Shadowrun | SK Dragunov EX-10

dragunov

Willkommen bei der aktuellen Ausgabe von Knarren! – dem Schattenmagazin für Knarren-Enthusiasten und solche, die sie verhaften wollen. Falls du die vorherigen Teile verpasst hast: Hier findest du KNARREN! Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 und noch viele, viele KNARREN! mehr. Das Bild oben ist nicht von mir, sondern von McDougle.

Nachdem der russische Waffenhersteller Dragunov in den 2030ern von Saeder-Krupp aufgekauft wurde, arbeitete ein Team von Forschern unerbittlich daran, deren führende Scharfschützenwaffe an moderne Standards anzupassen. Die ersten Versuche scheiterten, da das neue Modell einfach nicht mit den Konkurrenzmodellen mithalten konnte, sodass das Projekt bis in die späten 60er eingestellt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt jedoch beschloss Saeder-Krupp erneut, den legendären Namen wieder ins Leben zu rufen. Es war ein voller Erfolg.

Der neueste Schützling der Saeder-Krupp Waffenwerke ist die SK Dragunov EX-10, das „Ex“ steht hierbei für „Extermination“, das tödlichste Scharfschützengewehr auf dem Markt. Es kommt mit einem Smartgun-System, auf Wunsch mit eingebauter KI für 1.000 Euro extra, einem Bipod und eingebautem Rückstosskompensator. Die seltene Collector’s Edition(250 mal hergestellt) enthält zusätlich noch einen komfortablen Tragekoffer und eine Mütze im Stil des russischen Militärs aus dem zweiten Weltkrieg.

Hab mir das Baby 2 Wochen besorgen können, bevor es offiziell auf den Markt kam(Kontakte muss man haben ;) ). Ich kann euch nur sagen, das Ding is nicht nur zum Tontauben schiessen geeignet!
Siegfried_Jäger

Eingebaute KI für 1.000 Euro. Na klar. Und die Kinder bringt der Papst.
DrainBad

Der wer?!
Papa Pagan

Der Begriff „KI“ unterliegt keinem Marken- oder Warenrecht. Mit anderen Worten: Was den Begriff „KI“ tragen darf, ist sehr weit dehnbar. Hey, auch Dein AR-Boy Game „AR Missile Madness“ wirbt mit „Gegnern mit echter KI“. Und das kostet im Download grade mal ZWEI Euro. Soweit ich die Dragunov überschaue, ist deren „KI“ nix anderes als ein Expertensystem mit nettem AR Feature, dessen größter Nutzen für einen Jäger darin besteht Dir mitzuteilen wieviel Euro Du dafür ablatzen darfst grade eine geschützte Critterart abgeballert zu haben.
Elmour

SK Dragunov EX-10 Scharfschützengewehr – 9K | PB -4 | HM | RK (2) | 12(m) | 15V | 9.000,–

[Anmerkung: Die Waffe plus Beschreibung (außer die letzten drei Posts oben) wurden durch McDougle konzipiert und an mich geschickt. Im Original hat die Waffe einen Schaden von 10K – das aber widerspricht der Rabenwelten-Philosophie, dass hier keine „Uberwaffen“ präsentiert werden sollen, sondern nur solche die sich mit den SR4 Regeln plus Arsenal decken. Da der Schaden jetzt „nur“ 9K ist, wurde auch der Preis der Waffe (im Original 12.000,– angepasst und ihr ein Punkt Extra-Rückstoßkompensation geschenkt (im Original (1)). Danke für die Einsendung!]

Shadowrun | Ares Crossbow II SMG

sr_crossbow-smg_by_raben-aasBereits 2057 brachte Ares die Dualmagazin-MP „Crossbow“ heraus und erlangte seinerzeit viel Aufmerksamkeit für das innovative Design. Schnell brachen aber die Verkaufszahlen ein, als von Kritikern vorhergesagte technische Probleme zu einer wahren Flut von Reklamationen führten.

Der Kern des damaligen Problems lag in der Doppelbelegung des Zuführungsmechanismus: Die alte Crossbow zog abwechselnd ein Projektil aus der linken und der rechten Munitionszuführung. Da dies der seit jeher kritischste Punkt für ein Blockierenvollautomatischer Waffen darstellt, waren „Jamming“ Probleme vorhersehbar. Spätestens als die Waffen erste Abnutzungserscheinungen zeigten oder durch besondere Umwelteinflüsse (Dreck, Feuchtigkeit, Staub, Kälte, Stürze) belastet wurden, die zum Waffeneinsatz aber nunmal dazu gehören.

Mittlerweile so scheint es hat Ares die Probleme der Crossbow durch Einsatz ultramoderner Chipsteuerung in den Griff bekommen: Statt die Munition abwechselnd und mechanisch zu ziehen, erfolgt die Munitionszuführung nun stoßweise und elektromagnetisch. Dieses Redesign erlaubt zugleich, zwei Magazine mit unterschiedlicher Bestückung zu laden (z.B. Flechette und AP Muni) und diese „bedarfsgerecht“ per Smartselektion zu verfeuern.

Der Lademechanismus greift dabei in jedem Feuerstoß auf nur eines der beiden Magazine zu – die zuvor bestehende Fehlerquelle des Wechselmechanismus wurde hierdurch drastisch reduziert. Die Einführung einer neuen Munitionszuführung auf elektromagnetischer Basis – das heißt mit einer geringeren Zahl beweglicher Teile, die sich verkanten können – senkt die Störanfälligkeit der Waffe auf beinahe Normalniveau. Einziger Nachteil ist die Notwendigkeit eines zusätzlichen Ladeakkus, der von hinten in den Stützkolben der Waffe eingeführt werden muss und dessen Leistung nur 100 Schuss reicht.

Ein verbessertes Modell wurde für 2075 angekündigt.

Was denkt ihr? Hat’s einer?
BoomBoomBabe

Ich war auf der Messe und hatte es im AR-Gefechtsstand. Solides Teil. Ich würde es nicht in Extremsituationen einsetzen und mich allen Ares Ankündigungen von Nässesicherheit zum Trotz lieber drauf einstellen dass die Wumme Aussetzer hat wenn sie ins Wasser gefallen ist, aber von der Performance her ist sie okay und das Design gefällt mir. Unterm Strich bietet sie dir quasi doppelte Munikapazität und den Luxus eine feuerstoßweisen Muni Selektion – dafür musst du dann aber ein paar Sekunden extra aufwenden, um am Ende neben ZWEI Magazinen auch noch den Zuführungsakku auszutauschen. Im Realeinsatz würde ich die Crossbow leerfeuern und dann auf ne andere Waffe switchen, bis ich Zeit und Ruhe für den Muniwechsel hab.
Silod Sneka

Kann man die modden dass sie zwei Ketten zuführt?
dude

Warum zum Geier solltest du das wollen? Sobald du ne Kette dranhängst, nutzt dir die Doppelzuführung doch nix mehr … obwohl … Moment mal … der Vorteil mit dem Muniswitch bliebe ja erhalten. Normalmunikette für Softziele, APDS Kette für Harte …
Rear Admiral Rattatta

Es gibt einen speziellen Kettenstutzen, den man anstelle eines Mags seitlich einstecken kann. Der Ares Tech auf der Messe hat mir aber gesagt dass man sich das besser schenken soll. Problem ist das Gewicht der Kette, die den Ladeakku einfach schneller leer werden lässt und zusätzliche Jams produziert. Unterm Strich schaut es dann so aus, dass du dank Kette zwar weniger Muniwechsel hast, dafür aber alle 50 Schuss die Batterie wechseln kannst. Klingt nach keinem guten Deal.
Silod Sneka

Ares Crossbow II Automatikpistole – 4K | PB – | HM/SM | RS 2 | 2×50 = 100 | 10E | 1.150,–

Nach 100 Schuss muss der Charakter Aktionen für 3 Magazinwechsel durchführen (1 links, 1 rechts, 1x Akku). Im Lieferumfang der Waffe sind 3 Akkus und ein 3er Aufladegerät enthalten, das alle 3 Akkus binnen 6 Stunden an der Steckdose (200+V) auflädt (an der Fahrzeugbatterie in 8–12 Stunden). Zusätzliche Akkus kosten 80,– pro Stück.

Das Bild ist von mir.

Shadowrun | SK ODM Pistole

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Spätestens seit Mitte der 2030er sind Modewaffen eine feste Größe innerhalb des Waffenmarktes. Hervorgegangen aus dem Nischenbewegung ebenso ego- wie exzentrischer Unterweltgrößen und Bandenchefs, sich auch über angepasste und veredelte Waffen vom Pöbel abzugrenzen, entstand ein Luxussegment für gut betuchte Kunden, dem sich schließlich auch die Megakonzerne nicht verschließen wollten.

Heutzutage reicht die Spannbreite der Modewaffen von billigen Plastikrepliken bekannter Trideo-Wummen bis hin zu Ausführungen klassischer Serienwaffen in limitierten Auflagen aus Gold und mit Edelsteinen. Es gibt Nachrüstsätze mit Griffschalen aus geklontem Elfenbein, Munition mit eingravierten Namen, Waffendesigns im Pseudo-Ork-Stil und sogar Militärwaffen mit Lichteffekten und überflüssigen elektronischen Spielereien.

Ein neuer Beitrag der diesjährigen Nürnberger Waffenmesse ist die ODM (gesprochen: „Odem“) Pistole von Saeder Krupp. Gebaut um die bewährte Technik der SK PS12, featured die vollmetallene Odem eine Unterlaufklinge mit Diamantkante, eine mehrschichtige Effektlackierung mit Flammenmotiv und eine individuelle Handanpassung – eine Seltenheit bei Vollmetallwaffen.

Die Ausführung der Waffe aus solidem Titan macht die Pistole ungewohnt schwer für ihre Größe, was Käufer aber nicht zu stören scheint: Um Funktionalität geht es hier nicht. Konsequenter Weise ist die Unterlaufklinge rasiermesserscharf und trotzdem im Kampf nicht effektiv einsetzbar. Eine alternative Variante mit über die Lauflänge erweiterten Stoßklinge – marginal besser zum Kampf geeignet – existiert, ist aber auf dem freien Markt nicht erhältlich.

Eine weitere Besonderheit der Waffe ist der völlige Verzicht auf Elektronik: Alle Teile sind vollmechanisch, eine Nachrüstung mit Smartsystem ist umständlich (doppelte Kosten), aber möglich. Jeder Waffe liegen bei Auslieferung drei Magazine mit Silberkugeln bei

Modewaffen. So ein Bullshit.
Richard III.

Kommt drauf an. Klar sind Pistolen mit Unterlaufklingen genau so ein Bullshit wie Automatikgewehre mit untermontierten Kettensägen. Oder Kettensägenwaffen überhaupt. Trotzdem siehst du die Dinger immer wieder mal auf der Straße. Die Odem ist dafür dass es eine Modewaffe ist, die einen auf „klassisch“ macht, okay. Schon dass sie keine Elektrik hat sieht mancher ja als großes Plus. Statt RFID hat jede Odem eine einzigartige Kennung eingraviert, die aber verhältnismäßig leicht entfernt werden kann.
Silod Sneka

Wenn die Nummern nur graviert sind ist die mit einmal feilen für immer weg – deshalb werden Baunummern von Waffen, Fahrzeuggestellen, Propellern und so immer ins Metall geschlagen – Mit etwas Säure kann man die Nummer immer wieder aus dem Material herausbekommen, egal wie gut man sie Weggefeilt hat. Das einzige, was das verhindern Würd ist Das Material auf dem die Seriennummer ist komplett zu entfernen – was die Waffe unbrauchbar macht.
IVAN

SK ODM Pistole – 5K | PB – | HM | RS – | 6(s) | 11 | 1.950,–

Die Unterlaufklinge entspricht von den Werten her einem Messer mit Abzug von -2 Würfeln zum Treffen.



Shadowrun | HANJIN Kyorugi

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Mit der rasanten Ausbreitung der RFID Technologie samt all ihrer Nachteile für die Schattengesellschaft haben vereinzelt Unternehmen und deren Produkte an Bedeutung gewonnen, die – bisher – auf die moderne Chiptechnologie verzichten.

HANJIN ist ein koreanisches Rüstungsunternehmen, das ursprünglich aus dem Werft- und Schiffahrtsbereich kommt. Irgendwann im Laufe der zunehmend gewalttätigen Begegnungen mit Piraten und Wettbewerbern hat HANJIN zunächst vereinzelte Rüstgüter für den Eigenbedarf hergestellt, die esmit der Zeit auch auf den freien (Schatten-)Markt geschafft haben.

Mittlerweile verkauft HANJIN zwar nicht offiziell, aber nicht minder erfolgreich „Bausatzwaffen“. Hierbei handelt es sich wie der Name andeutet um unmontierte Sets aller Bauteile, die dann zu einer kompletten Handfeuerwaffe zusammengesetzt werden können. Die rechtlich auch in Korea vorgeschriebene Kennzeichnung der Waffe erfolgt über einen ID Chip, den aber annähernd 100% der Anwender „vergessen“ einzubauen. Außerdem liegt jedem Set eine Laufreinigungsbürste bei, deren Stahlborsten hart genug sind, um selbst schlimmste Verkrustungen im Lauf zu entfernen – und diesem dabei „rein zufällig“ ein neues Schussprofil zu geben, so dass abgefeuerte Kugeln der Waffe nur fast unmöglich zuzuordnen sind.

Kritik von Seiten der Regierung und dem Megakonzern-Wettbewerb begegnet HANJIN gelassen mit dem Hinweis, dass die Bausets ohnehin nur für den Eigenbedarf der Haustruppen gedacht seien – geradezu tragisch sei es, wie oft solche Sets verschwänden, was eine kontinuierliche Nachlieferung an die Haussoldaten unumgänglich mache.

Und diese Art von Verarsche lassen die sich einfach gefallen?
Colt Hunter

Offenbar. Das Gebaren von HANJIN ist so etwas wie ein „running gag“ der Rüstkonzernbranche. Tatsächlich laufen viele Geschäfte in Asien auf diese Art und Weise. Man nimmt es allgemein gelassen – zudem HANJIN nun wirklich ein Rüstungszwerg ist, kaum der „Reede“ (ha-ha) wert.
Sneak Attaq

Hm. Mir will nicht in den Kopf warum es für mich als Runner sinnvoll sein soll eine hochseltene Waffe zu verwenden, nur weil die keinen RFID hat. Ich meine: Drei Handgriffe, und der ist bei meiner anonymen Ares Massenknarre genauso draußen. Dem gegenüber fällt die bullige Kyorugi echt auf. Und Scheiße versteckbar ist sie dank des aufgesetzten Laser Sights außerdem. Und dann dieses Plastik-Casing. Huh.
Bullpops

Ich mag meine Kyorugi. Weiß nicht warum, aber die erinnert mich an diese Kniften die zur Zeit des Re-Release von BLADE RUNNER 3 in der Tridversion mal kurzfristig „in“ waren. Das waren meine Teen Days. Außerdem – ich bin Troll, und die meisten Pussy Guns liegen mir zu mickrig in der Hand. Bei der Kyorugi haste das Gefühl was zu PACKEN. Und der Preis ist auch unbeatable.
DerKarl

HANJIN Kyorugi Pistole – 5K | PB –1 | HM | RS – | 6(s) | 8E | 300,–

Shadowrun | Sitaara Haath Taschendrone

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Die wenigsten dürften vom indischen Elektronikkonzern Sitaara Industries je gehört haben. Trotzdem das Unternehmen seit Jahren einen wachsenden Ruf unter „etatbewussten Schattenläufern“ besitzt. Teil der boomenden indischen Chipindustrie, hat sich Sitaare früh vom Spielwaren- zum Dronenanbieter gewandelt. Und das speziell im Bereich der Kompakt- und Kleinstdrohnen.

Die Haath Drone verfügt über ein eigenwilliges Design, das zum überwiegenden Teil aus billigem Plastik besteht. Unter dem billigen Äußeren befindet sich aber eine hochmobile Feinmechanik, die – und das ist das eigentlich Besondere – statt aus den gängigen Metalrahmen und Drähten zum überwiegenden Teil aus Biokomponenten besteht.

Basis des Skeletts sind denn auch initiell aus Mäuseknochen gezüchtete „Girders“, die trotz geringem Gewicht eine wesentlich bessere Stressbelastung vertragen als viele Kunststoffe. Natürlich kommt zusammengefaltet gerade einmal Handgroße Haath-Drone nicht gänzlich ohne herkömmliche Elektrik und Metallkomponenten aus – aber die Chancen stehen exzellent, dass die Drohne von Scannern übersehen wird, zudem ihre innovatives „Mimetik“ Programm darauf ausgerichtet ist, sich Umgebungsfaktoren (Temperatur, größenbezogene mittlere Dichte und Konturprofil) möglichst exakt anzupassen, ohne dass es hierfür eines gesonderten Befehls bedarf.

Dem Typus nach gehört die Haath zur Klasse der Spionagedrohne, was manche zum Anlass nehmen ihre schwache Sensorik zu bemängeln. Alles in allem macht die Drohne den Eindruck, eine Designspielerei zu sein, die erst im Laufe kommender Jahre zu einem stimmigen Gesamtkonzept weiterentwickelt werden muss.

Bei Marktlaunch 69 waren die Biester noch recht teuer (wie eigentlich alles was an NuTech aus Indiens angesagten Ideenschmieden kommt) – aber das hat sich letztes Jahr geändert. Gerüchten zufolge will Sitaara Ind. bestehende Überkapazitäten möglichst rasch abbauen und wirft die Dinger jetzt zum Dumpingpreis auf den Markt.
Kryss

Not what I heard. Matrixtalk sagt dass der niedrige Straßenpreis daher kommt dass die Dinger gar nicht von Sitaara kommen, sondern einem Subunternehmen, das die Herstellungsrechte quasi „geleast“ hat. Andere sagen die Haath sei ein Vollflop gewesen und Sitaara habe nahezu die gesamten unverkauften Restbestände auf einen Wuxing Frachter verbracht, der dann „rein zufällig“ gekapert und ausgeplündert wurde. Sitaara hat die Versicherung kassiert und sitzt eifrig an der DoHaath Weiterentwicklung, und die Schatten werden überschwemmt mit der Raubware.
Sonic The Cosmic

Interessantes Detail zum Merken: Gezüchtete Biokomponenten sind das Buzz Wotd schlechthin. Was vergessen wird ist aber dass alles Bio-Zeugs immer auch eine künstlich geschaffene DNA hat, auf die das Unternehmen ein Patent hat. Das ist insofern interessant, weil die DNA auch eine Art „Seriennummer“ ist, wodurch Teile zu tracen sind.
Dom46

Stuss. Biokomponenten sind keine Menschen. Biokomponenten sind einfache biologische Grundstoffe, die WENN sie überhaupt eine DNA enthalten GEKLONT sind, ergo: alle Teile enthalten ZWAR eine patentierte Grund-DNA, aber nicht jedes einzelne Stück. Also nix mit Tracen.
Toy Soldier

Ihr habt beide Recht: An sich sind Biokomponenten geklont und damit DNA-identisch. Dennoch kennzeichnen manche (viele?) Unternehmen  Serien, Produktzyklen oder sogar einzelne Teile mit individuellen „DNA-Markern“, um sie später identifizieren oder auch um Plagiate ausfindig machen zu können.
Doktor Zoltan

Anderer Gedanke: Sind biologische Komponenten wie „Knochensticks“ oder biologische Energiezellen, wie sie ja in vielen Items heute vorkommen, magisch auffind- bzw. angreifbar?
Doktor Haus

Sitaara Haath Mikrodrohne – Handling +1 | 2/10 | 8 | Pilot 3 | Rumpf 0 | Panz. 1 | Sensor 1 | 5 | 850,–

Die Schwierigkeit, die Haath Drone durch einen Sicherheitsscan zu entdecken, ist +1.

Shadowrun | Mercedes XL Xplorer

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Gute Nachricht für alle „großen Jungs“ da draußen: Mit dem neuen XL Aufrüstpackage für die bereits 2066 releaste Xplorer Zivilversion des Militärgeländewagens Xcursion hat Mercedes ein weiteres Personenfahrzeug für Übergrößen auf den Markt gebracht.

Seit mehreren Jahren bereits erfreut sich der Xplorer wachsender Beliebtheit, stellt er doch eines der leistungsstärksten Modelle in der engen Sparte der „Gelände-Vans“ dar. Der Xplorer basiert auf dem militärischen Scoutfahrzeug Xcursion – ein Arbeitstier, das speziell 2060 bis 2065 vermehrten Eingang in Militär- und Polizeikräfte speziell in Dritte-Welt-Staaten fand.

Mit dem XL Nachrüstpaket bietet Mercedes nun die Zivilversion des bezeichnungsgleichen Militärnachrüstsatzes an: Neben der Basiskonfiguration von 6 Sitzen in Normalgröße (6N) stehen somit auch Kombinationen in 1G-4N, 2G-2N oder 3G zur Verfügung. Damit ist der XL Xplorer das gegenwärtig einzige zivile Personenfahrzeug der Pkw-Klasse, das auf den Transport von 3 Trollen ausgelegt ist..

Ein Family Car für Troll-Familien?
Biotechnade-Fan

Jau. Allerdings hab ich noch nie nen XL Xploder in 3-Trog-Var gesehen. Besser ist das Ding da schon als Runnerkarre. Reichlich stabil, gute Motorleistung, von der Größe her eher ein kleiner Van als nen großer Pkw, und bei Bedarf ist Platz für den Troll im Team. Oder auch zwei davon.
Da Coolah!

ICH hab schonmal ne 3T-Var gesehen. Hier bei Sternwacht in Duisburg. Saßen auch drei Heavies drin: Trolle in Milspec, 2 Vindicator, 1 Panther. UNSCHÖN.
Napalmolive

Ja, von den dreien hab ich gehört. Die haben nen ziemlichen Ruf weg. Kennen sich wohl seit vor der Grundausbildung, ecken überall an und haben ein Problem mit Befehlen, leisten dafür aber derart gute Arbeit dass sie sowas wie Narrenfreiheit haben. Nennen sich selbst die „Gatling Grunts“. Einer von denen – der mit der Panther – soll Adept sein.
Huxtebude

Mercedes XL Xplorer (alle Konfigs) – Handling -1 | 20/25 | 110 | Pilot 2 | Rumpf 12 | Panz. 10 | Sensor 1 | 18.500,–*

*Neupreis ist 64.000,–, da aber das (neue) XL Package auch für ältere Explorer nachrüstbar ist, sind die angegebenen 18,5K eher der gängige Realpreis.

Shadowrun | SK Heuschrecke

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Die Heuschrecke von Saeder-Krupp ist ein weiteres Drohnen-Modell aus der wachsenden Serie von Wachschutzdrohnen des weltweit führenden Megakonzerns. Rund um ein äußerst kräftiges Dornier-12 Hubaggregat konstruiert und mit einem Heckrotor für zusätzliche Wendigkeit ausgestattet, kombiniert die Heuschrecke maximale Beweglichkeit auf minimalem Raum mit einer für ihre Größe außergewöhnlichen Nutzlast, die konsequent in Bewaffnung und Munitionierung umgesetzt wird.

Von manchen bemängelt, führt die Auslegung auf die Offensivfähigkeiten zu einer empfindlich eingeschränkten Reichweite, was die Drohne für lang anhaltende Patrouilleneinsätze ungeeignet, als Quick Response im Nahbereich aber ideal macht. Bedingt durch ihre Bauart findet die Heuschrecke vor allem als Reaktionseinheit bei eingehendem Sicherheitsalarm Verwendung: Geparkt auf einer vollautomatischen Dockingstation mit Tank- und Munitionierungsfunktion wartet die Heuschrecke auf eingehenden Alarm, um bei entsprechendem Signal zielgerichtet zum Alarmort zu fliegen und etwaige Eindringlinge zu stellen oder zu erledigen.

Die grundsätzliche Einsatzdoktrin berücksichtigt die begrenzte Reichweite der Heuschrecke ideal: im allgemeinen wird Abnehmern empfohlen, bei weiten Arealen Heuschrecken so zu platzieren, dass jede Drohne ein Gebiet von 1 km abdeckt, mit einem Überlappungsbereich von 500 Metern. Dies stellt sicher, dass bei Alarm umgehend 2 Drohnen am Einsatzort eintreffen, während Drohnen umgebender Sektoren Perimetersicherheit bilden. Alternativ können bei Abschuss oder Ausfall der beiden Erstdrohnen auch ein massiver Neutralisationseinsatz anberaumt werden, bei dem sämtliche Perimeterdrrohnen zeitgleich gegen den Feind vorrücken, bis Treibstoffknappheit sie zur Landung zwingt.

Jener Treibstoffknappheit gewinnen einige Konzerne sogar etwas Positives ab, limitiert diese Größe doch von vorneherein auch das Bedrohungspotenzial durch feindliche Übernahme einer Heuschrecke durch illegales Hacking.

Die Biester sind fies und leider recht effektiv. Jüngst hatten wir den Job, einen LKW abzufangen. Wie sich herausstellte, hatte dieser drei Heuschrecken auf dem Dach geparkt unter einer Schutzhülle, die bei unserem Vorrücken weggesprengt wurde. Der LKW-Rigger hat dann die Drohnen in Direktsteuerung übernommen – war ziemlich heikel, die Sache.
Krimhild

Ich hab gehört, SK setzt die Heuschrecke zur Sicherung des Untergrunds von Tempelhof ein. Anscheinend stinkt es SK, dass über U-Bahn- und andere Tunnel immer wieder böse Runner in ihre Konzernenklave vordringen. Also haben sie an „neuralgischen Punkten“ Heuschrecken geparkt, die direkt mit in der Nähe platzierten Alarmsensoren verbunden sind.
Sonic The Cosmic

Ist das nicht ziemlich viel Aufwand? Eine Selbstschussanlage würde doch den gleichen Job erfüllen, zu einem Bruchteil der Kosten.
Das Böse Wesen

Mann, hab ich gesagt, dass SK KEINE Selbstschussanlagen einsetzt? Die Heuschrecken sind lediglich zusätzliche Sicherungspunkte. Wenn irgendwo im Tunnellabyrinth Alarm von ner Selbstschussanlage losgeht, kannst du deinen Arsch drauf verwetten dass sich umliegende Heuschrecken auf den Weg machen, entweder einen „Sicherheitsperimeter“ aufzuziehen oder „massiv in das Gebiet vorzudringen und die Feindfraktion zu neutralisieren“. Wobei für den Hacker im Team das zusätzliche Problem besteht, dass du im Untergrund echt scheiße Netzabdeckung hast, du also den Knoten der Drohne entweder nicht findest oder erst verdammt spät entdeckst – dann nämlich, wenn das Vieh quasi vor dir schwebt.
Sonic The Cosmic

Selbst wenn du freies Feld und gutes Netz hast muss dir das nix nützen. Wir hatten jüngst nen Run zu ner Forschungsanlage nahe Döberitz, die in nem großen Gelände mit Sicherheitszaun drumrum lag. Wir schlichen uns rein – alles Sahne – aber sahen halt in bestimmten Abständen so Metallkuppeln abgeparkt. Als dann irgendwann der Alarm losging, gingen die muschelmäßig auf, und überall in der Anlage erhoben sich diese fiesen Dinger. Mit den ersten drei kam unser Rigger ganz gut zurecht, aber dann wurden wir echt geswarmed – und DA erst begreifst du warum die Dinger Heuschrecken heißen, wenn auf einmal 10–15 auf einmal auf dich zudonnern.
Doktor Zoltan

SK Heuschrecke – Handling – | 10/25 | 100 | Pilot 3 (Schießen: 6) | Rumpf 3 | Panz. 2 | Sensor 3 | 10E | 9.000,–

Standardbewaffnung der Heuschrecke ist ein Leichtes MG mit drei rotierenden Läufen (6K, PB -1, SM/AM, Rückstoß 6, Muni 300 (Box)). Eine populäre Alternative besteht in einer Kombi-Bewaffnung aus kurzläufiger Maschinenpistole (5K, PB -, SM/AM, Rückstoß 6, 100 Schuss) plus Granatwerfer (Granate, PB -, EM, RK -, 30 Schuss mit Muniwechsler, durch den die Drohne gezielt Granaten nach Typ auswählen kann).

Bedingt durch den bergrenzten Treibstoffvorrat ist der Einsatz der Drohne auf 50 Runden begrenzt (20 im Fahrzeug-Verfolgungsmodus oder Einsatz unter Extrembedingungen (hohe Geschwindigkeit, extremes Manövrieren)).