Shadowrun | Bezirke Berlins
Nachdem die Konzerne den größeren Teil Berlins unter Kontrolle gebracht hatten und die BEVAG (Berlin Verwaltungs AG) als gemeinsamen Verwaltungskonzern für jene Aufgaben geschaffen hatten, die sonst bei der Landes- und Stadtverwaltung liegen, wurde auch eine Verwaltungsreform in Berlin durchgeführt.
Als Ergebnis jenes Reformprozesses einigten sich die Konzernverordneten (die Repräsentanten der Trägerkonzerne der BEVAG) in ihrer Sitzung am 7. April 2069 auf folgende neuen Berliner Bezirke:
Die Karte mit Bezirksnamen als PDF Download
Sektoren-Typen
Die 32 Berliner Bezirke sind gemäß Verordnung in unterschiedliche Nutzungs- und Sicherheitsklassen unterteilt.
KonzernSektoren [KS] (dunkelgrün) sind jene Gebiete, die unmittelbar durch einen oder mehrere Konzerne direkt kontrolliert und selbst verwaltet werden. Die BEVAG wird in diesen Gebieten nur in sehr streng umrissenen Grenzen tätig (z.B. bei Abfallbeseitigung, Wartung der bezirksübergreifenden Wasser-, Gas- und Stromversorgung sowie der Anbindung des WDANs (Wireless District Area Network) an das WMAN (Wireless Metropolitan Area Network). Sicherheitsfragen regelt der Konzern des Bezirks alleine. Im Zuge der Bezirksreform wurden die durch die Konzerne beanspruchten Gebiete nochmals ausgedehnt und in vielen Fällen die Grenzen der direkten Machtsphäre des Konzerns mit den etablierten Grenzen des Stadtteils oder alten (Teil-)Bezirks in Übereinstimmung gebracht.
ResidenzEnklaven [RE] (hellgrün) sind geschützte Wohngebiete, die in aller Regel von angrenzenden Sektoren klar abgetrennt sind. Die REs wurden geschaffen, um die Sicherheit der gehobenen Konzernangestellten zu verbessern und die Sicherung von deren Wohn-, Einkaufs- und Freizeitlokalitäten effizienter (= kostengünstiger) zu gestalten: Statt jedes Gebäude und jede Anlage einzeln zu sichern, werden Sicherheit und Überwachung auf die gemeinsame Außengrenze aller Einrichtungen konzentriert, vergleichbar mit dem Prinzip einer Firewall. Einmal in der RE, wird die Überwachung dünner, was den Residenten erhöhte Anonymität und Bewegungsfreiheit bietet, ohne das Gefühl zu haben in einer Art entmilitarisierten Überwachungszone zu leben. „Dünner“ heißt allerdings nicht, dass es keine gäbe – und spätestens an Grundstücksgrenze oder Villa-Eingang nimmt die Sicherheit doch wieder zu.
IndustrieSektoren [IS] (rot) sind jene Gebiete, die von den Konzernen zum Aufbau und Unterhalt von Fertigungsanlagen vorgesehen sind. Da in Berlin Arbeitskraft preiswert ist, bedeutet dies in vielen Fällen, dass zu Beginn und Ende jeder Schicht große Mengen an Arbeitskräften aus den Wohn- und GeschäftsSektoren, vor allem aber den ErschließungsGebieten in die IS hinein und hinaus bewegt werden müssen. Das entsprechend notwendige Sicherheits-Screening findet dabei zumeist während des Transportes statt, der in aller Regel aus Bussen und Lastwagen sowie Sonderzügen besteht. Trotz aller Sicherheit gelten die IS bei den Konzernen als bekanntes Sicherheitsproblem, weswegen diese einerseits bemüht sind, keine sensiblen Forschungseinrichtung und vergleichbare Objekte in IS anzusiedeln, und andererseits die Werkssicherheit daraufhin ausrüsten, dass diese in der Lage ist Unruhen und Streiks niederzuschlagen.
FreiSektoren [FS] (blau) sind solche Gebiete, in denen die Konzerne ganz bewusst die Sicherheit und Überwachung zugunsten eines freien Transfers zurückfahren. Im Wesentlichen sind FS Gegenden mit vielen Museen, Theatern und Galerien, aber auch Sektoren mit prachtvollen Einkaufsstraßen und Konsumpalästen. Da die zentralen FS Berlins tagtäglich von ungeheuren Menschenmassen bevölkert und durchquert werden, die sich de facto ohnehin nicht überwachen lassen, ziehen die Konzerne ihre Sicherheit auf ihr jeweiliges Einzelobjekt (das Museum, die Mall, das Restaurant) zurück – und beschränken sich außerhalb dieser darauf, an neuralgischen Punkten Eingreiftrupps „für den Fall der Fälle“ bereitzuhalten.
Wohn- und GeschäftsSektoren [WGS] (hellgrau) sind Stadtgebiete „in between“: Es sind die Gebiete, in denen „ganz normale Lohnsklaven“ wohnen, teilweise arbeiten, ihre Kinder in den Konzernhort schicken oder abends in die TridShow gehen. Innerhalb des alten Berlins sind diese Gebiete oft noch mit Baubestand aus den 1970ern und früher versehen – zum Rand und Osten hin dominieren Neubauten, Shopping Parks und anonyme Wohnsilos, wie sie in den Nach-2000ern üblich waren. Vor 2069 wurden diese Gebiete „Residenzsektoren“ genannt, und es gab derer drei (Nord, Süd und West). Mit Falkensee ist nun ein vierter Residenzsektor hinzu gekommen (Nordwest) – die Verwendung des formell abgelösten Begriffs und der Übergang zur WGS-Bezeichnung geht indes nur schleppend voran.
ErschließungsGebiete [EG] (dunkelgrau) sind solche Bezirke, die zwar bereits weitgehend von anarchistischer Gewalt bereinigt wurden (weswegen sie auf der Straße auch „Erschießungsgebiete“ genannt werden), deren Schicksal und Zukunft die Konzerne aber noch nicht beschlossen haben. Kurz: Gebiete, um die man sich entweder gerade zu kümmern beginnt, oder um die man sich als Nächstes kümmern wird. EGs werden von Baukränen und dem Anblick großer Anzeigetafeln zukünftiger Bauprojekte dominiert, unterdessen die AR von Verkaufsangeboten der Immobilienmakler und kommenden Büroflächen künden. Manche Gebiete sehen auch noch wüst und leer aus, ein Niemandsland, aus dem die anarchistischen Terrorzellen bereits abgerückt, die neuen Lohnsklaven aber noch nicht eingezogen sind.
AnarchoZonen [AZ] (schwarz) schließlich sind das, was vom „Freien Berlin“ des Status F übrig blieb. Was die hier lebenden oder vielmehr vor sich hin vegetierenden Gestalten tun oder lassen, interessiert die Konzerne nur in dem Maße, wie es das öffentliche Leben stört oder den braven Berliner Lohnsklaven nebenan in Angst versetzt. In der Regel genügen aber ein paar heroische Räumungs-Razzien oder die medienwirksam inszenierte Verhaftung eines „in Ostberlin untergetauchten Terroristen“, um das Volk zu beruhigen – und die im Osten verbliebenen F-ianer sind schlau genug, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Übergänge
Wie an anderer Stelle bereits erklärt, gehört die „Berliner Mauer“ spätestens im Jahr 2071 der Vergangenheit an. Und so umfassend wie von Medien und Schattenfiles berichtet existierte sie nach ihrem Fall 1990 ohnehin nicht mehr.
Die Zonengrenze erstreckt sich von Norden nach Süden durch ganz Berlin, am Ostrand des kontrollierten Gebietes (von der Grenze zwischen den Bezirken 15/16 bis zur Grenze zwischen 22/20). Eine ähnliche Art der Grenze sichert die Bezirke 30 und den neuen Berliner Bezirk 31 gegen die AnarchoZonen ab. An den meisten Stellen besteht die Zonengrenze aus Straßensperren und vereinzelten Wachposten; an bestimmten Punkten existieren auch Zäune, Stacheldraht und sogar vermauerte Straßen. Speziell dort, wo AnarchoZonen direkt auf KonzernSektoren treffen, ist die Sicherheit eng und der Zeigefinger der Konzerngardisten bzw. der Sonderpolizei nervös. Dort, wo die AnarchoZone in EntwicklungsGebiete übergeht, ist die Grenze fließend und von außen kaum zu sehen.
Die Berliner Grenze zum Umland war den Konzernen wesentlich zu teuer im Unterhalt, so dass dieses Projekt 2056 eingestellt bzw. nach deren Übernahme Berlins gar nicht erst neu aufgelegt wurde. Seither verfällt, was immer von früheren Grenzanlagen übrig ist. Das nähere Berliner Umland ist tot, wüst und leer. Eine Bedrohung für Berlin besteht höchstens in Form von Geistern oder Wesenheiten aus der Ödnis oder Plünderkonvois (meist aus Richtung Osten kommend und aus einstigen russischen oder polnischen Militärs bestehend) – Bedrohungen, welche die Konzerne vorzugsweise aus größerer Entfernung (z.B. der Luft) anrücken sehen, um diese dann punktuell abzuwehren. Auch gelegentliche Überflüge des Berliner Umlandes finden statt.
Die Berliner Bezirke
In weiteren Artikeln werden alle Berliner Bezirke – oder zumindest bestimmte Brennpunkte – detailliert behandelt. Das Folgende ist nur eine Kurzübersicht, die dementsprechend unpräzise, verallgemeinernd und viele abweichende Teilgebiete desselben Bezirkes nicht abbildet (soll heißen: es kommen in jedem Bezirk auch gänzlich andere Gebäude- und Sicherheitstypen vor).
Der Erste Bezirk: Bankenviertel – Der Bezirk mit der amtlichen Bezeichnung 01–KS-FBV ist der KonzernSektor des Frankfurter Bankenvereines, seitdem der frühere Besitzer des Bezirkes IFMU aufgelöst wurde. Zum größten Teil besteht der Bezirk aus dem, was bis 2023 einmal das Berliner Regierungsviertel war. Heute beherbergt das Bankenviertel den Berliner Finanzplatz und die Repräsentanzen vieler wichtiger Gesellschafter und Geschäftspartner des FBV. Den Plänen des Vereins entsprechend soll das Berliner Bankenviertel langfristig zum wichtigsten Geschäftsplatz für das Osteuropageschäft werden.
Blick auf geräumte Straßen unweit des Alexanderplatzes.
Das Bild ist nicht von mir, sondern von andreewallin von Deviant Art.
Der Zweite Bezirk: Mitte – 02-FS–MitteWest ist ein Freisektor, der aus Teilen der früheren Bezirke Mitte, Tiergarten und Charlottenburg zusammengelegt werde. Neben Brandenburger Tor, Unter den Linden und Potsdamer Platz gehören auch Siegessäule und Gedächtniskirche plus die Arkologie Kurfürstendamm zum Bezirk, der zweifellos zum wichtigsten touristischen Anlaufpunkt innerhalb Berlins geworden ist. Hierbei fällt auf, dass mit dem „Verlust“ einiger Ostberliner Gebiete die „gefühlte Mitte“ der Stadt wieder ein Stück nach Westen gerückt ist.
Der Dritte Bezirk: Friedrichstadt – Der zweite der drei Berliner Freisektoren trägt die Amtsbezeichnung 03-FS-Friedrichstadt und umfasst jenes innerstädtische Gebiet, das einmal die Mitte des vereinten Berlins war plus einigen Teilen von Friedrichshain und einem schmalen Bereich des Prenzlauer Berges. Zu den bedeutsamen Lokalitäten des Bezirkes zählt der Alexanderplatz, die Oranienburger Straße, die Museumsinsel, die Berliner Altstadt und die Arkologie Friedrichstraße.
Der Vierte Bezirk: Kreuzberg – 04-FS-Kreuzberg ist der flächenmäßig größte der drei FreiSektoren, obwohl er längst nicht den gesamten alten Bezirk Kreuzberg umfasst. Möglich ist dies dadurch, dass die östlichsten Teile von Charlottenburg-Wilmersdorf und eine gute Portion des Bezirkes Schöneberg dem FreiSektor zugewiesen wurden. Der Bezirk gilt seit jeher als der multikulturelle bis linke Schmelzpunkt der Stadt, und auch heute noch ist der Bezirk weit über die Grenzen Berlins hinaus wegen seiner Künstlerszene bekannt. Als Hauptpunkt der Stadtkämpfe während des Großen Dschihads, als in Kreuzberg ein Emirat ausgerufen wurde, haben zahlreiche der alten Gebäude des Bezirks schwere Schäden abbekommen. Im Gegensatz zu anderen Bezirken, in denen die Konzerne ohne Sinn und Verstand, vor allem aber ohne Rücksicht auf die Geschichte ganze Viertel abreißen und neu aufbauen, bemüht man sich in Kreuzberg um Erhalt und sanfte Modernisierung. Während harte F-Aktivisten Kreuzberg gerne als „linksalternatives Disneyland“ bespotten, erfreut sich der Bezirk auch dank seiner vielen sommerlichen Straßenfeste wie dem Christopher Street Day und dem Karneval der Vielfalt hoher Popularität.
Blick auf den einstigen Grunewald im Bezirk Siemensstadt.
Das Bild ist nicht von mir, sondern von Hideyoshi von Deviant Art.
Der Fünfte Bezirk: Siemensstadt – Der so genannte „Industriesektor West“ verdankt seinen Namen „Siemensstadt“ dem östlichen Teil von Spandau, der zu dem schwer industrialisierten Bezirk gehört. Neben der historischen Siemensstadt umfasst 05-IS-West die westlichen Teile Charlottenburgs und Wilmersdorfs und ein gutes Stück des einstigen Grunewaldes, das zwischen 2057 und 2067 abgeholzt und mit neuen Fabrikanlagen zubetoniert wurde. Von den Berliner Bezirken gilt Siemensstadt als hässlichster Bezirk: ein Höllenloch stampfender Maschinen und seelenlos anonymer Fabrikationsbunker, das einzig und alleine anhand der Bedürfnisse kostengünstiger Massenproduktion konzipiert wurde.
Der Sechste Bezirk: Tegel Süd – Müller Schlüter Infotech ist der Besitzer des südlichen Teils von Tegel und nördlichen Teils von Tiergarten, aus dem der Bezirk mit Namen 06-KS[MSI] gebildet wurde. Zusammen mit Schering/AG Chemie im Norden bildet der MSI Konzernsektor einen geschlossenen Ring um den einstigen Zivilflughafen Tegel (TXL), der damit komplett nach außen hin abgeschirmt wird. Die Sicherheit der Zugänge zu diesem Ring ist dabei der eines Flughafens in nichts nahestehend: Jedes Fahrzeug wird geprüft, und Zutritt zum Konzerngebiet gibt es nur auf Einladung und ordentliche Anmeldung hin.
Der Siebte Bezirk: Wedding – Detailinfos zum Brennpunkt: Wedding finden sich an anderer Stelle. Dieser frühere Teil des Großbezirks Mitte ist eben erst dabei, sich von den Jahren des Chaos zu erholen. Seine Zukunft ist ungewiss, und nicht wenige Konzerne scheinen daran interessiert zu sein, diesen ungewissen Status noch eine Weile aufrecht zu erhalten: Der Wedding gilt als einer der Hauptaufnahmepunkte der Lastwagen aus Siemensstadt, wenn diese Arbeitskräfte für die nächste Schicht aufladen.
Der Achte Bezirk: Pankow Süd – Wie in anderen Städten, so hat Renraku auch in Berlin eine Arkologie errichtet, die den größten Teil des heutigen Bezirkes 08-KS[Renraku] bildet. Bedingt durch die geschlossene Bauweise des Konzernsitzes gelang es Renraku, relativ unbeschadet durch die Jahre der Berliner Anarchie zu kommen und bei der Eroberung Berlins die Umgebung der Arkologie schnell zu erobern und abzusichern.
Alles unter Kontrolle im Saeder-Krupp Bezirk Drakenberg.
Das Bild ist nicht von mir, sondern vom Videospiel Tiberium Wars.
Der Neunte Bezirk: Drakenberg – Schon seit sehr langer Zeit hat Lofwyrs Konzern Saeder-Krupp die unangefochtene Hoheit über das nördliche Tempelhof und den dazugehörigen Flughafen mit der Kennung THF. Ungestört konnte SK während der Jahre der Anarchie in Berlin seine Präsenz und Installationen ausbauen, so dass der Bezirk 09-KS[SK] mehr von einer über ein größeres Stadtareal verteilten Arkologie als von einem natürlich gewachsenen Stadtbezirk hat. Mit der Übernahme von Messerschmitt-Kawasaki kontrolliert SK nunmehr auch den Flughafen Schönefeld [SXF] und den gleichnamigen Bezirk, allerdings verhindert die Lage des Bezirks von Proteus die Vereinigung beider Einzelbezirke zum größten extraterritorialen innerstädtischen Konzerngebiet der ADL.
Auch einige Teile von NeuWilmersdorf – z.B. das alte Steglitz – sind schwer industrialisiert.
Das Bild ist nicht von mir, sondern von Robert Brown.
Der Zehnte Bezirk: NeuWilmersdorf – „Der größte Teil des alten Wilmersdorf liegt im Namen von NeuWilmersdorf“ lautet ein Berliner Spruch. Und tatsächlich besteht NeuWilmersdorf vor allem aus früheren Teilen von Zehlendorf und Steglitz plus Teilen des Grunewaldes und nur zu einem winzigen Teil aus dem Altbezirk, an dessen Namen der Sektor mit Konzernbezeichnung 10–RS-West erinnert. Als flächen- wie einwohnermäßig größter ResidenzSektor Berlins ist NeuWilmersdorf dicht und oft sehr lieblos bebaut. Zum trostlosen Eindruck des Bezirkes trägt hierbei auch dessen relativ hoher Industrie-Anteil bei – ein Faktor, der sich auch negativ auf die Immobilienpreise der westlichen Nachbarbezirke auswirkt. Schon hat man daher begonnen, zahlreiche der alten und vergammelten Fabrikanlagen still zu legen und deren Betriebe nach Siemensstadt zu verlagern. Was aus den dahinrostenden Industriegegenden des Residenzsektors West aber einmal werden soll, ist unklar.
Der Elfte Bezirk: Dahlem – Wie eine paradiesische Insel inmitten eines Güllesees wirkt die Residenzenklave Dahlem, deren Fläche auch große Teile des früheren Grunewaldes umfasst. Unter den Residenzenklaven gilt Dahlem als vornehmste Adresse. Die Sicherheit ist entsprechend engmaschig, ein Betreten der Enklave ohne Berechtigung und Anmeldung so gut wie ausgeschlossen.
Der Zwölfte Bezirk: Gatow – Während Aztechnology die Bezirksreform dazu verwendete, seine Liegenschaften in Spandau deutlich auszudehnen, hatte man an der Übernahme des südlichen Teils von Spandau offenbar kein Interesse. Nachdem man Gatow in den 2010ern und 2020ern geradezu verbrecherisch mit Wohnsilos zugestellt hatte und damit die sozialen Probleme des Abstiegsbezirkes gen Süden ausweitete, ist Gatow heute eine Sackgasse. Das ist auch ganz wörtlich zu nehmen: Bereits 2062 wurde der letzte Übergang Richtung Residenzenklave Potsdam geschlossen; die ausgebaute und auf eine Trasse hochverlegte Bundesstraße 2 führt nun ohne Zu- und Abfahrt einfach über Gatow hinweg.
Um viele seiner neuen Gebiete hat Aztechnology sich noch nicht gekümmert.
Das Bild ist nicht von mir, sondern von Robert Brown.
Der 13. Bezirk: Spandau – Wohl in Erwartung zukünftigen Wachstums in Europa und in der Hoffnung, sein Prestige zu steigern, dehnte Aztechnology sein Gebiet in Spandau im Zuge der Bezirksreform 2069 gründlich aus. Getan hat sich seitdem aber auffallend wenig. Weder verschwendet Aztechnology besondere Ressourcen für den Ausbau, noch die Absicherung der neuen Gebiete – nur einige Prestigegegenden wie das im Volksmund „Spree-Manhattan“ genannte Geschäftszentrum rund um das Rathaus und die Yachtclubs entlang der Havel haben bisher das Interesse des Konzerns finden können. In weiten Teilen des Restes – speziell Staaken – sieht es kaum besser aus als im Erschließungsgebiet Gatow. Und oft sogar schlechter.
Der 14. Bezirk: Tegel Nord – Die nördliche Hälfte des geschlossenen Konzernrings rund um den Flughafen Tegel wird durch SChering und die AG Chemie beansprucht. Der dazugehörige Bezirk heißt im Amtsdeutsch 14–KS[ScheringAGC] und besteht wie sein südliches Pendant aus einer weitgehend geschlossenen baulichen Struktur, die eher den Eindruck eines erweiterten Flughafens mit Abfertigungs- und Lagerhangars erweckt als ein Stadtbezirk.
Der 15. Bezirk: Reinickendorf – Der Residenzsektor Nord ist der kleinste der früheren drei Berliner Residenzsektoren, gilt dabei aber einer der angenehmsten. Trotz mehrerer Neubaumaßnahmen haben Bezirksteile wie Lübars, Hermsdorf oder Wittenau noch viel ihrer alten Struktur erhalten können – und selbst die im Stile des Märkischen Viertels errichteten Massenbehausungen zählen dank ihrer Zergliederung durch Parks und Grünflächen sowie einige der letzten Weiden Berlins zu den gelungeneren städtebaulichen Entwürfen.
Verbaute Kieze, Gebäudeschäden und Stromdiebstahl in Pankow Nord.
Das Bild ist nicht von mir, sondern von Robert Brown.
Der 16. Bezirk: Pankow Nord – Der Sechzehnte, während einer kurzen Boomphase 2004–2016 intensiv bebaute Bezirk Pankow wurde formell durch die Draco Foundation beansprucht und wird es möglicher Weise noch immer. Im Gegensatz zu den anderen Konzernen aber zeigte die Draco Foundation niemals den rechten Willen und Einsatz, ihre Liegenschaften in Berlin tatsächlich in Anspruch zu nehmen und unter Kontrolle zu bekommen. Unwillens, die Interessen der Foundation über Gebühr zu unterstützen, sahen die Konzerne (und hier besonders Renraku) von weiteren Vorstößen Richtung Nordosten ab – alle nicht von Renraku selbst kontrollierten Gebiete Pankows fielen im Laufe der Jahre auf den Status einer unkontrollierten Zone zurück und wurden schließlich 2069 auch amtlich als AnarchoZone 23–AZ1 klassifiziert.
Die Anarchozonen – Der 17. bis 20. Bezirks sind der „harte Kern“ des anarchistischen Gebietes von Berlin. Und das bedeutet ganz klar, dass es zugleich jene Gebiete sind, die ganz besonders weit unten auf der Prioritätenliste der Konzerne standen und stehen. In den Straßenschluchten und der weiten Ödnis von Bezirken wie Lichtenberg, Groß Marzahn, Fredersdorf und Groß Köpenick wirken bis heute Bausünden aus der Zeit der DDR nach – auch wenn die meisten Gebäude jener Tage zwischen mangelnder Instandsetzung und Vandalismus in der Zeit des Status F in sich zusammengestürzt sind. Aus der Luft betrachtet, wirken die AnarchoZonen wie das zerbombte Berlin am Ende des Zweiten Weltkrieges. Die hier nötigen Investitionen, um die Bezirke wieder zu beleben, sind astronomisch. Und die Zukunft der AnarchoZone somit gesichert. Allenfalls an Groß-Köpenick mit dem Müggelsee und den 2037 eingemeindeten Orten Schöneiche und Woltersdorf scheinen die Konzerne mittelfristig interessiert zu sein, möglicher Weise als vierte und größte Residenzenklave. Mehr über das Leben in den AnarchoZonen erfährst du im Kapitel Retroschock.
Der 21. Bezirk: Schöneweide – „Schweineöde“ ist im Besitz von Ford-EMC und besitzt genau so wenig Interessantes, wie der spöttelnde Berliner Name andeutet. Was gäbe es auch zu sehen in einem Bezirk, der ganz von einer Fahrzeugfabrik, einigen Wohnsilos, Geschäftsgebäuden und einigen Malls beherrscht wird, die Jahr für Jahr immer enger zu einer einzigen baulichen Struktur zusammenwachsen? Schöneweide ist de facto eine Arkologie, auch wenn Ford-EMC sie nicht als solche betrachtet. „Schön“, jedenfalls, ist sie nicht.
Der 22. Bezirk: Schönefeld – Eichwalde, Schulzendorf, Großziethen, diese einstigen Orte existieren heute nicht mehr. Im Zuge mehrerer Erweiterungen des Flughafen Schönefeld und später der umfassenden Neubauten unter der Herrschaft von Messerschmitt-Kawasaki wurde das Gesicht des jetzigen Bezirkes Schönefeld radikal verändert. Mit der Übernahme von Messerschmitt-Kawasaki durch Saeder-Krupp gehört auch der Bezirk 23-KS[MK] zu SK – fraglich bleibt aber, was SK mit einem zweiten Flughafen und weiteren Konzernliegenschaften, die den Bedarf des Konzerns in Berlin bei Weitem übersteigen, langfristig anfangen will. Mehrfach wurden bereits Gerüchte laut, Saeder-Krupp wolle sich von Schönefeld trennen oder umgekehrt seine Aktivitäten vom sehr beengten Drakenberg nach Schönefeld verlagern. Proteus wäre dies gewiss sehr recht – denn dessen 23. Bezirk bildet eine prekäre Schneise zwischen beiden SK-Bezirken, mit der sämtliche Beteiligten äußerst unzufrieden zu sein scheinen.
Der 23. Bezirk: Tempelhof – Während der größte Teil von Tempelhof schon so lange unter Kontrolle von Saeder-Krupp ist, dass dieser inzwischen in Drakenberg umbenannt wurde, ist der Rest jenes Bezirks zusammen mit Teilen von Schöneberg, Steglitz und Neukölln zum Bezirk 23–KS[Proteus] zusammengefasst worden. Das, was heute Tempelhof genannt wird, umfasst alte Ortsteile Berlins wie Buckow, Marienfelde und Britz – und natürlich die alte Arkologie von Fuchi, die im Kreis der Proteus-Verschwörer der Gründer den internen Namen „Megiddo“ trug. Von hier aus führte Proteus im Jahr 2060 einen umfassenden Schlag gegen Anarchisten im 20. Bezirk, die man im Besitz der so genannten „Sandmann-Datei“ glaubte. Bis heute ist der kurze Abschnitt der Zonengrenze zwischen 23/20 einer der am schärfsten gesicherte und einer der letzten aktiv umkämpften Teilbereiche der Innerberlinerischen Grenze.
Der 24. Bezirk: Blankenfelde – Bestehend aus dem südlichen Teil Marienfeldes sowie Lichtenrade, Mahlow und eben Blankenfelde ist der Residenzsektor Süd trotz großes Fläche vergleichsweise dünn bebaut: Hier dominiert nicht der Anblick vielstöckiger Wohnblocks (obwohl es auch diese gibt), sondern Mehrfamilienhäuser und Doppelhäuser mit kleinem Garten und anderen Auswüchsen des Spießertums. Zum Bezirk gehört auch Berlins größte Schrebergartensiedlung „Sonnenplatz“, bei der man an schönen Tagen das Fett brutzeln sehen kann – sowohl auf dem Grill, als auch im Liegestuhl.
Der 25. Bezirk: Teltow – Vom Ortskern Teltow über Stahnsdorf bis nach Buchholz-Rehbrücke erstreckt sich diese neu angelegte Residenzenklave, die bisher zumindest noch eher die Bezeichnung eines Erschließungsgebietes als die einer fertigen Enklave verdient. Im Zuge der Eingemeindung wurden das zuvor durch einen tatsächlich gebauten Teil der Berliner Mauer abgetrennte und im Laufe der Jahre völlig verfallene Stahnsdorf dem Erdboden gleichgemacht. Mittlerweile sind die Planierraupen abgerückt, und das Gebiet ist in grauenvoll schöner Regelmäßigkeit von Straßenbögen durchzogen, an denen nun – ganz im Vorbild amerikanischer Kleinstädte der 1950er – eine neue Siedlung hochgezogen wird. Bei dieser setzt man natürlich auf Fortschrittlichkeit und modernste Technik – Teltow soll eine „Musterenklave“ werden, und ein „schillerndes Beispiel“ für die schöne neue Konzernwelt, ein „Denkmal ihrer Leistungsfähigkeit“, wie die Konzernseiten verkünden. Etwa 34% der Gebäude sind bisher bereits fertiggestellt, weitere 17% befinden sich im Bau.
Der 26. Bezirk: Potsdam – Eine Weile lang hielt sich hartnäckig das Gerücht, Potsdam werde zu so etwas Ähnlichem wie einem riesigen Museum umgebaut. Schon immer aber warfen Kritiker ein, dass „so viel Museum keine Sau braucht“ – eine Ansicht, der sich die Konzerne offenbar angeschlossen haben. Bei weitgehendem Erhalt der rettbaren historischen Bausubstanz wurde Potsdam vielmehr zur bestgeschützten Residenzenklave des neuen Berlins umgebaut: Einer in sich geschlossenen Luxus-Wohnstadt zwischen Schlössern, prachtvollen Gärten und liebevoll remodellierten Altstadtgassen, die einen fast vergessen lassen, dass jedes kleine niedliche Einzelgeschäft letztlich nicht mehr ist als die jeweilige Fachabteilung des einzigen Kaufhauses. Die Sorge um das Wohl der bestens zahlenden Privilegierten, die hier leben, ist den Konzernen auch die Beschäftigung gleich mehrerer Teams von Zauberkundigen wert, deren unablässige Arbeit an den schwer belasteten Potsdamer Gewässern inzwischen wahrhafte Wunder vollbracht hat.
Einige Bewohner Falkensees traf die Eingemeindung nach Berlin überraschend.
Das Bild ist nicht von mir, sondern aus dem Videospiel Killzone 2.
Der 27. Bezirk: Falkensee – Im Zuge der Bezirksreform 2069 entschlossen die Konzerne sich reichlich spontan, das westlich benachbarte Falkensee ebenso wie die wüste Ortschaft Dallgow-Döberitz nach Berlin einzugemeinden (warum man auf die ebenso nahe liegenden Orte Bötzow, Schönwalde und Wansdorf verzichtete, ist Anlass zu reichhaltiger Spekulation). In einer Nacht- und Nebelaktion rückte im Frühjahr 2070 die Berliner Sonderpolizei in Berlins neuesten Bezirk aus, um etwaige dort noch hausende Illegale dingfest zu machen und zu deportieren. Außerhalb des Blicks der Öffentlichkeit wurde Falkensee in nur wenigen Tagen komplett „gesäubert“, die Gebäude „entkernt“ und der Ort selbst weitgehend „saniert“. In Windeseile wurden Bautrupps nach 27–WGS-Nordwest geschickt und die ersten Wohnblocks so schnell hochgezogen, dass man sich es glatt sparte Falkensee als Erschließungsgebiet zu deklarieren, sondern es gleich als neuen „Residenzsektor Nordwest“ den Medien präsentierte. Was aus den früheren, ca. 300 in Form einer alternativen pazifistischen Sekte in Falkensee lebenden Einwohnern geworden ist, bleibt ungeklärt.
Der 28. Bezirk: Velten – Die Orte Hennigsdorf und Velten bilden den baulichen Kern des 2058 nach Berlin angeschlossenen und 2069 zum Bezirk 28–IS-Nord gewordenen Gebietes. Dazwischen erstreckte sich noch bis 2062 abgesehen von einem Solar- und Windpark meistenteils Brachland, das seitdem Parzelle für Parzelle in Industriegelände verwandelt wird. Mit der Bezirksreform hat das Gebiet seinen Status als Erschließungsgebiet abgelegt und die Anerkennung als neuer Industriesektor Nord von der Konzernverordnetenversammlung zugebilligt bekommen. Nun hofft der benachbarte Bezirk Oranienburg, davon profitieren und den ungeliebten Stand als Erschließungsgebiet möglichst bald ablegen zu können, ehe die dort entstandenen Arbeitsplätze zur Gänze festvertraglich durch Residenten des 15. Bezirkes besetzt werden. Befürchtet wird dies nämlich durch neue Arbeitsregelungen für die Industriesektoren, die eine schrittweise Abkehr von der „Hire and Fire“ Politik und den Übergang zun sogenannten „Kontingentverträgen“ vorsehen. Diese Arbeitsverträge werden nicht länger zwischen Konzernen und Arbeitnehmern, sondern zwischen Konzernen und der BEVAG bzw. der Bezirksleitung geschlossen und gelten jeweils nnicht für ein Individuum, sondern ganze „Kontingente“ von Arbeitskräften.
Der 29. Bezirk: Oranienburg – HohenNeuendorf oder Birkenwerder wären an sich treffendere Namen für Berlins nördlichsten Bezirk. Dass der Name trotzdem der eines wesentlich weiter entfernten, um übrigen schon während der zweiten VITAS Welle wüst gefallenen Ortes ist, mag ebenso sehr an der Hybris der damaligen Stadtverwaltung wie an der einstigen historischen Bedeutung der Stadt Oranienburg liegen. Glück gebracht hat der Name der „Siechenstadt“ dem Bezirk jedenfalls nicht. Bauskandale, Misswirtschaft, im Bankrott geendete überehrgeizige Großprojekte der frühen Megakonzerne, all dies hat eine desolate und hoffnungslos verschuldete Umgebung geschaffen, an der vermutlich auch der jüngste Aufstieg des benachbarten Bezirkes Velten wenig ändern wird.
Der 30. Bezirk: Bernau – Die Ortskerne von Schönow, Bernau und Zepernick bilden die frühe Substanz des 30. Bezirkes, der nie über den Stand eines Erschließungsgebietes hinaus gekommen ist. Davon hat er letztlich profitiert, denn in den Jahren der Anarchie fand eine deutliche Konzentration der Bevölkerung im innerstädtischen Bereich statt (bzw. eine Abwanderung zahlreicher anderer Bevölkerungsschichten), so dass der Bezirk Bernau weitestgehend leer war und von Verwüstungen verschont blieb. Natürlich gingen die Jahre, in denen sich niemand um den Bezirk gekümmert hat, nicht spurlos an diesem vorbei – da aber hier keine „Widerstandsnester“ zu räumen sind, rangiert Bernau mit einem Male wieder weiter oben auf der „To Do“-Liste der Konzerne, und schon haben einige Pioniere die sich bietende Gelegenheit erkannt und begonnen, in den Bezirk zu investieren. Mit einiger Sorge beobachten dieselben Leute das Abgleiten Nordpankows in das Chaos der Anarchie, und mehr als nur ein paar Petitionen sind an die Draco Foundation eingegangen, den Konzernsektor 16 unter Kontrolle zu bringen und Bernau somit nicht von seiner Zukunft abzuschneiden. Eine Antwort hierauf, allerdings, erfolgte nicht. Mittlerweile, so hört man, haben die meisten Unternehmer in Bernau Kredite bei der Russenmafia aufnehmen müssen, wenn sie nicht ihr Geschäft oder ihre Fabrik gleich an diese verkauft haben.
Der 31. Bezirk: NeuStrausberg – Die Zonengrenze durch Berlin mag die Mobilität der in der Anarchozone lebenden Bevölkerung nicht komplett verhindern, aber sie erschwert sie deutlich. Als Reaktion hierauf haben die Konzerne die Errichtung eines neuen Industriesektors im Osten der Stadt verfügt, der gezielt nur für Fertigung „nonsensibler Industriegüter“ (wie z.B. Druckgusserzeugnisse oder Zuliefer- und Wegwerfteile) vorgesehen ist. Da die Konzerne letztlich davon ausgehen, die Anarchozonen irgendwann „abzuschaffen“ und den Industriestandort NeuStrausberg (31-IS-Ost) überflüssig zu machen, hat man sich bei Planung und Bau der Fertigungsanlagen entsprechend wenig Mühe gegeben: Die Mehrzahl der Anlagen und Maschinen sind uralt und sind an anderen Fertigungsstätten ausrangiert worden. Gefertigt wird nach „Chinesischem Standard“, das heißt unter erbärmlichen Bedingungen, geringen Lohnkosten und Nichtbeachtung aller möglichen Umwelt- und Sicherheitsauflagen.
Blick auf das neue Zentrum von KönigsWusterhausen.
Das Bild ist nicht von mir, sondern von Robert Brown.
Der 32. Bezirk: KönigsWusterhausen – Das jüngste Addendum zum Berliner Moloch ist die aufstrebende Stadt KönigsWusterhausen, die sich in den Jahren der Berliner Anarchie prächtig entwickelt hat: Wie keine andere Stadt der näheren Umgebung konnte KönigsWusterhausen sowohl Kriegsflüchtlinge aus Frankfurt/Oder wie Anarchieflüchtlinge aus Berlin aufnehmen und vielen Unternehmen eine Art „Exil“ bieten, die sich aus Berlin zurückziehen mussten. Die ausgedehnten Flüchtlingsbarracken und Wellblechbehausungen sind inzwischen weitgehend verwaist, das neue entstandene Zentrum der Stadt ist aber inzwischen zum 32. Berliner Bezirk reorganisiert worden und hat den Betrieb als neuer „Industriesektor Süd“ (32-IS-Süd) aufgenommen.










Letzte Kommentare