Shadowrun | KNARREN! 6

KNARREN! Nummer 6 ist da (siehe auch Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5). Wieder geht es um eine Neuvorstellung, diesmal aber was Illustration ebenso wie die Idee angeht aus der Feder von Robert (Biometal79). Die Werte, die sich Robert für die Waffe ausgedacht hat, könnt ihr in der Vergrößerung unter der Waffe gelistet sehen (ich nehme an, diese beziehen sich auf die 3. Edition). Die nachfolgende Beschreibung hier ist zwar an Roberts Idee angelehnt, aber „neu“ und von mir.

Vor einigen Jahren entwickelte Saeder-Krupp den Prototyp einer Infanteriewaffe nach dem Prinzip der Railgun (Schienenkanone). Wie andere Entwickler davor, hatte SK bei der Entwicklung mit dem enormen Energiebedarf der Waffe zu kämpfen, die beim Feuern kurzfristig eine Energie von 1 Gigawatt benötigt – und eine entsprechend lange Aufladezeit erfordert.

Im Laufe der vergangenen Jahre sind verschiedene Railgun-Modelle unterschiedlicher Hersteller auf dem Markt und auf dem Schlachtfeld aufgetaucht, meist blieb der Einsatz aber dem Antifahrzeug-Einsatz oder Spezialeinheiten vorbehalten.

Inzwischen kann man – die richtigen Verbindungen vorausgesetzt – die aus dem SK Prototyp hervorgegange Railgun vom Typ AEscher tatsächlich erwerben – wenngleich natürlich nur über den Schwarzmarkt, oder indem man sie den toten Fingern eines SK-Scharfschützen entwendet.

SK AEscher Panzerkanone (Railgun, Schwere Waffe) – 10K | PB -4 | EM | RK (1) | 10(s)+Energie | 25V | 18.500,–

Anmerkungen: Die Waffe muss vor dem ersten Abschießen „Warmlaufen“, was mindestens 10 Minuten dauert. Trotz passabler Isolierung wird das Ding sehr warm und ist damit gut zu erfassen (sollte also im Einsatz besser von etwas Zusätzlichem abgedeckt/getarnt werden). Die Schussreichweite der Waffe ist zwar enorm – sie kann mehrere Kilometer weit schießen – das nützt dem Schützen aber im Extrembereich wenig, da das Projektil im Flug zuvielen Variablen (Seitenwinde, Trudelbewegung etc.) ausgesetzt ist. Das Geschoss fliegt mit Überschallgeschwindigkeit, es trifft also ein, ehe der Knall ertönt. Allerdings verursacht der Schuss eine deutlich wahrnehmbare Flammenwolke, die dadurch entsteht, dass sich hinter dem Geschoss die Luft entzündet bzw. feinste Abriebteilchen buchstäblich zu nichts verglühen:

Der Schütze sollte dringend eine Blitzkompensation und einen Gehörschutz haben – der Knall mag spät kommen, aber er ist GEWALTIG. Entgegen dem was man ggf. denkt entsteht trotz der enormen Feuerbildung und des verheerenden Schadens so gut wie kein Rückstoß, da das Geschoss eben NICHT durch eine Sprengwirkung, sondern durch elektromagnetische Kräfte beschleunigt wird.
SK hofft, innerhalb der nächsten 10 Jahre die Energieleistung der Waffe soweit zu verbessern, dass mehr Schaden und eine höhere Präzision, vor allem aber eine verbesserte Feuerfrequenz erzielt werden können. Einstweilen findet die Waffe wenn dann als „Erstschlagswaffe“ Verwendung, wenn ein gepanzertes Ziel auf größere Entferrnung ausgelöscht werden soll.
Die Waffe wiegt 10 Kilo.

5 thoughts on “Shadowrun | KNARREN! 6

  1. Jarudan sagt:

    Die Art des Vortriebs den das Projektil erfährt, also ob es sich hierbei um Gasdruck oder elektrisch induzierte Magnetfeldwirkungen handelt, ist für die Rückstoßentwicklung völlig unerheblich, da Massen die Beschleunigt werden, was durch eine Kraft geschieht die auf die Masse (in diesem Fall auf das Projektil) wirkt, welche hier von der Waffe ausgeübt wird, erzeugen aufgrund ihrer Trägheit immer eine Gegenkraft(Rückstoß)

    Tut mir leid. machse nix dran – physik ist halt n arschlocj

  2. Jarudan sagt:

    argh, denkt euch das erzeugen bitte ans ende des satzes ^^

  3. bärenjunges sagt:

    was allerdings wegfällt bei der knifte ist der aufschlag durch explosions wirkung.
    du hast also nur noch einen schlag nach hinten statt nach hinten und oben, so dass der rückstoss gerade für ein biest wie das hier oben erheblich reduziert wird..
    und letzendlich…wenn man jetzt noch mit physikalischen gesetzmäßigkeitenb in SR anfängt kann man alles gleich über den haufen werfen…
    ich sag nur magie und ein troll hält 10 kugel ausner besseren M60 aus ohnen en kratzer abzukriegen…

  4. Tequila sagt:

    Dazu muss man zu den Railgunwaffen sagen, dass der Rückstoß nicht auf einen Schlag auftritt (normalerweise bei der Explosion), sondern über die Zeit, in der das Geschoss im Lauf ist. Das reduziert die Auswirkungen auch nochmal gewaltig

  5. Teurox sagt:

    Ja die Physik ist ein knallhart. Aber sie ist immer noch fair. Du weist auf den Impulserhaltungssatz hin, der eine Abwandlung der Massenerhaltung ist. Aber der Impuls erfolgt aus dem Produkt von Masse und Geschwindigkeit. Und da eine Railgun (hier mit 10 Kilogramm ) viel schwerer als das beschleunigte Projektil ich gehe von der Masse eines normalen, schweren Gewehrs aus) kann der durch den Impulserhaltungssatz verursachte Rückstoß vernachlässigt werden.

    Im Übrigen finde ich für das kraftvolle Wirkungsprinzip und die lange Aufladezeit, kombiniert mit der verhältnismäßig gigantischen Energie von 1GW (Annähernd so viel wie ein AKW) konzentriert auf die lächerliche Masse eines Projektils… Ich habe jetzt keine Lust, die resultierende Endgeschwindigkeit auszurechen, selbst wenn man von der 10-fachen Projektilmasse ausginge. Aber 10K sind relativ wenig.

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