Blog | Heute vor einem Jahr

2009 Juli 1
by rabenaas

Das war eine interessante Nacht gestern vor einem Jahr (am 1. Juli 2008). Und natürlich lief sie ganz anders als geplant. Wie das so ist, wenn man was plant. Weswegen es ohnehin nicht übermäßig sinnvoll ist, zu planen. Wie ich eigentlich schon seit meinem “ersten Mal” hätte wissen müssen, das auch ganz anders ablief als geplant. Aber das würde jetzt zu weit führen.

Normalerweise tipper ich hier über mein Hobby, das meine Familie übrigens fachkenntnisreich gerne als “Rollenspielscheiß” oder gleich als “Fratzen” bezeichnet (Letzteres ein Catch-all-Begriff meiner Mutter für so ziemlich alles im TV und Kino, wofür sich ein Schauspieler schminken muss, also Fantasy, Horror und SF). Heute mal ganz aus der Reihe eine Scheibe meines Lebens (Slice of Life, wie die Werber sagen).

Die unverhoffte und ungeplante Nachtwanderung beginnt im (1) Le Piaf, einem wirklich hervorragenden französischen Restaurant/Bistro mit kleinem Sommergarten unweit des Charlottenburger Schlosses. “Nur mal eben noch die Beine vertreten” war die Idee, und: “Mal sehen ob der Schlossgarten noch offen ist”. Fatale letzte Worte.

Der Schlossgarten war zwar noch offen, als Schließzeit prangte allerdings ein “22:00 Uhr” am Tor – und da es 22:07 Uhr war und wir keinerlei Interesse verspürten, alleine durch die Finsternis zu irren und keinen Weg zurück mehr zu finden, entschlossen wir (das sind übrigens meine Zujenemzeitpunkt”nur”freundin und ich) uns dazu, halt “einfach um den Park herum zu spazieren”. Der sei zwar groß, aber SO groß nun auch wieder nicht. Ahem.

Auf Höhe der Brücke neben dem Park (2) sahen wir in selbigem noch einige Leute herumspazieren. Hier wäre ein vortrefflicher Punkt gewesen, umzukehren, zudem wir gerade an einem kleinen Tor vorbeigekommen waren, das man notfalls auch überhopsen hätte können. Sie schlug es vor, ich schlug es aus, und fragt mich bitte nicht, warum.

Eingebogen in die Straße auf der anderen Kanalseite (3) genossen wir eine schöne Aussicht auf den Park von Schloss Charlottenburg (nebst Joggern und Radfahrern, die sich in ihm tummelten), um wenig später das (4) Piratenrestaurant (auch sowas gibt es) nebst wunderschön angelegtem Kinderspielplatz zu entdecken. Das Piratenrestaurant hatte ich sogar schonmal auf dem Radar als Vampire LARP Location – es gibt ein Sargzimmer dort, in dem Särge als Tische dienen – aber irgendwie ergab es sich nie, die Location mal auszuprobieren. Der Spielplatz war eigentlich ein hübscher, stiller Ort, romantisch geradezu, aber irgendwie folgten wir immer noch der Vorstellung, via eine Brücke den Park von hinten betreten und in diesem noch Arm in Arm flanieren zu können. Man hatte ja Pläne, gell?

Der Weg zur Brücke, von der ich immer weniger fest wusste, dass es sie gibt, zog sich in die Länge. Immerhin aber wartete die Umgebung mit einem wunderschönen historischen Bau auf, der sich als Gebäude des Landgerichts Berlin im Tegeler Weg (5) entpuppte.

Endlich kamen wir zu einer Brücke, die eine ganze Weile nach einer reinen Bahnbrücke aussah, bis wir einen schmalen angrenzenden Fußgänger- und Radweg ausmachen konnten (6). Auf der anderen Seite fanden wir prompt den erhofften Eingang zum Park, dieser aber war nun wirklich abgeschlossen, so dass wir uns kühner Weise dazu entschlossen einem ominösen Hinweisschild unter der Brücke hindurch Richtung “Tunneleck” zu bewegen.

Wohlgemerkt: Wir dachten, da käme in ein paar hundert Metern eine kleine Kneipe oder so, von wo aus es sofort zur Straße ging. Weit gefehlt. Wir folgten einem gänzlich verlassenen schmalen Weg durch eine Kleingartenkolonie (7), vorbei an einer Schleuse, mit Blick auf Gebäude von Siemens am anderen Ufer, was uns erstmals auf den Gedanken brachte dass wir doch schon ziemlich weit ab vom Schuss sein könnten.

Aber zurück gehen? Wir? Niemals!

“Immer voran” folgten wir dem Weg, auch als er die Kolonie verließ und sich der Spree entlang zog. Und zog. Und ZOG!

Nach gefühlten Ewigkeiten (habe ich erwähnt dass wir in Abendgarderobe waren und meine Freundin definitiv KEINE Laufschuhe trug?) erreichten wir ein Hinweisschild Richtung Tunneleck (8). Nun muss man wissen, dass es da schon schwer auf 23:00 Uhr zuging, wir himmelweit von jedem Anzeichen von Zivilisation waren und über uns die Autobahn dahindonnerte. Wir standen zwischen Gewässer (Spree) mit Ausblick auf Industrieanlagen, Unkraut, verlassen wirkenden Hütten und Gestrüpp – genau die Sorte Ort also, wo die Polizei sonst ausgeweidete Leichen findet.

Hinter einem dunkle Schatten werfenden Schuppen vorbei und durch Urinwolken hindurch erreichten wir einen kleinen, engen, stockfinsteren Tunnel, der mehr wie ein Abwasser-Rohr wirkte. ABER in den das Hinweisschild “Tunneleck” zeigte. Ich weiß noch, wie ich sagte, dass das die wohl dümmste Futterfalle von Vampiren sein muss die ich je gesehen habe – aber da ich wusste, dass der Weg am Tunnel vorbei definitiv NICHT in die Richtung führte, die wir wollten, und ich – zugegeben – nun ECHT neugierig war, klappte ich das Handy auf, um so wenigstens ETWAS Licht zu haben, und führte meine mir offenbar blind vertrauende Begleitung in die Finsternis dessen, was in der Tat einmal ein Kanal war (wie ich inzwischen recherchierte).

Am Ende des Tunnels erwartete uns das versprochene Tunneleck – eine Art Erlebnisgastronomie/Laubenpieperkneipe, die leider geschlossen war, aber sehr urig und gemütlich aussah. Leider sah die Gegend aber noch immer reichlich verlassen aus, so dass wir durch die Reihen der Bänke und Barhocker und Tresen gingen – einfach weiter, nun erst recht nicht mehr an den erschreckend weiten Rückweg denkend.

Wir passierten einige Autos, und meine Begleitung machte einige Kommentare über die Autowracks vor dem “Titty Twister” im Film “From Dusk Till Dawn”. Und in der Tat wunderten wir uns SEHR, was die ganzen hier abgeparkten Autos wohl sollten, denn wir sahen sonst wirklich nur Gestrüpp und kein einziges Haus.

Etwa auf Höhe von (9) begegneten wir unserem ersten menschlichen Wesen, waren aber ganz froh, dass es nur mit funzelig flackernden Autolichtern an uns vorbeirollte, ohne auszusteigen und uns mit einer schartigern Axt zu erschlagen oder so (falls Sie das lesen: Danke schön!). Überflüssig zu sagen, dass wir beide längst jede Orientierung verloren hatten (Ich wähnte uns irgendwo mehr in Richtung (12) zu jenem Zeitpunkt, mir war nur unklar, wo die ganzen Straßen hin waren und in welcher Zwischenelt von Bahndamm, Kanal und Autobahn wir wohl herumirrren mochten).

Ein paar Mal donnerte wenige Meter neben uns ein Zug vorbei, ansonsten war das defekt klingende Surren eines Werbeplakates irgendwo oberhalb von uns das einzige Geräusch. ENDLICH bei (10) führte die schmale Straße, die unser Trampelpfad inzwischen geworden war, aufwärts, und wir erreichten eine (vollends leere) Straße. Ich erinnerte mich daran, dass wir Männer angeblich Eisenpartikel in der Nase haben, woran wir die Himmelsrichtung erkennen können, und bestimmte, dass wir nach links müssten, was sich am Ende sogar als richtig erweisen sollte.

Etwa auf Höhe von (11) erkannte ich die Straße von ein-zwei Versuchen vor einiger Zeit, einen Autobahnstau zu umfahren – was mich einerseits freute, andererseits mir aber auch klar machte, WIE WEIT es noch zurück zum Schloss sein würde. Natürlich wurde jedes der spärlich vorbeitröpfelnden Autos beäugt, ob es ein Taxi wäre, und ebenso natürlich war keines dabei – außer ein Besetztes. Eine Bushaltestelle bestätigte uns, dass diese Gegend so verlassen ist, dass die BVG sie nur bis 21:00 Uhr befährt. Obwohl ich mir nicht so ganz sicher bin, was jemand ÜBERHAUPT hier will, egal zu welcher Uhrzeit.

Die Situation wurde dadurch nicht unwesentlich bizarrer, dass die Zahl der am Straßenrand liegenden Geschäfte immer öfter mit Tod und Bestattung zu tun hatten – und zwar das ganze Programm von Verbrennung über Sargdiscount bis hin zu Grabmalen. Sogar ein Aldi war dabei.

An Punkt (12) erreichten wir die Zivilisation, und die Nacht hatte Erbarmen mit uns: Die im Umbau befindliche Brücke am Spandauer Damm (13) war für Fußgänger passierbar, wenngleich die Situation auch durch die überall die Straßenkluft überspannenden Rohre schwer was von Berlin 2071 hatte. Bei (14) erreichten wir die erste geöffnete Gastronomie (ein Matrix- äh Internetcafé), wo wir eine gesundfarben grüne Fanta erstanden, um endlich(!) bei (15) ins Gras vor dem Schloss zu sinken und zu verschnaufen.

Was für eine Nacht. Und was für ein schöner Ausklang derselben:

[Direktlink]

Blog | Galactic Underground 2 ist da!

2009 Juni 17

Offiziell sind Rabenwelten noch auf Pause, aber diese Meldung muss einfach raus:

Die Neuauflage des zweiten GALACTIC UNDERGROUND Quellenbuchs für BATTLELORDS OF THE TWENTY-THIRD CENTURY ist erschienen!

Und das ist für mich ein doppelter Grund zur Freude, denn nicht nur liebe ich das BL23C Rollenspiel und freue mich gemeinsam mit Fans weltweit auf die netten Goodies und Extras, die SSDC in das Buch gepackt hat, sondern ich habe das Artwork für Cover und Backcover beigesteuert – mein erstes “richtiges” Buchcover überhaupt!

bl23c_gu2

In Deutschland ist Battlelords zwar schwer zu kriegen, aber das ist im 23. -ääh- 21. Jahrhundert kein Hindernis mehr. Zum einen gibt es zumindest das BL23C Grundregelwerk via Amazon zu bestellen, und die Bestellung der Bücher direkt bei SSDC ist easy und funktioniert reibungslos (bezahlt wird via paypal oder Kreditkarte).

GALACTIC UNDERGROUND 2 enthält

  • Sieben neue spielbare Rassen inklusive den Andromeini Energiewesen (nisten sich in Leichen ein, die sie als Körper benutzen), den vierarmigen Ashanti und den minotaurenhaften Jezzadei
  • Über 100 neue Matrizen (”Zauber”)
  • Rassenspezifische Orden und Auszeichnungen (viele davon erstmalig in der Neuauflage)
  • Rollenspielhilfen: Jede Rasse redet über alle anderen Rassen – was sie mögen, was sie hassen, was ihre Vorurteile sind

Mehr Infos zu BATTLELORDS gibt es hier direkt in den Rabenwelten.

Außerdem gibt es HIER auf Facebook eine Battlelords Application (sprich: ein Battlelords Game!) und HIER ein Battlelords Teaser Video (mit Humpty Dumpty Kampfrüstung!)

BATTLELORDS ROCKT!

Blog | Morgen wird geheiratet

2009 Mai 22
23dancing

Blogpause

2009 Mai 14
by rabenaas

Die Rabenwelten gehen in eine kleine Pause. Denn es gibt gerade anderes zu tun. Mitte Juli geht es dann hier weiter. Bis dahin wünsche ich allen viel Spaß in anderen Welten oder in den Archiven dieses Blogs.

Seeya!

Das Raben-AAS

Blog | Cyberpunk vor 2025 (Rant)

2009 Mai 10

Mittlerweile fand unsere erste halbspontane Cyberpunk 2025 Session statt. Zeit, wieder mal zurückzublicken auf das, was davor war.

Cyberpunk begleitet mich schon seit geraumer Zeit und war für mich eine echte Offenbarung, der seinerzeit von nichts so sehr gefrustet war wie von den gerade erschienenen Regeln über Magieadepten und was meine Shadowrun-Spieler mit ihnen anstellten.

Cyberpunk begann bei uns wie es sich gehört im Jahr 2020. Und der erste Charakter meiner Runde war Siroon “the Judge” Wellington, ein Extrem-Solo gespielt von Wolfgang (Gruß an dieser Stelle – er ist heute Cop ;) ). Sehr bald stießen weitere Charaktere hinzu, darunter ein Cop von Olaf und der Solo Nameless von Jamal, mit dem ich heutzutage wieder Shadowrun zu zocken begonnen habe.

Gerade Nameless – ein dustertragender Overkill-Solo, wie er im Buche steht und wie Morgan Blackhand kein krasserer ist –
bildet über die Jahre und mehrere Wechsel in der Spielerbesetzung den Anker der Runde. Was für diese gar nicht so gut war, weil Nameless im Zuge der “Remember Me” Abenteuer-Reihe einige äußerst üble Plots an sich kleben hatte, die auch die ganze Runde in “Mitleidenschaft” zogen. Allen voran die von Eva gespielte Netrunnerin Blackbird und die von Corinna gespielte Cleo sowie HiStrung. Und auch den guten Tiger-Exotic von Flo wollen wir nicht vergessen.
Cyberpunk ist ein hartes Game. Und an Toten hat es nie gemangelt. So war ein Manko der Kampagne stets, dass neue Charaktere und zum Teil neue Spieler sich in Plotstränge reinwursteln mussten, die über Jahre gewachsen waren.

Eine gewisse Erholung war da dann der Ausbruch des Vierten Konzernkrieges, ab dem sich die Reste der Runde bei OTEC verdingten und einmal “ganz militärischen”, von tieferen Psycho-Plots befreiten Wegen nachgehen konnten. Bald darauf folgte das Mega-Abenteuer Land of the Free, in dem die Charaktere einen Klon von dessen Labor in New York quer durch die USA nach Night City bringen mussten. Ein episches Mega-Roadmovie-Abenteuer, das bestenfalls noch vom “Azsflug” der Runde ins Death Valley Free Prison getoppt wurde.

Irgendwann geschah das, was vielen Runden geschieht: Die Luft war raus, die Plots hatten Dimensionen angenommen, die auch der SL (ich arme Wurst) nicht mehr überblicken konnte.

Das Spiel wurde nach 2026, dann 2030, dann 2032 vorangebracht und startete neu, mit Sues Ada, Christians Paladin bzw. Spot und Ascasos Maven und später K2. Ebenfalls mit an Bord: Evas Blackbird und Coris Cleo bzw. HiStrung.

Die Ereignisse ab jener Zeit sind recht gut dokumentiert und haben auf dieser Seite von Eva sogar ihr eigenes Zuhause und eine Art Online-Gedenkstein.

Auch die sich im Anschluss entwickelnde Cyb3rpunk Kampagne ist gut dokumentiert, direkt hier im Blog (siehe Projekt: Cyb3rpunk im Menü rechts).

It’s good to be back.  :)

Wie auf der Seite zu sehen ist, bewegten sich die Ereignisse seitdem sehr zügig auf den Steinbrockenkrieg und das “revampte” Cyb3rpunk-Setting zu, das ihr hier nun vorfinden könnt.

Eine lange Story, die keineswegs zu Ende ist, sondern gerade erst wieder neu begonnen hat.

Blog | Überwachungsstaat

2009 Mai 7

Im Angesicht der gerade wieder aufflammenden Diskussionen um Internet-Zensur fiel mir dieses Video ein, das ich zwar schon früher mal hier im Blog hatte, das aber in keinerlei Hinsicht an Aktualität eingebüßt hat.

Man beachte auch die verwandten Videos am Ende der Spielzeit …

Breaking Schwa!

2009 Mai 4

Please read the Forever SCHWA and the Moron SCHWA announcements first.


schwa-head.gif

Breaking News

Only three days ago, I found some new items on Schwa. Meanwhile, I have found some more As I was rummaging around wikipedia, I thought: “let’s check the discussion on the Schwa (art) article”. And voilà, there  I found info concerning someone or something called “Compuwatcher” and the tidbit that said entity owns two schwa websites I never heard of before:  schwapyramid.com and schwareturns.com.

The first features and older pic/screen of an original Bill Barker game (and a link to a sad parody of a schwa shop, obiously NOT by Bill), the second features an almost-wallpaper-sized quasi-schwa pic:

dellienware2_schwa-copy

But it doesn’t stop here. Checking the name of the picture, I read “dellienware2_schwa copy.jpg” and immediately noticed the name “dellienware” – which I googled – and found an article about a corporation named Alienware (hint, hint) that apparently was bought by Dell in 2006, changing its name to Dellienware. And while I wasn’t able to find anything aboit Dellienware on wikipedia, I did find an article about Alienware – including a pic of their schwaistique logo:

200px-alienware_logosvg

What does that mean? I don’t know. Maybe Compuwatcher ripped off an old Alienware wallpaper and pasted “SCHWA” on its forehead. Maybe Compuwatcher IS Dellienware – or former Dellienware – and Dell sold the corp and now they want to call themselves The Schwa Corporation (or Schwalienware, who knows). In any case it is quite unlikely that Bill Barker has any connection to the project(s) of Compuwatcher.

Also, some anonymous guy wrote this into the Schwa wikipedia discussion:

“As to his (Bill Barker’s) whereabouts just so you dont have to wonder I am his Nephew I saw this and He is in southern califnornia though I cant tell where for fear he may be bothered by people but he is not well, mentally he takes alot of medicine and you can never expect any more schwa stuff out of him, sadly I put this in so people dont have to wonder about it”

Info and author are totally unverified, however.

If you know anything or have a suggestion or if you have discovered a place with shirts/pics not already shown in this blog, please leave a comment. And remember:

Don’t follow instructions! NOW!


THE SCHWA CORPORATION SPONSORS EVERYONE. AND EVERYONE SPONSORS SCHWA.


raben-aas is a licensed schwa operative. but what does that mean?

Schwagain!

2009 Mai 1

Please read the Forever SCHWA and the Moron SCHWA announcements first.


schwa-head.gif

Another goodie

It’s been a while, but finall I have found some more tidbits and pix of the lost Schwa Corporation.

Apparantly, the website theschwacorporation.net – not the original schwa site, that was theschwacorporation.com (now offering links to porn) – featured a countdown and the schwastique line “a new ending of the beginning”. The countdown ended on Feb. 23rd 2009 and has now been replaced with the words “past due”. Huh.

On this, wikipedia says: “However, given the fact that the domain (theschwacorporation.net) is registered to ‘Compuwatcher’ with an administrative and technical contact of Tim McFall out of Tracy, CA as opposed to Mr. Barker’s usual private contact information and Reno, NV P.O. Box, it’s highly probable that the domain was taken over.”

Well, we’re back to waiting.

On flickr, I found these pix of old Schwa shirts that I would like to share here.

Gosh, I loved my “this is a test of the emergency t-shirt system” shirt. Bill, wherever you are: Good man!


The Schwa corporation’s statement of sponsorship or non-sporsorship has already been added to the disclaimer section of this website.

THE SCHWA CORPORATION SPONSORS EVERYONE. AND EVERYONE SPONSORS SCHWA.


raben-aas is a licensed schwa operative. but what does that mean?

Shadowrun | Augmented Reality Demo

2009 April 28

Wer noch Schwierigkeiten hat, sich die AR von Shadowrun vorzustellen, dem gibt das unten gezeigte Filmchen vielleicht ein paar Anregungen. Davon ab ist es wirklich nice gemacht (Fundstück auf JK-netzwelt.de, Originalvid [HIER])

D&D | BLUT+EISEN Kampagnen-Update

2009 April 25

Einige Updates zu den weiteren Ereignissen unserer D&D 4E Kampagne. Sämtliche Kampagneninfos mit allen Hinweisen zu dem, was bisher war, findet ihr [HIER].

Buch 1, Kapitel 5: Schattenlauf

(Anmerkung: dieses Abenteuer war in sofern ein Novum, als ich dieses im Stil eines Shadowruns schrieb. Verschiedene Details des Abenteuers waren direkt SR-Klischees entlehnt, beginnend beim Namen der Taverne “Messer & Klaue” über die Begegnung mit einer in der Taverne beheimateten “Bande” (Gang) deren Anführer einen Arm eines Kriegsgeschmiedeten (Cyberarm) hat bis hin zum Auftrag selbst, dem Einbruch in ein mit Fallen und eigenen Wachen gesichertes Museum. Allen die D&D und SR spielen kann ich nur empfehlen einmal die Genres zu kreuzen — macht als Abwechslung viel Spaß!)

  • Abschnitt 1: Das Treffen in der Schattentaverne. Die Helden werden von ihrem Auftraggeber Gierknecht in eine üble Wildenburger Spelunke namens “Messer und Klaue” gebeten, wo dieser einen Informanten treffen will. Nach einer unschönen Begegnung mit einer Bande von Halunken im Wirtsraum erreichen sie das im Obergeschoss liegende Hinterzimmer, wo sie den Dieb Schattenläufer treffen. Dieser eröffnet ihnen einen Plan, wie sie an Informationen über die genaue Lage der Minen im Eschenbruch gelangen können, wo sich das letzte der gesuchten Artefakte befindet. Eine Karte zu den Minen und eine Beschreibung der 3 Gefahren, todbringenden Fallen zur Abwehr der Dunklen (und von Plünderern) befinden siuch im Archiv des früheren Sitzes der Könige von Kadelon, der Wildenburg. Unglücklicher Weise ist diese aber komplett abgeriegelt, da das Reich eine Verherrlichung der früheren Könige verhindern will. Nur ein kleiner Teil der Burg ist geöffnet: Ein Museum unter Leitung der elbischen Hexenmeisterin Aelena von Herbstgrund, das auch die Glorienrüstung beherbergt, ein Artefakt aus vornächtener Zeit, das bestens bewacht und der Konzerner Garde beschützt wird. Gemeinsam beraten die Helden und der Schattenläufer über einen Einbruch ins Museum.
  • Abschnitt 2: Der Schattenlauf. Getarnt als Reisende aus den Reichsprovinzen mischen sich die Helden unter die Besucher des Museums, um sich bei passender Gelegenheit vom Besucherstrom zu trennen. Leider erregt Seg die Aufmerksamkeit der Museumsführerin Aelena, was den Plan beinahe vereitelt. Es gelingt den Helden jedoch, der Aufmerksamkeit der begleitenden Gardisten zu entgehen und sich durch die Geheimtür im Treppenturm hinab ins Archiv der Burg zu schleichen, das sie jedoch durchsucht und geplündert vorfinden. Einige Fallen und eine Wächterstatue umgehend, dringen die Helden durch einen weiteren Gang zur Zisterne der Burg vor, wo sie eine Übergabe der gesuchten Unterlagen zwischen menschlichen Kultisten vom Bund der Schwarzen Natter und mehreren Schraten unterbrechen — darunter zum ersten Male die “eigentlichen” Norg, auch Steppenschrate genannt, die in altvorderer Zeit die Hauptstreitmacht der Dunklen Horde stellten und seit vielen hundert Jahren als im Reiche ausgerottet galten. Aufgeschreckt durch die Helden, versuchen die Übeltäter die Unterlagen zu vernichten, werden aber von den Helden in kurzer Folge (und mit viel Schlachtenglück) ausgelöscht, ehe sie ihr Werk vollenden können — lediglich die Pläne zur Überwindung einer der drei Gefahren gehen verloren.

Buch 1, Kapitel 6: Der Wendepunkt

  • Der Überfall auf den Falkenhorst. Der Einbruch in das Archiv der Wildenburg blieb nicht unbemerkt, und man hält die Helden (teilweise zu Recht) für die Übeltäter. Überall tauchen Steckbriefe Aelenas und der Stadtkommandantur von Wildenburg auf — woraufhin die Helden sich auf Kerrills Rat hin zum Falkenhorst begeben, dem Sitz der Roten Falken, ein Ritterorden aus alter Zeit, dessen Treue der kadelonischen Krone gilt und der durch den Gouverneur von Kadelon daher klein gehalten wird. Im Horst versuchen Seg und Kerrill, die Unterstützung der Falken zu gewinnen und den Obersten der Falken Ferin Klardok von Eschenbruch über das Übel zu informieren, das sich im Land zusammenbraut. Tiara und Luri hingegen nutzen die Zeit, durch die Burghöfe zu bummeln, wo ihnen leider nichts Besonderes auffällt. Tatsächlich nämlich bereiten dunkle Mächte just zu diesem Moment das Ende der Falken und die Einnahme der Burg vor: Arbeitende Nörgelschrate laden keineswegs Wein-, sondern Flammsandfässer ab, mit denen sie eine Bresche in die Festungsmauer sprengen wollen, unter dem Bauern- und Händlervolk verbergen sich Schurken und Kultisten, das hoch geschichtete Heu eines Wagens verbirgt einen großen Hügelschrat und dergleichen mehr. Da Tiara und Luri sich aus irrigen Annahmen heraus unsicher fühlen und den Horst zwischenzeitlich verlassen (sie sorgen sich mehr um die Burgwachen als um das, was vor ihren Augen geschieht) und Seg und Kerrill im Thronsaal nichts mitbekommen, bricht der Angriff völlig unerwartet los. Unterstützt von Gargylen und einem Aarweib und durch die Bresche stürmenden Verstärkungen gelingt es den Dunklen, die Festung einzunehmen — und den Helden bleibt nach hartem Kampf am Ende nur der Rückzug.

Buch 1, Kapitel 7: Weg ins Dunkel

  • Abschnitt 1: Der Turm über dem Tal der Tränen. Die Helden sind in den tiefen Westen Kadelons vorgedrungen, um das letzte der gesuchten Artefakte aus der Tiefe von Kerkerond zu bergen, der Schratfese in den Eschbergen, die nicht eingenommen, sondern nur versiegelt und von den Todschmieden der Zwerge mit vernichtenden Fallen gesichert werden konnte. Am Eingang des nebelverhüllten Tales, in dessen Tiefe sich der Zugang zur Feste verbergen muss, stoßen die Helden auf die Ruine des Turmes von Nuuren, errichtet als Bollwerk der Reichsarmee auf dem Pass, von wo aus eine gewaltige Flamme jeden Ausbruch der Norg aus dem Tal verhindern sollte. Und der noch hundert Jahre nach Ende des Krieges bewacht und bemannt war — bis auch von ihm die siegreichen Truppen abgezogen und er der Vergessenheit anheim fiel. Nun sehen die Helden, dass die Ruine des Turmes erneut besetzt ist — nicht von Reichssoldaten, nicht von Schraten, sondern von Söldnern des berüchtigten Unholdes der Schwarze Tazel, der im nahen Maarengebirge sein Unwesen treiben soll. Jene Söldner (und zwei bedauernswerte Banditen, die zum unfreiwilligen Opfer des folgenden Kampfes werden und ihre Geheimnisse mit ins Grab nehmen) stehen unter dem Befehl eines Rabenkindes, einer Legendengestalt aus Schatten und Nichts, Brut der Rabenkönigin, einer vergessenen Göttin des Todes, über deren fragmentarische Aufzeichnungen die Helden vor einigen Abenteuern stießen. Was es hier tut und was die Söldner hier wollen bleibt unklar — die Schlacht um die Turmruine wogt erbarmungslos — doch wird den Helden bald klar, dass auch über das ganze Tal ein finsterer Schatten gefallen ist. Und er hat den Ruch eines Drachen.
  • Abschnitt 2: Durch das Tal der Tränen. Im Nebel des Tales stoßen die Helden auf die zerstörte Behausung von Jägern, wo der ruhelose Geist eines einsiedlerischen Feenkindes names Dryarsin umgeht. Die verlorene Seele enthüllt schluchzend, durch den Schwarzen Drachen Mordrakhan getötet worden zu sein, der vor wenigen Monden in das Tal kam und nun am Eingang von Kerkerond lagere. Er habe allerlei böse Gestalten ins Tal gebracht, und Dryarsin habe darum fliehen wollen — es aber nicht geschafft. Um ganzen Tal sei alles verloren, was hier stirbt, nur eine Elbeninsel im größten der seen des weitläufigen Tals biete ein Fenster, durch das seine Seele dem Kerker des Bösen entfliehen könne. Anhand von Dryarsins Erzählung — dessen Knochen sie mitnehmen — finden die Helden das Eiland in den Nebeln, wobei sie allnächtlich vor riesenhaften Bergschraten und keifenden Drachschraten fliehen müssen. Auf der Insel erhält Kerrill das für ihn bestimmte Drachentöterschwert, und die Helden erfahren vom Hüter der Insel, das sie Teil einer größeren Geschichte sind, die unaufhaltsam voranschreite — und deren Ausgang von ihnen und ihren Entscheidungen abhängen wird. Im Frieden der Insel übernachten die Helden, erschrocken vom Ausmaß ihrer Bestimmung, doch wild entschlossen, dem Weg zu folgen und Kerkerond zu finden.

- Hier stehen wir jetzt -