) ::: 35
  • Schiffsanteile II. Imperiale Handelskreditbank ::: 23

[020|1105] Kontoeinzahlung bei Auktionatorin Hanra JUDEA registriert und abgerechnet

  • Einlage 001 YONGARD, Darek ::: 10.000 Cr
  • Einlage 001 MøMMELETI, Gunnar ::: 184.000 Cr
  • Einlage 001 MKRINAT, Prkexn ::: 141.000 Cr
  • Einlage 001 JONES, Rebecca ::: 10.000 Cr
  • DREMEN ohne Einlage
  • Konto Unternehmen ::: 345.000 Cr

[020|1105] Frachterwerb aus der Konkursmasse von FAR HORIZONS:

  • Kauf: 40t Textilien @ 750 Cr ::: 30.000 Cr
  • Kauf: 3t Fortschrittliche Waffen @ 105.000 Cr ::: 315.000 Cr
  • Gesamtkosten ::: 345.000 Cr
  • Konto Unternehmen :: 0 Cr

[020|1105] Frachtauftrag für MILLENNIUM MILES FREIHANDELSGES., Regina

  • Transport: 40t Textilien von: Jenghe nach: Regina bis: 034|1105 @ 1000 Cr/t
  • Gesamtertrag bei termingerechter Lieferung ::: 40.000 Cr

<<<––––– [020|1105–22:32:12] –––––>>>

[–LOG ENDE–]

[–PRÄKALKULATION BEGINN–]

[032|1105] Offizielles Inkrafttreten der Unternehmensanmeldung im Imperialem Freihandelsregister

[050|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank – Kreditkontostand :: 0 Cr

[080|1105] LIEFERTERMIN Millennium Miles Textilien von Jenghe nach Regina, Auftrag von [020|1105]

[080|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[110|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[140|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[170|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[200|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[230|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[260|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[290|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[320|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[350|1105] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[1106] JAHRESWARTUNG 57191 Cr (basierend auf Schiffswert bei Kauf +50% Wartungskosten extra)

[005|1106] Todestag der Vorbietergesellschaft

[015|1106] FÄLLIGKEIT 36.538 Cr für Schiffskredit an II. Imperiale Handelskreditbank

[020|1106] Erster Jahrestag der Unternehmensgründung

[–PRÄKALKULATION ENDE–]

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White Wolf supportet Masquerade!

Freitag 06.11.09 rabenaas 1 Kommentar

Gerade fand die International Camarilla Concention (ICC) statt, die wichtigste Convention des offiziellen White Wolf Fanclubs. Und bei dieser Gelegenheit ließen die Weißen Wölfe bzw. CCP, die mit WW fusionierten Macher von EVE ONLINE, sich ein wenig in die Karten sehen.

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Unter anderem wurde enthüllt, dass CCP/White Wolf’’s neue Politik in Zukunft PLAY THE WAY YOU WANT TO sein wird. Was bedeutet, dass jede Art von World of Darkness Fan – auch Fans der alten Welt der Dunkelheit, also Vampire: The Masquerade und Co. – bedingungslos unterstützt werden wird.

Außerdem enthüllt CCP White Wolf, in Zukunft auf Systeme wie Amazon Kindle – das ja nur am Anfang einer trechnischen Entwicklung stehe, ähnlich wie die ersten Handys ja auch nur s/w Displays hatten – setzen zu wollen und kräftig in Tools zu investieren, mit denen das Geschichtenerzählen und Verwalten von Kampagnen deutlich einfacher wird. Ohne dafür auf „Battlegrids“ oder nur per Pay-Abonnement verfügbare Dienste wie den DDI zurückzugreifen.

Hier im MIDNIGHT DANCE Blog gibt es Videos der White Wolf Macher und eine detaillierte Zusammenfassung der News.

Leider ist in Bezug auf viele Dinge nur sehr Vages gesagt – aber der Vorgeschmack ist deutlich. Und er schmeckt nach BLUT!

Und a propos MIDNIGHT DANCE: Im November steigt in Berlin das zweite überregionale Vampire LARP Event des OPUS Domänen-Netzwerks 2009. Wer mitmachen will – und sei es als kurzfristig geschaffene Rolle – ist herzlich willkommen!

Traveller RPG | Weltinfo: Jenghe

Samstag 31.10.09 rabenaas 5 Kommentare

Vorwort: Nachdem ich laaaange Jahre das Traveller Rollenspiel völlig aus den Augen verloren hatte, wurde ich durch die positiven Besprechungen der neuen Aufgabe von Mongoose, die nun auf deutsch im 13Mann Verlag vorgelegt wurde, wieder auf das Spiel aufmerksam. Speziell der Gedanke der Rückbesinnung – wozu auch das Erscheinen von Traveller im ursprünglichen, minimalistischen Design zählt – gefiel mir auf Anhieb sehr gut, und so dauerte es gar nicht lange, bis ich eine Runde Freunde für ein spontanes Probezocken zusammen hatte – sowohl alte Traveller-Hasen als auch Leute, die von dem Spiel noch nie etwas gehört hatten (zur Schande des Astrophysikers unter den Rollenspielern, der eine Art Erweckungserlebnis hatte *g*). Dem Spaß am System und den uber-awesomen Webangeboten wie etwa der gigantischen Universumskarte, dem Erstellen der Charaktere, dem Durchspielen der Karrieren, der innovativen Charaktererstellung als Gruppe und der Faszination des Spieles tat nicht einmal der TPK in der allerersten Sitzung Abbruch. Aber dazu später. Heute stelle ich erstmal jene Welt vor, auf der das erste, fatal endende Abenteuer spielte. In weiteren Artikeln werde ich dann das Abenteuer selbst und den weiteren Weg der (neuen) Charaktere durch die Spinwärtsmarken verfolgen. Den Eintrag zu Jenghe findet ihr auch im Traveller Wiki auf der offiziellen deutschen Traveller Website. Have Fun! Licht dimmen – und Sprung!

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Jenghe

Jenghe
Sektor: Spinwärts-Marken
Subsektor: Regina
Hexfeld: SM1810
Zugehörigkeit: Imperial
Raumhafen: C (Mittelmäßig)
Größe: 7 Mittel (11,200 km)
Atmosphäre: 9 Dicht (verschmutzt)
Hydrographie: 9 (90%)
Population: 6 Millionen (1 Mio.+)
Regierung: 6 Gefangene Regierung
Justizgrad: 3 Gering
TL: 9 Prä-Stellar (Fusion)
Reisezone: Grün
Basen: Scout
Handelscode: Ni
Gasriesen: 3
Planetoidengürtel: 2

Jenghe ist eine nichtindustrialisierte Feuchtwelt im Regina-Subsektor der Spinwärts-Marken (SM 1801) und Mitglied des Imperiums. Direkte Nachbarwelten (Sprung-1 entfernt) sind „im Uhrzeigersinn“ der Hexkarte, startend kernwärts:

  1. SM1809: Ruie (C776977-7) ist eine autonome, dicht besiedelte Industriewelt mit C-Raumhafen und Gasriesen im Regina-Subsektor. Gelbe Zone!
  2. SM1910: Regina (A788999-C) ist das imperiale Zentrum des Regina-Subsektors und eine reiche, hochtechnisierte Welt. Im System existiert eine Marine- und eine Scoutbasis.
  3. SM1911: leer
  4. SM1811: Dinom (D100535-A) ist eine imperiale, nichtindustrialisierte Welt mit Gasriesen im Lanth-Subsektor.
  5. SM1711: Extolay (B45589A-A) ist eine imperiale Welt mit Marinebasis.
  6. SM1710: leer

Informationen zum System

Das Jenghe System besteht aus drei Gasriesen (von innen nach außen: Iol, Marekk, Ujattar), zwei Planetoidengürteln und einer unbewohnten Vakuumwelt (Divoyd), die um den in tiefem Rot-Orange glimmender Zwergstern Kol kreisen (Spektralklasse M0, Leuchtkraftklasse V).

Temperatur und Leuchtkraft des Zentralgestirns sind so schwach, dass die Lebenszone nur den Gasriesen Iol und dessen Monde umfasst, zu denen neben Ghan, Sakkar und Vjol auch Jenghe zählt (Jenghe ist der bei Weitem größte der Monde, Ghan und Sakkar sind lediglich eingefangene Planetoide aus einem der beiden Gürtel des Systems).

Der Rest des Systems besteht aus der lebensfeindlichen Außenzone. Von Bedeutung ist dort draußen nur Ujattar als fernster der drei Gasriesen, der von entsprechend gebauten Raumschiffen zum Abschöpfen von Treibstoff genutzt wird und in dessen Orbit insgesamt vier Schlachten gegen die Zhodani im Fünften Grenzkrieg stattfanden, die Jenghe als Aufmarschgebiet für eine Invasion auf Regina verwendeten.

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Bedeutung als Transit- und Reiseziel

Obwohl Jenghe an einer Haupthandelsroute und nur 1 Sprung entfernt von Regina liegt, wird die Hauptwelt insgesamt selten besucht. Die meisten Schiffe stoppen nur kurz beim ersten erreichbaren Gasriesen, füllen ihren Treibstoffvorrat auf und springen weiter.

Informationen zur Hauptwelt

Jenghe ist einer Monde über Iol, dem innersten Gasriesen des Systems.

Details zu Größe, Atmosphäre und Hydrographie

Die Verschmutzung in Jenghes Atmosphäre besteht aus Algenstaub: Dies sind freitreibenden Pollen einer in allen Meeren Jenghes vorkommenden Algenart, die für Außenweltler ein mildes Allergen darstellen. Einheimische haben sich an die durch Algenpollen ausgelösten Schleimhautreizungen besonders der Atemwege weitgehend gewöhnt und verzichten daher zuweilen auf Filtermasken. Nur zur jährlichen Hauptblüte und bei Aufenthalt in den Küstenregionen der Äquatorialzone sind selbst auf Jenghe Geborene zwingend auf Atemfilter angewiesen.

Ein weiterer Nebeneffekt der Algenpollen ist, dass Fluggerät auf Jenghe eher selten zum Einsatz kommt: Einerseits sind die Sichtweiten sehr begrenzt (bei niedrigem Pollenaufkommen bis max. 1.000m Sicht, mittleres Aufkommen etwa bei 200m Sicht, schweres Aufkommen unter 30m Sicht), andererseits kommt es immer wieder zu technischen Ausfällen durch verstopfte Ansaugstutzen und durch Pollen blockierte Kühlsysteme, demzufolge zu überhitzten Triebwerken oder sogar Entzündung der sich rasch in Triebwerken festsetzenden Algen, die unter Druck zu Flocken oder soliden Brocken verklumpen.

Eine weitere Besonderheit besteht in einem Wetterereignis, dass von Einheimischen als „Schlitt“ bezeichnet wird. Dazu kommt es, wenn mittleres bis hohes Algenaufkommen in Bodennähe oder mittleren Höhenlagen auf Regenfälle aus darüber liegenden Wolken trifft. Aus der Verbindung von Regentropfen und in diesen aufgelösten Algenpollen entsteht auf dem Boden ein schmieriger Film, der etwa die gleiche Bedrohlichkeit wie Blitzeis besitzt. Zum Glück bleibt der Schlitt nach Ende von Regenfällen nicht allzu lange bestehen, da die Algen das Wasser aufsaugen und beschleunigt an die Luft abgeben. Zurück bleiben schneeartig verkittete Pollenklümpchen, die unter Druck zu Staub zerfallen.

Besiedelungsgeschichte und Entwicklung

Die erste historisch belegte Besiedlung Jenghes erfolgte um das Jahr 80. Das Schicksal jener ersten Kolonie ist aber ungeklärt. Eine zweite Besiedelung fand von Regina aus im Jahr 133 statt und hatte Bestand, blieb aber mit an die 1.000 Kolonisten eher unterentwickelt.

Dies änderte sich erst um 491, als ein später von Sternmetal Horizons übernommenen Werkstoffhersteller einen industriellen Nutzen für die Algenpollen auf Jenghe fand: General Spacefaring Industries (GSI) errichtete mehrere Fabriken an äquatorialen Küstenabschnitten, deren riesige Ansaugrohre Pollen aus der Luft ziehen und zu einem hocheffizienten Dämmstoff verdichten. In Platten gepresst, wird dieser nachwachsende Rohstoff seitdem vor allem in Thermoisolierungen und so auch in Raumschiffen verbaut.

Mit der Übernahme der Operationen durch den Sternmetal Horizon Megakonzern wurde seit 887 der Export von Dämmplatten derart forciert, dass Jenghes Atmosphäre zwischenzeitlich sogar als frei von Verschmutzung betrachtet werden konnte. Obgleich dies als Teil eines Terrraforming Vorhabens durchaus Ziel und Zweck von GSI war, lief diese Entwicklung den Produktionsinteressen Sternmetals entgegen, so dass mittels einer Flotte von Nährschiffen gegengesteuert wurde. Diese Schiffe bauen nun regelrecht Algen an, indem einerseits neue, noch reproduktionsfreudigere Algenmodelle sowie massive Nährstoffe in die Meere gebracht werden.

Im Fünften Grenzkrieg benutzten die Zhodani das Jenghe-System als Sammelpunkt für Angriffe auf Regina, die Hauptwelt wurde aber nicht in die Kriegshandlungen involviert (sämtliche Kämpfe zwischen Zhodani und den Streitkräften unter Kommando von Herzog Norris fanden weit außerhalb im Orbit um den größten und äußersten der drei Gasriesen des Systems, Ujattar, statt. Eine in einem der beiden Planetoidengürtel des Systems vermutete Zhodani-Basis konnte nie bestätigt, geschweige denn gefunden werden.

Details zu Population, Regierung und Justizgrad

Jenghes Regierung wird als gefangene Regierung klassifiziert und ist dies tatsächlich im doppelten Sinn: Einerseits liegt die Verwaltung von Jenghe seit Befreiung des Systems im Fünften Grenzkrieg bei Herzog Norris und erfolgt somit von Regina aus, andererseits sind über 90% aller planetaren Installationen auf Jenghe selbst Besitz von Sternmetal Horizons, die somit als de facto Eigentümer der Welt gewertet werden müssen.

Die Position seitens der Regina-Verwaltung ist hierbei, dass die Zhodani das Jenghe-System erobert hatten, folglich dieses durch Befreiung in Besitz des Herzogs von Regina übergegangen ist. Dem hält der Megakonzern entgegen, dass die Zhodani die Hauptwelt nie besetzt haben, diese folglich auch nie befreit werden musste.

Als Interim wird Jenghe seit Ausbruch dieses Grundsatzstreits durch die „Gewerkschaftsrepublik Dorzan“ (benannt nach dem Gründervater und Gewerkschaftsführer desselben Namens) unter dem durch die Jengher Sternmetal Gewerkschaftsmitglieder gewählten „Gewerkschaftspräsidenten“ regiert. Diesem stellt Sternmetal einen „Direktor“ als Repräsentanten und Vorgesetzten entgegen. Im allgemeinen ziehen Direktor und Gewerkschaftspräsident jedoch an einem Strick und verhandeln lediglich betreffs Nebenpunkten mitunter aggressiv.

Die übergroße Einigkeit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite hat um 1008 zur Gründen einer radikalen Gewerkschaftsgruppe um die Aktivistin Bordana Walsh geführt. Bisher indes beschränkten sich die Aktivitäten von deren „Unitidad“ Gruppe auf gelegentliche Protestmärsche, zahlreiche Graffitti, etwas Vandalismus und kleinere Rempeleien mit Milizen (bewaffnete Gewerkschaftskräfte, die vornehmlich die abgelegeneren Siedlungszentren beschützen) und der Stadtpolizei (Sternmetal Haustruppen, die ausschließlich die Welthauptstadt, nicht aber den Raumhafen verteidigen. Letzterer wird durch von Regina entsandte Sicherheitstruppen gesichert). Die Dreiteilung der planetaren Sicherheit in Raumhafenpolizei, Stadtpolizei und Rangebietmilizen führt mitunter zu unnötigen Verschleppungen von Verfahren und bietet illegalen Elementen einige Ansatzpunkte für Bestechung, Schmuggel oder „Abtauchen“ auf Jenghe.

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Haustruppe von Sternmetal Horizons im Polizeieinsatz auf Jenghe. Im Hintergrund eine Algenraffinerien mit den typischen riesigen Ansaugrohren.

Die meisten Bewohner Jenghes arbeiten für Sternmetal Horizons, und somit hängen auch alle anderen Wirtschaftsfaktoren an Wohl und Wehe des Megakonzerns. Dies schlägt sich auch im planetaren Finanzwesen nieder, das fast ausschließlich in der Einheit „Sterns“ bzw. „Sterne“ abgewickelt wird (offizielle Bezeichnung: SMH-Kredite, die Hauswährung von Sternmetal Horizons). Die imperiale Währung wird zwar auch akzeptiert, aber als minderwertig betrachtet. „1 Stern für 3 Imperial“ ist so etwas wie eine ungefähre Faustformel zur Umrechnung, wobei außerhalb Jenghes eher ein Umrechnungskurs von 1.2 SMH-Credit = 1 imperialer Credit üblich ist. Dem Ungleichgewicht bei finanziellen Umrechnungen versucht die Dorzanische Regierung durch erhebliche Umrechnungsabgaben und Ausfuhrgrenzen auf Finanzmittel Herr zu werden. Das Ergebnis ist ein sehr komplexes behördliches System, dem man faktisch nur dann halbwegs entkommen kann, indem man Geschäfte entweder über planetare Kreditvermittler oder aber Bargeldtransfer auf der Weltoberfläche abwickelt.

Die wichtigste Stadt auf der Oberfläche und faktische „Welthauptstadt“ ist Jethero – „Jenghe Downport“ für Auswärtige – und diese ist zugleich die Bodenstation des örtlichen Klasse C Raumhafens. Der wichtigere Teil dieses Raumhafens ist aber die geostationär im Orbit über Jethero treibende Hithero Station – „Jenghe Uplift“ für Auswärtige. Hithero ist um einen zentralen Zylinder herum errichtet, umfasst aber insgesamt eine offene Struktur, die vor allem der Aufnahme großer, nicht stromlinienförmiger Transportschiffe dient. Das gesamte Design der Station ist stark von deren industriellem Zweck bestimmt, was der ganzen Station eher den Eindruck einer fliegenden Fabrik gibt.

Nur wenige Reisende machen sich die Mühe, Jenghe Downport zu besuchen, dessen Landekapazitäten ohnehin sehr begrenzt sind. Der Verkehr entlang des Verbindungskurses zwischen Uplift und Downport beschränkt sich somit meistenteils auf Zubringer, die Frachtcontainer voll leichter, aber sperriger Algenplatten zur weiteren Verschiffung bringen. Dazu tragen auch die strengen Ein- und Ausfuhrbestimmungen von Jenghe bei, die zu einer de facto Dreifachbesteuerung von Waren führen (imperiale Steuer, Sternmetal Sonderabgabe und Ausfuhrzinsen an die Gewerkschaftsrepublik). Umgangen werden kann diese Besteuerung nur, indem Waren über von Sternmetal Horizons lizensierte Frachtkapitäne ausgeführt werden (oder indem sie herausgeschmuggelt wird).

Noch zu erwähnen sind die auffälligen Triebwerke an Hithero Station, die mehrfach in der Woche gezündet werden müssen, um die Station im Orbit zu halten. Dies ist notwendig, da die im eher kompakten System präsenten Gasriesen einen bestätigen Gravitationszug ausüben, gegen den angesteuert werden muss (indes nicht so sehr, dass es Navigationsschwierigkeiten gäbe).

Informationen zu Handel und Warenverkehr

Trotz der massenweisen Ausfuhr von Dämmplatten und einiger aus Algenfasern gefertigten Billigtextilien gilt Jenghe als nichtindustrialisiert. Dies liegt einerseits an der weitgehenden Abwesenheit anderer Fertigungsanlagen, andererseits aber auch daran dass Algen durch den IS weder eindeutig als Industrie- noch eindeutig als Agrarprodukt gewertet wurden.

Reisewarnungen

Aktuell liegen für Jenghe keine Reisewarnungen vor.

Die Flora und Fauna von Jenghe ist insgesamt wenig entwickelt. Lediglich die riesigen Ozeane der Welt schwärmen von Leben – manches davon giftig, insgesamt aber ungefährlich. Die größten Lebewesen außerhalb des Wassers sind die von Algenpollen lebenden Äser, die von den Einheimischen als Wathus oder einfach als Luftsäcke bezeichnet werden.

Sie entstehen als auf dem Wasser treibende Zellfladen, die sich mit aufsteigenden Gasen wie Methan und Helium (Abbauprodukte von Wasserorganismen) füllen. Erreichen sie eine gewisse Größe, steigen sie träge auf und formen treibende Blasen oder Ballons, die – falls sie Land erreichen – sich mit Proteinfäden an irgendeinen Fels klammern. So entstehen im Laufe von Jahren ganze Wolken schwach im Wind tanzender Blasen oder „Wälder“. Wathus filtern Pollen aus der Luft und stellen keinerlei Gefahr für irgendjemanden dar.

Nur sehr selten löst sich eine größere Zahl von Wathus, die als driftendes Objekt Störechos auf dem Radar darstellen oder eine Gefahr für den ohnehin spärlichen Flugverkehr bilden können.

CP2020 | Arasaka Oni Railgun

Samstag 24.10.09 rabenaas Kommentieren

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Die Illustration ist aus der Feder von Robert (Biometal79). Die SR-Werte, die sich Robert für die Waffe ausgedacht hat, könnt ihr in der Vergrößerung unter der Waffe gelistet sehen (ich nehme an, diese beziehen sich auf die 3. Edition).

Vor einigen Jahren entwickelte Rhinemetall mit der EMG-85 die erste serienmäßige Railgun (Schienenkanone). Wie andere Entwickler davor, hatte Rhinemetall bei der Entwicklung mit dem enormen Energiebedarf der Waffe zu kämpfen, die beim Feuern kurzfristig eine Energie von 1 Gigawatt benötigt – und eine entsprechend lange Aufladezeit und eine langsame Feuerrate hat.

Speziell im Laufe des Voerten Konzernkrieges sind verschiedene Railgun-Prototypen auch von Militech und Arasaka zunächst auf dem Schlachtfeld und nun auf dem Markt aufgetaucht. Arasakas Oni ist dabei aber die einzige Waffe, die ähnliche Stückzahlen wie Rhinemetall erreicht.

Arasaka Oni Railgun 10.650 eb
HVY | +3 | N | R | 5d10+10 (EAP) | 8 | 1/2 | ST | 1.500m

Anmerkungen: Das Geschoss fliegt mit Überschallgeschwindigkeit, es trifft also ein, ehe der Knall ertönt. Allerdings verursacht der Schuss eine deutlich wahrnehmbare Flammenwolke, die dadurch entsteht, dass sich hinter dem Geschoss die Luft entzündet bzw. feinste Abriebteilchen buchstäblich zu nichts verglühen:

Der Schütze sollte dringend eine Flash Kompensation und einen Gehörschutz haben – der Knall mag spät kommen, aber er ist GEWALTIG. Entgegen dem was man ggf. denkt entsteht trotz der enormen Feuerbildung und des verheerenden Schadens so gut wie kein Rückstoß, da das Geschoss eben NICHT durch eine Sprengwirkung, sondern durch elektromagnetische Kräfte beschleunigt wird. Ansonsten gelten die gleichen Regeln wie beim EMG-85 (Blackhands Street Weapons, S.36)

Blog | Geburtstags-Video

Dienstag 20.10.09 rabenaas 14 Kommentare

Heut hab ich Geburtstag und beschenk mich selbst mit einem meiner Lieblings-Videos:

Falls dat Video nicht pläid: CLICK

CP2020 | Rhinemetall SK-14 Borg SMG

Samstag 17.10.09 rabenaas Kommentieren

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Bisher vor allem über die erste serienmäßig erhältliche Railgun bekannt, versucht Rhinemetall mit der „SonderKommando“ Serie die noch relativ neue Zielgruppe der vercyberten Sondereinsatzkräfte staatlicher und unternehmerischer Sicherheitskräfte zu bedienen und so in Bereiche vorzudringen, die bisher vor allem von Malorian, Militech und Arasaka bedient wurden.

Das Super-SMG „SK-14″ ist ein schweres, vollautomatisches und standardmäßig smartes Kampfmonster, das Kugeln im 14 mm Kaliber ausspuckt und damit dem „3600″ von Malorian Arms direkte Konkurrenz macht.

Rhinemetall „SonderKommando-14″ Super-SMG
SMG | +1 (Einzelschuss)/0 (Burst) | var* | P | 6d6 (14mm) | var* | 1/3 | ST | 150 m | BOD min: 12

Das pantierte SK Clipsystem bietet folgende Clipgrößen an:

9er „Patrol“ (Concealability J)
15er „Control“ (Concealability L)
30er „Supremacy“ (Concealability N)

Munition kostet 5 eb pro Schuss

CP2020 | Fight Cards: ARASAKA POLICE

Samstag 10.10.09 rabenaas Kommentieren

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Letzte Woche habe ich das Prinzip der FIGHT CARDS vorgestellt als einfachen und effizienten Weg, seine NSCs im Überblick zu behalten. Egal, ob man nun einen 9er Bogen FIGHT CARDS „en bloc“ behält (als Gang oder Team) oder ihn auseinanderschnippelt.

Hier folgt nun das erste „Set“ von Gegnern – eine 9er Gruppe ARASAKA METRO POLICE OFFICIERS, was nix anderes sind als die NCPD Cops in meinem 2025er Setting von Night City.

Kleiner Tipp: Treffen die SCs zufällig auf Cops, würfele ich mit W10, welchen dieser Cops sie vor sich haben. Ist das Ergebnis eine 10, würfele ich 1x extra für einen Zusatz-Cop, den die SCs (noch) nicht sehen, der aber seinen Partner deckt oder ein Funklink zu ihm hat.

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CP2020 | Introducing: FIGHT CARDS

Samstag 03.10.09 rabenaas 2 Kommentare

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NSCs zu managen kann etwas Arbeit machen. Von der Erstellung derselben ganz zu schweigen. Ich habe in mehreren Jahren CYBERPUNK Spiel schon verschiedene Ansätze gehabt, von Excel-artigen Gegner-Kolonnen bis hin zu einer an Steno reichenden Kurznotizweise für die wichtigsten NSC-Werte.

Jetzt ist mir eine andere Idee gekommen, und nach einem erfolgreichem Testlauf darf ich vermelden, dass die CP2020 FIGHT CARDS das gänzlich inoffizielle Nonplusultra des NSC-Managements sind. Jedenfalls für mich.

Und so schaut eine meiner FIGHT CARDS aus:

cp2020fightcardbyraben-aas-demo

Gemacht wurde sie mit POWERPOINT. Und die Herangehensweise ist eigentlich ziemlich straight. Einmal erstellt, kann ich die Schablone beliebig oft kopieren (auf eine A4 Seite passen 3 x 3 = 9 Stück), dann werden die Werte hier und da etwas erhöht oder gesenkt, mal zur Abwechslung bekommt einer im „Set“ eine andere Waffe (deren Werte-Set ich dann wiederum markieren und woanders einfügen kann) und die kurzen Beschreibungen helfen mir, Charaktere – und hier gerade die Nebenrollen der sonst oft Gesichtslosen – mit Leben zu füllen.

„Professionalität“ ist mein Kurzbegriff für alles, was nicht explizit genannt ist. Die Werte, die dort angegeben sind, sind natürlich immer schon die Summe aus Attribut und Skill – bei den Waffen steht entsprechend bereits der Gesamt-AT-Bonus. Das Komma hinter der SP-Zahl der Rüstung bedeutet „Soft Armor“ (ist sonst ein Häkchen, aber das hätte zuviel Platz gekostet). Die drei erfassten Kampfarten sind (primäre) Schusswaffe, (primärer) waffenloser Kampfstil und (primärer) bewaffneter Nahkampfangriff. Möglich, dass der NSC noch vierzehn andere Waffen hat, aber mal ehrlich: welcher CP2020 Kampf dauert lange genug, dass ein Char verschiedenste Styles zum Einsatz bringt. Gerade wenn’s ein Mook ist.

Nächste Woche: Das erste 9-Fightcards-Set ARASAKA METRO POLICE (z.B. Night City Cops)

CP 2020 | Tsunami Arms Smartshot

Samstag 26.09.09 rabenaas 1 Kommentar

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Die Smartshot von Tsunami Arms zählt zu den Überraschungserfolgen der letzten Jahre, vielleicht weil das dahinter stehende Konzept überaus einfach ist: Viele Handfeuerwaffen bereiten Anwendern mit großen Händen (wie etwa Borgs und Exotics) oder auch dicken Handschuhen Probleme bei der Nutzung, da der Abzugsbügel (der den Abzug schützende umlaufende Bügel, durch den der Abzugsfinger geführt wird) zu eng gehalten ist. Die Smartshot-Serie des innovativen Herstellers der Ramjet Pistole umgeht dieses Problem, indem der Abzugsbügel entfernt wird. Die schützende Funktion des Abzugsbügels wird durch eine Smartgun-Sicherung übernommen, so dass sich auch bei versehentlicher Berührung des äußerst sensiblen Abzugs kein Schuss löst. Mit diesem einfachen, aber enorm effektiven Prinzip hat sich die Waffe binnen kurzer Zeit in den Verkaufscharts nach oben katapultiert. Mehrere große Konzernaufträge haben zur weltweiten Verbreitung der Waffe beigetragen.

Tsunami Arms „Smartshot“ Medium Handgun – 325 eb
P | +4 (WA+1 plus Smartbonus plus angepasste Griffschalen) | J | P | 3d6 (11mm) | 6 | 2 | ST | 50m

D&D Update | Deutscher 4E SL-Schirm entfernt

Mittwoch 23.09.09 rabenaas 1 Kommentar

Kurznotiz: Aufgrund einer bestehenden Urheberrechtsverletzung habe ich meinen deutschsprachigen D&D 4E SL-Schirm von dieser Seite entfernt. Und ehe darob Gerüchte oder der nächste Flamewar gegen WotC ausbricht: Ich bin weder verklagt noch abgemahnt worden, sondern habe via die neue offizielle D&D 4E Community gefragt, ob das Posten und kostenlose Anbieten dieses Schirms rechtlich okay ist.

Meine Argumentation und mein Gedankengang dabei war, dass ja aktuell und auch in naher Zukunft kein offizieller deutscher SL-SChirm existieren wird, ich mit einem Fan-gemachten folglich niemandem das Geschäft verhageln kann und darüber hinaus durch das Angebot des Schirms die mit der deutschsprachigen 4E spielende Szene supporten könnte, bis dann WotC entweder eine eigene Lösung oder einen deutschen Lizenzpartner gefunden hat.

Auf meine Anfrage wurde mir aber mitgeteilt, dass die Wiedergabe von Regeldetails – wie es kompakter ja kaum geht als in einem SL-Schirm – nicht okay sei, und zwar aus generellen Urheberrechtsgründen. Das ist auch an sich ganz logisch – denn: völlig unabhängig davon ob die Rechte an der D&D Übersetzung Feder & Schwert gehören oder WotC (das hab ich nicht gefragt, wär aber auch spannend zu wissen) sind die Regeln so oder so WotC-Besitz, egal ob diese nun aktuell als deutscher SL-Schirm im Handel sind oder nicht.

Man kann als Fan darüber maulen (und das tun ja viele auch gerne) warum da „der böse Verlag“ nicht einfach kulant ist oder „wie Pathfinder“ sowas selbst als kostenloses PDF anbietet – nur vergesst dabei bitte dreierlei nicht: Nämlich dass erstens Verlage auf eine Wirtschaftlichkeit angewiesen sind, wozu zweifellos der Schutz des eigenen Materials gehört, dass es zweitens das unbedingte Recht jeden Verlags ist selbst zu entscheiden wie offen oder restriktiv er mit seinem Besitz umgeht (nicht alles, was für Verlag A richtig ist, muss für Verlag B und C genauso richtig sein) und dass WotC kulant ist, denn die sind durchaus nicht doof und wissen, dass Fanmaterial und Fansheets und Fanschirme da draußen existieren (ich gehe arrogant davon aus dass auch mein Schirm denen nicht entgangen ist), und bisher zumindest ist niemand abgemahnt worden dafür.

Und again: Auch ich nicht!

Von mir aus nennt es also vorauseilenden Gehorsam oder Feigheit oder Einschleimen, dass ich den Schirm entfernt habe: Auf meine Frage konnte man mir eben unmöglich sagen, dass es KEINE Urheberrechtsverletzung wäre (denn das ist es nunmal), und da bin ich konsequent: Wenn mir mitgeteilt wird, dass irgendwas auf meinem Blog nicht koscher ist oder dem Willen des Rechteinhabers zuwider läuft, dann entferne ich es.

Jedenfalls, bis der Bundeskanzler der Piratenpartei neue gesetzliche Bestimmungen zum Urheberrecht erlassen hat.