Blog | Kein deutsches D&D mehr

Die deutsche Rollenspielszene verweigert den Konsum und wird mit Einstellung von Übersetzungen belohnt. Und bejubelt das auch noch in Blogs und Foren. Es gibt unzweifelhaft Zeiten, an denen es mich freut, Deutscher zu sein. Leider habe ich vergessen, wann diese zuletzt waren. Es war mit Sicherheit nicht der Zeitpunkt, als Feder und Schwert ankündigte Requiem einzustellen, und der jetzt eingetretene Zeitpunkt der Einstellung des deutschen D&D 4E ist es gewiss ebenso wenig.

Aber vielleicht mal erstmal die Facts, wenn diese auch ein paar Tage alt sind. Es beginnt am 27. November mit der Verlautbarung von Feder und Schwert auf deren Website folgenden Inhaltes:

skel1Keine D&D-Rollenspielprodukte mehr bei Feder&Schwert

Wir möchten Sie darüber in Kenntnis setzen, daß ab dem 1. Januar 2009 in unserem Hause keine weiteren D&D-Rollenspielprodukte mehr erscheinen werden. Das Spielleiterhandbuch 4E ist damit der letzte D&D-Rollenspieltitel aus dem Hause Feder&Schwert, womit die Trilogie der neuen Grundregelwerke abgeschlossen ist.

Dieser Schritt gibt uns die Freiheit, uns ganz auf unsere Romanreihen, unsere Produkte aus dem Warhammer-Universum (Warhammer Fantasy-Rollenspiel und Warhammer 40.000) und neue Projekte, über die wir Sie bald in Kenntnis setzen werden, zu konzentrieren.skel1

Wer die deutsche „Wir hassen alles was neu oder anders ist“ Rollenspielszene kennt, der denkt sich bereits, dass diese Ankündigung im besten Fall mit Indifferenz und mühsam zurückgehaltener Häme, im Normalfall aber mit Jubel aufgenommen wurde (HIER, HIER und HIER als Beispiele). In Nebenabsätzen wird dabei der Hoffnung Ausdruck verliehen, die Leute würden jetzt wieder mehr D&D 3.5 spielen oder das allerorten wie Sauerbier angepriesen Pathfinder kaufen. Ähnlich klang es seinerzeit bei der Einstellung von Requiem, wo Maskerade-Fanboys jubelten jetzt würden wohl wieder alle Maskerade spielen – was nicht nur vom Gedanken her absoluter Stuss war, sondern sich auch nicht bewahrheitete.

Wie man es schaffen kann, das größte (ich sage nicht: großartigste) Rollenspielsystem der Welt so in die Verlustzone zu fahren, dass man die Übersetzung einstellen muss, entzieht sich meinem Verständnis. Allerdings kenne ich die Lizenzbedingungen und -kosten nicht und weiß, dass der deutsche Markt winzig ist, sich schwere Regelkladden im Hardcover also nur in hoher verkaufter Auflage rechnen und D&D 4E Interessierte – o fatale Wiederholung des Requiem-Falls – lieber direkt beim 4E Start zur englischen Version griffen, unterdessen bis zum deutschen 4E Start diese Edition schon vorab derart in Foren verrissen wurde (üblicher Weise von Leuten die sie nie gespielt haben) dass deutsche Käufer in der Tat schwer zu finden gewesen sein dürften.

Andererseits spricht einiges dafür, dass es überhaupt nicht primär wirtschaftliche, sondern vor allem lizenzrechtliche Probleme waren, die F&S zu dieser bitteren Entscheidung genötigt hat. Hier ein Interview mit Oliver Hoffmann auf der SPIEL in Essen, noch in diesem Oktober:

(Wenn das Video nicht spielt, HIER klicken)

Das klingt nun gar nicht nach einer bevorstehenden Einstellung. Im Gegenteil sagt Oliver ja, dass -a- die Lizenz Ende 2008 ausläuft und F&S erstmal klären musste wie es danach weitergeht, weil es keinen Sinn macht D&D überhaupt zu übersetzen, wenn die Lizenz nur ein paar Monate gilt, und dass -b- es darob eigentlich eine Einigung gegeben hat. Plus er sagt, dass die 4E insgesamt gut anläuft – und egal ob das Verlagspropaganda ist oder nnicht, fest steht doch dass sich D&D in 2009 erstmalig hätte gut verkaufen können, also warum zum Start des Jahres die Lizenz abgeben?

Wahrscheinlich scheint also, dass die Aufkündigung der Lizenz nicht von F&S ausging, sondern von Wizards of the Coast. Vielleicht wurde auf die Lizenzkosten tüchtig draufaddiert. Vielleicht gibt es einen neuen Innteressenten, der F&S überboten hat. Vielleicht gab es Publikationsanforderungen an F&S, die dieser kleine Verlag nicht stemmen konnte.

Wie dem auch sei: Fans der früheren Edition freuen sich über das einstweilige „Scheitern“ der neuen. Nun gut. Macht bei D&D immerhin marginal mehr Sinn als bei Maskerade-Requiem, denn es gibt ja immerhin 3.5 Neuprodukte, die vom „Fehlen“ von deutscher 4E Konkurrenz profitieren könnten.

Dennoch ist der Fall ein Schlag gegen die deutschen Rollenspielverlage, egal wie man zum konkreten Fall steht. Denn einmal mehr dürfen sich genau diejenigen Spieler, von denen deutsche Verlage leben – nämlich: die extra bis zum späteren Start einer deutschen Übersetzung geduldig warten – verarscht vorkommen. Und zu Recht dazu tendieren, beim nächsten Mal von Beginn an englische Produkte zu kaufen, und die deutschen Produkte samt ihrer Verlage und aller Lizenzschiebereien einfach zu vergessen.

Speziell für Feder und Schwert dürfte die Entscheidung fatal sein: Denn nach zwei kurzfristigen Einstellungen großer Spiellinien hintereinander gibt es kaum Grund anzunehmen, dass es mit einer beliebigen anderen Linie nicht genauso passieren könnte. Also warum erst anfangen mit dem Kauf?

Ob die deutsche D&D 4E Lizenz lange ohne Besitzer bleiben wird, bleibt abzuwarten – vielleicht ist sie sogar schon neu verkauft. D&D ist ein attraktives Produkt und eine attraktive Lizenz (die im Verhältnis zu ihren Kosten stehen muss, klar). Das System D&D 4E hat zwar seine lautstark polternden Kritiker, aber auch die werden irgendwann ja ein neues Meckerobjekt finden oder vom Zementmischer überfahren werden (sorry).

Und das 4E System ist gut. Und verdient, gespielt zu werden. Vor allem: Es ist nicht nur irgendwie gut, sondern anders als die Unzahl von D&D Klonen, die im Laufe der Jahre herangewachsen sind (inklusive der 3.5 Eigenklone von (A)D&D).

D&D entwickelt sich mit 4E weiter, statt ewig nur Onanie zu betreiben und die vierzehnten, noch detaillierteren Detailregeln zu sich selbst zu erfinden. Es bewegt sich hin zu Vereinfachung und aktiver Hilfe für den SL, statt nur Bücher rauszuschleudern, die sich Leute ins Regal stellen, ohne das Spiel überhaupt zu spielen. Es hat eine Charaktererschaffung, die schneller geht und einfacher ist als der Lohnsteuerjahresausgleich (was selbstverständlich sein sollte, es aber spätestens seit DSA 4 nicht mehr ist). Und es bietet die Chance, neue Spieler in seinen Bann zu ziehen.

All das sagt nicht, dass andere Systeme dies nicht auch könnten. Oder besser sind. Und von mir aus kann Pathfinder zum größten Ding seit geschnitten Brot werden. Mir entzieht sich nur das Verständnis dafür, wie man ernsthaft FEIERN kann, wenn ein Produkt in Deutschland vom Markt verschwindet. Oder ein Verlag gezwungen ist, einen solchen Schritt zu tun. Echt.

19 thoughts on “Blog | Kein deutsches D&D mehr

  1. greifenklaue sagt:

    Noch ist nicht aller Tage Abend. Allerdings hat die Medaille immer zwei Seiten und die andere will ich mal kurz etwas näher beleuchten. Auf den Großcons liefen unheimlich wenige DnD 4th-Supporterrunden. 2, wo 20 nötig und angebracht wären. Ohne es auszuprobieren, kaufen es weniger. Zum anderen hat Wizards eine Zielgruppenumorientierung vorgenommen – eine, die das Spiel für mich unattraktiver macht – auch wenn ich die verstehen kann, die es nun für sich entdeckern. Zum dritten: im Tanelorn habe ich mal gefragt, wer den eigentlich das deutsche Regelwerk besitzt. Die größten und aktivsten DnD 4te-Anhänger haben es auf Englisch. Sicher eine Frage des Preises. 31 Euro fürs Giftset sind natürlich wesentlich attraktiver als 28 für ein Buch. Zuguterletzt, wo Du auf DORP TV verweist, schau Dir (nochmal?) das Pegasus – SR-Video an. Da sind in jedem Buch kleine deutsche Ergänzungen geplant. Das erhöht für viele den Mehrwert und macht die deutschen Bände attraktiver als das Original. Bei DnD sicher schwerer zu realisieren, aber nicht unmöglich.

  2. profelis sagt:

    Ja die Verteufelung aller neuen Editionen ist ja gängige Praxis. Herrje, nach all den Jahren ist SR3 vs. SR4 immernoch Zündstoff und sogar SR2 vs. SR3 ist noch nicht ganz erloschen. Dabei ist für mich SR4 die erste richtig neue Edition der ersten (vielleicht der zweiten). Wärs nicht so traurig wärs schon echt witzig wie konservativ Rollenspieler sind. Andererseits beschränkt sichd as ja nicht nur auf diese „Subkultur“.

    Am ulkigsten empfinde ich aber die „Hoffnung“ daß nun wieder mehr Leute die vorrangegangene Version spielen würden. Zumindest kann man nicht behaupten, daß aus fehlgeleiteter Schadensfreude nichts erwachsen würde. ;)

    Die deutschen D&D Werke kenne ich nun nicht, fest steht für mich aber, daß die SR Übersetzungen schon lange den Richtigen Ansatz verfolgen. Wenn man nichts hat, was die Übersetzung positiv vom Original abhebt, wird man es wohl schwer haben , das Produkt zu verkaufen. Nun bin ich auch definitiv kein Fan von D&D oder D20 im Generellen, finde es aber dennoch Schade wenn der deutsche Markt wiedermal erfolgreich eine Lokalisierung beerdigt.

  3. Dominik sagt:

    Schönes fundiertes Meinungsbild zu der ganzen Angelegenheit. Gefällt mir, kann man so stehen lassen.

  4. greifenklaue sagt:

    Eigentlich würde ich Profelis Recht geben damit, dass die „Hoffnung“ absurd ist, dass mit dem Tod einer neuen Edition vermehrt die alte gespielt wird. ABER mit Pathfinder gibt es eben einen zweiten legitimen Nachfolger von DnD 3.5, der tatsächlich mehr Leute binden kann. Gerade dann im deutschsprachigen Raum – wenn er alternativlos wäre – was ich nich nicht glaube.

  5. Settembrini sagt:

    Ich habe soviel Neues bejubelt, aber 4e ist etwas anderes. Diese Karte sticht nicht, Raaben-Aas!
    Es geht um einen singulären Vorfall, den ich im Einzelnen prophezeit habe. Die Alternative wäre schlimmr: Zersplitterung der begrenzten D&D Käuferschaft, Marginalisierung.

    Und warum es noch wichtiger ist: Für die 5. Edition. Ich WILL nämlich eine aktuelle moderne und weiterentwickelte Variante spielen, gerne auch für Geld. Aber ic möchte eine D&D[sic!]-Variante spielen.

  6. Also, bei genauer Überprüfung Deiner Links stelle ich fest, dass letztlich nur Settembrini den Tod der 4e wirklich bejubelt hat (der steckt nämlich hinter den ersten beiden verlinkten Seiten). Und natürlich lässt er sich durch seine Abneigung der dort vorgenommenen Veränderungen – ob berechtigt oder nicht, sei dahin gestellt, das kann ich nicht beurteilen – zu ziemlichhanebüchenen Mutmaßungen verleiten, inwiefern dieser Stopp mit der Qualität der neuen regeln zu tun hätte.

    Ich sehe hauptsächlich das Problem, dass „P&P“- (ich hasse diesen Begriff eigentlich) Rollenspiele eingehen! In den letzten zehn Jahren ist da ein Massensterben zu beobachten gewesen. Diese Unterhaltungsform hatte kurz – nur ganz kurz! – am Mainstream geschnuppert, doch dieser hat sich praktisch sofort davon wieder abgewendet und den Online-„Rollenspiele“ zugewandt.

    Vereinfacht gesagt: P&P-Rollenspiele sind wieder dorthin zurück gekehrt, wo sie einmal angefangen haben, zu den Minderheiten, den Nerds und Freaks, und darunter auch nur zu jenem Subset, welches seine entsprchenden Freizeitkapazitäten nicht lieber online auslebt. Die wenigen Leute, die noch Interesse an der P&P-Variante haben, sind größtenteils entweder DSA-Spieler (und man kann diesem Spiel eine MENGE vorwerfen, aber es HAT für Nachwuchs gesorgt!) oder aber solche Insider, dass sie eh die englischen Originale bevorzugen, die früher, billiger und in erheblich größerer Vielfalt erhältlich sind (Übersetzungsprobleme sind da bestenfalls das Sahnehäubchen).

    DSA lebt noch, weil es jetzt die Früchte seiner konsequenten Nachwuchsarbeit erntet. Warhammer lebt, weil es an die dazu gehörigen Tabletop-Linien gekoppelt ist. Cthulhu… war nie wirklich ein Massenprodukt und „lebt“, so wie schon eh und je, hauptsächlich von der Begeisterung einer relativ kleinen Gemeinde. Die Welt der Dunkelheit ist tot. Dass Pegasus Shadowrun am Leben erhalten kann, bezweifle ich stark.

    Die große Rollenspiel-Ära ist einfach vorbei – es ist wieder ein Nischenprodukt, welches vom deutschen Markt kaum noch getragen werden kann. Sicherlich KÖNNTE Hasbro es sich vielleicht noch leisten, eine deutsche Variante auf den Markt zu bringen, aber bei der derzeitigen Sparpolitik, die dort vorherrscht, ist es fraglich, ob sie das überhaupt wollen.

  7. Cyaron sagt:

    Hey, da spricht mir jemand aus der Seele…
    Diese deutsche Abart neue Systeme zu verteufeln kann ich nicht verstehen… Die meisten neuen Systeme sind wirklich ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, vor allem was das Regelwerk angeht (über die weiterentwicklung der Welt kann man sich ja von mir aus streiten, in den meisten Fällen hat die mir auch gut gefallen). Ich selber bin kein großer Freund der D&D Reihe, egal welche Edition, aber diese Maßlose häme find ich fast schon eine Frechheit. Was denken die Leute wie sich so ein Verlag denn finanziert, aus welchen Mitteln denn die Entwicklungskosten IHRER Edition gezahlt wurde.
    Leider muss man sagen das F&S da selber einiges verbockt hat. Sie haben es bei mir zumindest geschaft das ich mir echt zwei mal überlege ob ich mir was von denen hole. Bei Vampire z. B. und ihre Kundenpolitik ist nicht die Beste… Vieleicht haben sich F&S auch einfach als kleiner Verlag mit dieser Lizenz (und damals der von WW) übernommen. Der Vorschlag da selber was deutsches in die Regelwerke einzubauen ist denke ich bei diesen beiden Lizenzen aus Lizenztechnischen Gründen nicht möglich…

    DANKE FÜR DIESEN BLOG EINTRAG… er spricht mir aus der Seele…

  8. fara sagt:

    ‚Die deutsche Rollenspielszene verweigert den Konsum und wird mit Einstellung von Übersetzungen belohnt. Und bejubelt das auch noch in Blogs und Foren.‘

    Auch wenn der Rest des Beitrages gut ist – die Einleitung hätte man sich schenken können, da sie auf dem gleichen Niveau wie Beiträge der D&D4-Basher ist.

    Woher weißt du, das die ‚pöse Szene‘ den Konsum verweigert? Woher weißt du, das F&S Einstellung von D&D4 mit den Verkaufszahlen zu tun hat? Wen interessieren die üblichen Krakeeler, die genauso peinlich und wenig aussagekräftig sind wie ‚trve metal‘-Fetischisten a la Manowar?

  9. Der Mönch sagt:

    Interessanter Beitrag und etwas fundierter als die bisherigen, die ich gelesen habe.

  10. Dirk sagt:

    Maßvolle Worte in einer chaotischen Zeit. Genau richtig.

    Und @ fara:

    Die mutmaßlich mäßige Performance der (deutschen) Vierten Edition dürfte an folgenden Faktoren liegen:

    * Neue Systemphilosophie – Ich will mich zu keinem Urteil aufschwingen, ob besser oder schlechter, aber ein radikal anders gestricktes System, bei dem einige wenige heilige Kühe aus kosmetischen Gründen bewahrt wurden, kann nur spaltend wirken. Das hätte man in Renton sehen müssen. Die nWoD wurde für weit weniger abgestraft.

    * Desaströses Marketing von WotC – Das Adkison/Dancey-WotC hat es geschafft, ein Jahr lang Euphorie zu schüren; auch hier in Deutschland wollten die Leute 3e haben. Man sollte meinen, dass HASBRO sowas noch besser kann – doch weit gefehlt. Feder & Schwert war mit der ganzen Negativ-Publicity rund um MMORPG-Mechanismen (ob sie sich nun bewahrheitet haben oder nicht), das Debakel um die Digital Initiative und die OGL/GSL gestraft. Das ist ein nicht aufzuholender Schaden, vor allem, weil F&S gar nicht in der Lage war, steuernd einzugreifen. Sie wussten ja selbst nicht, wie die 4e aussehen würde! Mitgehangen, mitgefangen.

    * Der schwache Dollar – Der Euro ist schon länger stark, die Preise für amerikanische Produkte im Keller. Das ist einfach saublödes Timing. Kursschwankungen haben auch dem kanadischen Verlag Dream Pod Nine die Geschäfte versalzen (auch wenn der Fall im Detail anders lag).

    Jeder einzelne dieser Faktoren kann verheerende Auswirkungen auf den Neustart einer Produktlinie haben. In Kombination sind sie einfach der Tod im Topf.

    Noch eine Erinnerung an 3e: Auch das 3e Players Handbook war spottbillig; nicht wegen des Dollargefälles, sondern weil WotC selbst das Buch weit unter Wert rausgehauen hat (um es möglichst schnell in möglichst viele Hände zu bekommen). Auch da haben Leute nicht auf die deutsche Fassung warten wollen, und Amigo musste sich zunächst mit den Krumen der Nicht-Englisch-Kundigen zufrieden geben.
    Aber die Akzeptanz der Regeln war gegeben, weshalb Nachzügler die deutsche Version auch haben wollten, und selbst manche Besitzer der US-Ausgabe noch zusätzlich ein deutsches Buch für den Spieltisch kauften.

  11. Sperling sagt:

    ‚Wer die deutsche “Wir hassen alles was neu oder anders ist” Rollenspielszene kennt,[…]‘ Hallo, meine Name ist Polemik.
    Die deutsche Szene ist keineswegs so und verdient es absolut nicht, so dargestellt zu werden. Nur weil der Herr Blogauthor ein grosser Fan der 4. Edition von D&D ist und sich hier sehr, um es mal auf Gossenniveau auszudruecken, angepisst fuehlt, wird einfach alles ignoriert, was den eigenen Standpunkt nicht untermauert (und das obwohl er es einen Satz vorher selbst erwaehnt!) und ueberspitzt, was nicht nur in dieser Szene, sondern allgemein in jedem Medium einfach vollkommen normal ist; Kritik naemlich.
    1. Natuerlich gab und gibt es immer sehr viel Kritik an neuen Edition und das wird sich nicht aendern. Allerdings werden Editionen meist nur dann wirklich ‚zerrissen‘, wenn sie es verdient haben.
    Beispiel nWoD:
    Ich bin ein grosser Fan der oWoD, spiele Vampire schon seit sehr (sehr, seeehr) vielen Jahren und ich war wirklich veraergert als das System eingestellt wurde. Noch veraergerter war ich ueber den Nachfolger, aber, wie die meisten WoD-Spieler die ich kenne (und derer sind es eine Menge) nicht aus Trotz oder einer Neu-ist-Scheisse-Einstellung, sondern weil man die nWoD nicht konsequent neu gestaltet hat. Statt dessen wurden Schnippsel aus sowohl den Regeln als auch der Hintergrundwelt der alten Edition immer wieder aufgegriffen und, oft mit nur minimalen Veraenderungen, in das neue System uebernommen. Dadurch entstand ein Spiel, ein System, das an vielen Stellen unfertig, unsauber und schlecht durchdacht wirkte und an so vielen Stellen gehausregelt werden musste, das man auch gut und gerne ein eigenes System in der Zeit haette erfinden koennen und genau dafuer wurde die nWoD in Deutschland abgestraft. Waere der Markt hier genau so gross wie in den USA waere das ueberhaupt kein Problem gewesen. Um es mal selbst etwas polemisch auszudruecken: Bei einem Markt wie dem der USA ist es egal, irgendwer kauf den Mist ja doch. In Deutschland ist der Markt klein. Wer sich hier solche Schnitzer leistet, laeuft auf Grund. Schade fuer F&S, da nicht selbst verschuldet, dennoch nicht ueberraschend.
    (Nebenbei erwaehnt: Das System haette sich im Laufe der Zeit etabliert, wenn es die Zeit dazu gehabt haette. Meinen Beobachtungen nach hat es sich teilweise schon etabliert. Dazu spaeter mehr.)
    Beispiel DSA 4. Edition:
    Das ganze System ist konsequent neu aufgesetzt worden, nur die grundlegenen Spielmechanismen wurden beibehalten. Und obwohl es viel Kritik abbekommen hat, wurde es komplett akzeptiert. Ich kenne nur sehr wenige Gruppen, welche noch die 3. Edition spielen.
    Beispiel SR 4. Edition: Eine Mischung aus beiden. Waerend es nach wie vor viele Gruppen gibt, welche die 3. Edition spielen, sind mindestens genausoviele zur 4. Edition gewechselt und das System ist ebenso weit verbreitet, wie die 3. Edition zuvor. Die groessten Probleme hatte es durch die miese lokalisierung, bei der einfach mal Index, Karten und ganze Tabellen in den Buechern fehlten: Klar, da wuerde ich auch nicht kaufen wollen.
    D&D erleidet nun ein aehnliches Schicksal wie die nWoD, aber das ist wiederum Schuld der Authoren: Wer seine Zielgruppe aendert (und das ist bei der 4. Edition sehr offensichtlich geschehen) muss sich nicht wundern, wenn er die Quittung dafuer erhaelt, wobei leider nicht WotC die Retourkutsche abbekommt, sondern voellig unverdienst F&S (‚Mitgehangen, mitgefangen‘, schoen gesagt, dennoch traurig).
    2. Negative Kritik oder: Die Hohe Schule des Trollens.
    Es gibt sie immer, es wird sie immer geben und sie werden immer am meisten Auffallen, weil sie am lautesten schreien: Trolle. Und mit einigen Teilen dieses Beitrags ist der Herr Blogauthor gerade noch so gefaehrlich Nahe genau daran vorbei geschrammt. ‚Don’t feed the Troll!‘ hiess es immer passenderweise und ich bitte einmal mehr an einer weiteren Stelle sich daran zu halten. So zerrissen und zerschossen wurde die 4. Edition von D&D naemlich eben nicht, nur weil einzelne Hass-‚Reszensionen‘ irgendwo aufgetaucht sind.
    3. Gehen wir zeitlich etwas zurueck:
    DSA 4 bzw. SR4 kommen auf den Markt. Was passiert? Teile der alteingesessenen Spieler weigern sich, Geld fuer neue Buecher auszugeben. Wie das nunmal immer so ist. Die Jahre ziehen ins Land, eine neue Generation von Rollenspielern waechst heran. Und was tun sie: Kaufen die neuen Editionen. Herzlichen Glueckwunsch, ihre neue Edition wurde akzeptiert. Gehen wir etwas weiter in die Zukunft: nWoD kommt auf den Markt. Und wird vom Alteisen der Rollenspieler gemieden. Was passiert? F&S kneift, zieht den Schwanz ein und stellt die lokalisierung ein. Warum? Tja, gute Frage. a) ist F&S ein wirklich kleiner Verlag. Finanziell hat man nicht den Atem um auf die naechste Generation von Rollenspielern zu warten. WW-Lizensen sind allgemein beruehmt-beruechtigt fuer ihre Kosten.
    b) Der Markt wurde kleiner. Nachdem Rollenspiele eine kurze Zeit ‚In‘ waren, wurden sie sehr schnell von anderen Dingen, z.B. Online-Rollenspiele, abgeloest. Dummerweise haben sich viele Firmen, Haendler und Verlage hier verkalkuliert und Bruchlandungen hingelegt. Dumm gelaufen, sowohl fuer den Markt
    als auch die Szene.

    Mittlerweile hat sich die nWoD jedoch teilweise verbreitet; Leider gibt es kein Materialnachschub mehr.
    Ich fuerchte D&D passiert hier aehnliches; F&S ist nunmal nicht so finanzkraeftig wie z.B. Ulysses Spiele (und selbst grosse Verlagshaeuser muessen immer verflucht gut aufpassen, um nicht abzuschmieren).

    Das einzige, was der deutschen Rollenspielszene anzukreiden ist, ist ihr Hang englische Regelwerke zu kaufen. Der Markt fuer deutsche Produkte ist klein und wird durch den Hang der Rollenspieler, englisch-sprachiges Material zu kaufen, noch kuenstlich verkleinert. (Kleiner Apell an dieser Stelle: Bitte unterstuetzt die deutschen Verlage indem ihr die deutschen Buecher kauft!)

    Wie bereits vom Herren Blogauthoer erwaehnt ist noch garnicht sicher, warum F&S D&D eingestellt hat. Sehr wahrscheinlich uebernimmt irgendein anderer, groesserer Verlag die Lizenz und haellt durch, bis genug Nachwuchs in die Szene gestroemmt ist, um das ganze wieder ‚lukrativ‘ zu machen. Denn das braucht immer seine Zeit. (Viele Buecher der 3.5-Edition sind ja auch erst am Ende des Lebens eben jeder Edition lokalisiert worden, weil es sich erst dann gelohnt hat.)

  12. Cyaron sagt:

    @Sperling:
    Sorry… aber die Regeln der nWoD sind Konsequent umgesetzt worden… wie du es oben bei DSA erwähnt hast… nur die Grundmechanik ist erhalten geblieben… SR geht übrigens einen ähnlichen Regelweg, man kann zwar viel meckern über die neue Welt, kann diese scheise finden, aber die Regeln, nee…
    ich bin ein großer Freund der oWoD, aber seid dem ersten Spieltag in der WoD habe ich diese Regelmechanik verflucht und ich tue es auch heute noch. Da sind die neuen Regeln ein RIESEN Fortschritt. Über die Welt kann man sich streiten, meinetwegen, aber ich denke nicht über die Regeln. (Auch wenn ich finde das beide Systeme ihren eigenen Reiz haben und beide, ausser die Tatsache das es sich um die selbe Sorte Übernatürliche handelt, nichts miteinander zu tun haben – wobei mein Favorit die oWoD ist)

    Fazit: Für mich ein klares zeichen von… „Wir hassen alles was neu oder anders ist“ denn diese Regeln sind genau das, neu und anders, sehr puristisch, auf ein absolutes Minimum beschränkt…
    Ich will nicht damit sagen das ich diese Regel die Besten sind, es gibt bestimmt bessere, aber sie sind ein Fortschritt…

  13. rabenaas sagt:

    Danke zunächst mal für alle Kommentare! Auf alle einzeln eingehen tu ich nicht, dafür gibt’s Foren ;) (z.B. http://www.blutschwerter.de )

    Besonderer Dank an Cyaron, du hast im Wesentlichen gesagt was ich auch gesagt hätte. Gerade die nWoD als Beispiel für ein „wirklich“ (= objektiv betrachtet) zu Recht verrissenes anzuführen, war im Prinzip sehr typisch für das, was ich mit „wir hassen alles was neu oder anders ist“ meinte.

    Dass dir die nWoD nicht GEFÄLLT, kannst du gerne sagen. Dass diese Meinung einen gewissen Zusammenhang damit hast, dass du über die Einstellung der oWoD „verärgert“ warst, darf angenommen werden. Gerade weil du diese sehr, sehr seeeehr lange gespielt hast.

    Was du aber eben NICHT sagen bzw. als allgemeingültigen Fakt hinstellen darfst ist, dass die nWoD „nicht konsequent neu gestaltet“ wurde und „an vielen Stellen unfertig, unsauber und schlecht durchdacht wirkt“ und „an vielen Stellen gehausregelt werden muss“. Denn das ist einfach nicht wahr.

    Ich habe die oWoD auch sehr, sehr, seeehr viele Jahre lang gespielt, P&P und Live – ich habe nur den Vorteil, über die Einstellung dieses zuletzt extremst peinlichen Machwerks NICHT verärgert gewesen zu sein und der nWoD unvoreingenommen entgegen getreten zu sein. Dabei habe ich ein Spiel des (in der Tat!) persönlichen Horrors entdeckt, wie ich es mir früher schon von Maskerade gewünscht hätte – und dass vieles beibehalten wurde, was ich in der Tat bei VtM gut fand, habe ich zusätzlich begrüßt.

    Dass der deutsche Markt die nWoD wegen irgendwelcher Mängel abgestraft hätte, ist denn auch schlicht falsch. Vielmehr verhält es sich so – und da ist schon eher eine Parallele zu D&D 4E zu sehen – dass diejenigen, die an der neuen Edition interessiert sind, sich bereits mit den englischen Originalbüchern eingedeckt haben. Was das Tragische ist, ist dass F&S die Richtigkeit dieser Politik nun ein weiteres Mal in kurzer Zeit bestätigt hat:

    Wer etwas Neues will, das im Original in USA erscheint, sollte zur Originalausgabe greifen, denn diese ist (a) schneller verfügbar, (b) bietet mehr Bände und Erweiterungen, als die klassischen deutschen Mini-RPG-Verlage stemmen können, (c) ist dank Dollarkurs und fehlender Buchpreisbindung wesentlich billiger als das deutsche Material und (d) man läuft nicht Gefahr, dass die Übersetzung plötzlich abreißt.

    Eine löbliche Ausnahme von dieser Regel bildet SHADOWRUN, das (a) mit schneller Übersetzung überzeugt, (b) volle Übersetzung aller Bände verspricht, (c) deutschen Zusatzcontent bietet und (d) Präferenzenn der deutschen Spielerschaft aktiv berücksichtigt, selbst im für Verlage XL teuren Feld des Artwork.

  14. fara sagt:

    @ Dirk: Die möglichen Ursachen sind mir bewußt. ;) Ich wollte nur klarstellen, das niemand der hier Anwesenden die zur Untermauerung benötigten Fakten (Zahlen) vorliegen und das Spiel noch zu neu ist, um eigene Beobachtungen mit Fakten gleichsetzen zu können..

  15. Sperling sagt:

    Abgesehen davon, das ich die nWoD eigentlich sehr gerne Spiele (endlich keine grossen Weltverschwoerungen mehr) und D&D4 die wirklich erste und bisher einzige Neuauflage ist, die ich enttaeuscht wieder verkauft habe, mal exemplarisch dargelegt, was mir an den Regeln nicht durchdacht erscheint: Dominate -> Command. Gewuerfelt wird auf ‚Intelligence + Intimidation + Dominate versus Resolve + Blood Potency‘, was sehr unausgewogen ist: Bei der ersten Kampagne hatte ich das grosse Problem, das fast jeder Command-Versuch auch geglueckt ist. Egal wer gegen wen. Erst nachdem wir gehausregelt hatten (‚Intelligence + Intimidation + Dominate versus Resolve + Blood Potency + (Willpower / 2)‘) wurde es ertraeglich. Und so geht das bei vielen Proben, denn aus irgendeinem Grund sind die Wuerfelpools in Requiem echt verdammt gross.

    ‚Wer etwas Neues will, das im Original in USA erscheint, sollte zur Originalausgabe greifen, denn diese ist (a) schneller verfügbar, (b) bietet mehr Bände und Erweiterungen, als die klassischen deutschen Mini-RPG-Verlage stemmen können, (c) ist dank Dollarkurs und fehlender Buchpreisbindung wesentlich billiger als das deutsche Material und (d) man läuft nicht Gefahr, dass die Übersetzung plötzlich abreißt.‘
    Ich bleibe dabei: Kauft deutsche Regelwerke! Gerade weil die englischen Buecher zum Teil lachhaft guenstig sind war es fuer mich nie ein Problem die englischen Buecher zu kaufen, sofern eine Uebersetzung in absehbarer Zeit nicht in Sicht war, und mir anschliessend trotzdem das deutsche Regelwerk zu holen. Zur Not gibt es einen sehr grossen, sehr guten Online-PDF-Store, der wirklich billig Abhilfe schafft, bis man an die deutschen Sachen ran kommt. Wer den deutschen Markt umgeht braucht sich auch nicht darueber zu beschweren, das bestimmte Uebersetzungen wegen fehlendem Absatz eingestellt werden.
    Ich fand es zudem niemals problematisch, englische Zusatzbuecher zu meinen Deutschen Grundregelwerken zu kaufen; Wessen Englisch gut genug ist, um sich komplett mit englischem Material einzudecken, der sollte auch keine Probleme dabei haben, deutsches und englisches Material gleichzeitig zu benutzen. Die noetigstens Dinge kann ich mir auch selbst uebersetzen.
    Die englisch-Kaeufer tagen viel eher Schuld an der Einstellung von Uebersetzungen als die ‚Alles-Neue‘-Hasser in der Szene, zumal ich nur sehr selten jemanden treffe, der wirklich alles neue hasst aber ich ueberall viele Leute sehe, die fast nur englische Buecher besitzen.

  16. rabenaas sagt:

    Das Problem ist meist, dass es keine direkte Übersetzungsliste der Fachtermini gibt. Diese aber braucht man öfters, um zu wissen wo sich in einem Regeltext eine Referenz auf eine Fertigkeit, Kraft, Zauber oder ein Attribut befindet – jedenfalls dann, wenn die Fachworte nicht kursiv gedruckt sind.

  17. Sorry, als Kunde kaufe ich mir dasjenige Produkt, welches meinen Bedürfnissen am ehesten entspricht. (Immerhin KAUFE ich es mir auch, anstatt es mir nur zu kopieren oder aus dem Netz zu laden, wie ich es auch oft sehe). Das bedeutet in der Regel, dass ich die englischen Originale bevorzuge (eine rühmliche Ausnamhe ist hier Call of Cthulhu, dessen deutsche Ausgabe einfach hervorragend ist). Interesse habe ich allerdings an guten deutschen Eigenproduktionen! Für die ist der Markt natürlich auch sehr schwierig, aber ob das jetzt die Schuld des doch eher elitären Zirkels derjenigen ist, welche die englische Sprache hinreichend beherrschen, dass sie den Originalprodukten den Vorzug geben, oder nicht doch eher der Masse der „kenn-ich-nicht-fress-ich-nicht“-Mainstreamspieler, die ausschließlich an ihrem Leib- und Magensystem (nennen wir es DSA?) festhalten, das ist da noch die Frage!

  18. Lord Magico sagt:

    die 4E gefällt mir super…
    Sie ist das was man erwarten konnte…eine neue Edition…und dementsprechend geht sie halt einen anderen Weg… ich kauf mir doch keine 4. Edition, wenn sie genau so ist wie die 3. .
    Die 4E hat natürlich ihre Schwächen…aber das hatte die 3. auch… das haben alle Rollenspielsysteme, die ich kenne.
    Ich bevorzuge auch die deutschen Lokalisierungen… ist für mich angenehmer dadrin zu schmökern wenns in meiner Sprache ist (ich kann englisch).
    Die 4E bringt Spaß. Vieles ist vereinfachter und dieses rumgeheule „oh nein…jetzt wird D&D ein kiddie-spiel, wie wow …“ ist so nervig…
    Ich finds schade, dass D&D 4E nicht mehr auf deutsch rauskommt…und das wird hier für die Szene in der BRD bestimmt nicht von Vorteil. Ich fänds geil wenn doch noch jemand die Lokalisierung übernimmt…besonders auf die Forgotten Realms Produkte freu ich mich…hat sich nämlich in der Welt viel getan…
    Aber diese Abneigung gegenüber allem Neuen (vorallem seitens älterer Spiele) ist vielleicht wirklich ne deutsche Eigenart… das selbe ist bei Magic the Gathering zu betrachten… „oh nein…schon wieder ne veränderung die wirklich anders ist als vorher“.

    das selbe ists bei D&D. „Oh ich finde Pathfinder besser…da haben die veränderungen nicht dazu geführt, dass sich etwas verändert hat… das ist im prinzip immer noch das selbe.“
    Ich will Pathfinder nicht schlecht machen…ist bestimmt n gutes system… aber naja… ich find den Weg der 4E recht geil. P&P ist im 21 Jahrhundert angekommen…

  19. doodmangu sagt:

    Hi, as you may already noted I’m fresh here.
    Hope to receive any help from you if I will have some quesitons.
    Thanks in advance and good luck! :)

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