Blog | Neue Kategorie: Raben!KRAH!m

Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich ein gewisses -öhm- „Faible“ für Raben und Krähen habe. Obwohl ich kein Goth bin (und es scheint mir nötig, das extra zu erwähnen). Warum ich Raben mag weiß ich nicht so recht. Als Kind stand ich unglaublich auf Panther. Hatte eine schwarze Katze. Und der Zeichentrickfilm KRABAT gehörte zu meinen Lieblingsfilmen (siehe dazu auch das Video unten).

Insofern blieb schwarz sozusagen die prägende Tierfarbe und wurde nur von Katzen auf Vögel übertragen. Und ja, ich mag schwarz auch sonst. Und bin trotzdem kein Goth*.

* Im übrigen habe ich nichts gegen Goths. Jedenfalls nicht gegen die, die ihre schwarzen Gedanken für sich behalten, statt peinliche Knittelverse an die Zillo zu senden oder sich in Internetforen „Lestat“, „Setzen-Sie-den-Namen-eines-beliebigen-Dämon-sein“ oder „Vincent“ (die unterste Schublade, es sei denn man heißt wirklich so – in diesem Fall: Glückwunsch! Cooler Name. Und wenn du Vincent Damien Furnier heißt: Doppelter Glückwunsch. Wie geht’s, Alice?) nennen.

Na, anyway. Meine Rabenbegeisterung stieg förmlich ins Unermessliche, als mir irgendwann ein vermutlich nicht allzu ernst zu nehmendes „Indianer-Horoskop“ in die Hände fiel, nach dem ich Rabe bzw. Krähe als „Geburtstotem“ habe. Die Charaktereigenschaften, die dem Raben dort zugewiesen werden, passten ausgezeichnet auf mich (oder ich fühlte mich jedenfalls ertappt) und von da an war die Fixierung „fix“.

Gleich die nächste Anmerkung: Ich bin ein spiritueller, aber in keinster Weise esoterischer Mensch. Im Gegenteil bin ich ein zum Atheismus tendierender Agnostiker und Humanist (wer wissen will, was das ist, soll es googeln). Ich fand das Indianertotem nur charmanter als mein chinesisches Geburtszeichen (Schwein – na toll. Obwohl: Süß-sauer gerne).

Ein Kernsatz, der in der Krähe-Beschreibung jenes Indianerhoroskop-Büchleins damals stand und mir besonders sympathisch war, ist dieser: Dass Krähe das Geheimnis an sich schätzt, und nicht unbedingt zu allen Dingen die schlussendliche Wahrheit wissen will. I like that.

Auch dies Statemrnt aus einer englischen Quelle spricht mich an:

„If a Raven totem has come into your life, magic is at play.
With this totem, we can make great changes in our life;
the ability to take the unformed thought and make it reality.
The raven shows us how to go into the dark of our inner self
and bring out the light of our true self,
resolving inner conflicts that have long been buried.
This is the deepest power of healing we can possess.“

Ich möchte im übrigen bei aller Kräherei hier darum bitten, sich meine Wohnung jetzt nicht als schwarze Grotte voll ausgestopfter Raben vorzustellen. Mag sein: ich habe zwei Wellensittiche – aber NOCH habe ich sie nicht schwarz sprühlackiert *muaharharhar* – und auch der in meiner Wohnung untermietende Kater sieht eher aus wie eine Kuh als ein Panther.

Anyway. Da das Blog hier nunmal Rabenwelten heißt, mein Blog davor Rabenfeder hieß und mein Login Raben-AAS ist (was nun wieder eine ganz andere Geschichte hat) nun also die dazu passende Kategorie für alles „Rabenmäßige“. Im übrigen bitte ich das Ranting hier zu entschuldigen. Aber wozu hat man ein Blog, wenn man dort nicht ab und zu die Leser zuschwallt mit KRAH!m den keine Sau interessiert.

Es folgt Musik:

Und sollte das %/&/$/§$“§ Video nicht spielen, hier der Direktlink

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