CP2020 | Kalashnikov A-88 Elite

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Ich bin einer von denen, die bei der Wahl der Wumme für ihren Charakter (inklusive chefiger Gegner) zunächst mal darauf achten, wie eine Waffe aussieht. Aus diesem Grunde hab ich schon in der SHADOWRUN Kategorie dieser Website jede Menge Knarren entweder im Nnetz gefunden und mit SR werten bestückt oder am Besten gleich selbst gezeichnet und in Spielwerten umgesetzt.

Nun folgt die Umsetzung der Werte für meine andere große Rollenspiel-Liebe, CYBERPUNK 2020. Das System, dessen einzige Schwäche es ist, dass sich die Chefentwickler eine total verkorkste 3. Edition ausgedacht haben, statt einfach das Grundsystem einmal kurz überzubügeln. Gott, ich klinge wie ein D&D 3.5 Fanboi.

Egal. Die Übertragung der bereits existenten Shadowrun-Wummen [1], [2], [4] nach Cyberpunk schenke ich mir, und auch einige Waffen, die im „realistischeren“ Cyberpunk einfach keinen Sinn machen oder nicht zum Style passen (z.B. [5]) werde ich auslassen. Alle anderen aber werden auf CP2020 adaptiert und hier gefeatured.

Die Illustration dieser hammergeilen Waffe ist natürlich wieder ein Deviant Art Fundstück, diesmal aus der Feder des begnadeten Jim Svanberg, der wie man auf seiner Portfolio-Website sehen kann auch Websites und Animationen erstellt (seine Waffendesigns sind üblicher Weise Concept Art für Videospiele).

AN 88 Strigoj von Nikonov

Der russische Traditionsunternehmen Kalashnikov gehört zu den festen Größen des internationalen Rüstungsmarktes, konnte aber nie den Abstand zu den Waffen-Multis Arasaka und Militech überbrücken. Nun, mit Ende des für beide MegaKons desaströsen Vierten Konzernkrieges, gehört Kalashnikov zu den Profiteuren des Niedergangs der ehemaligen Klassenbesten. Teilweise mitfinanziert durch großzügige Investitionen seitens SovOil und anderer Unternehmen der Neosowjetstaaten, macht Kalashnikov sich mit dem Fashion Assault Rifle A-88 Elite bereit, die Welt zu erobern. Und findet bereits in der Welt des organisierten Verbrechens und der style-bewussten Solos in Amerika wie Japan großen Zuspruch. Trotz kleinerer technischer Mängel und einem bewusst übertrieben hohen Preis.

Inzwischen, ist das A-88 Elite zu einem Prestigeobjekt höchster Begehrlichkeit in bestimmten Kreisen geworden: Drogenbarone, Rocker, Chrome Ganger, Fixer und Solos, aber auch Waffensammler und die Palastgarde wenigstens eines afrikanischen Kleinstaates zählen zu den Abnehmern. Das integrierte Leuchtsystem ist natürlich abschaltbar, um in kritischen Situationen keine Aufmerksamkeit auf den Schützen zu ziehen – es aber selbst in einer Kampfsituation aktiviert zu lassen ist eine ziemliche Chef-Ansage. Wenn man es überlebt.

Kalashnikov A-88 Elite Assault Rifle – 950 eb
RIF | 0 | N | C | 6d6+2 (7.62mm) | 30 | 3/20 | ST | 400m

– eingebautes Leuchtsystem mit Farbwechsler (beliebig konfigurierbar) und eingebautem Musikchip-Player
– Hersteller bietet umfassende Services für die registrierten Käufer/Nutzer der Waffe wie Einladungen zu WaffenShows, Zugang zu Urlaubs-Resorts und NCVRs (Net Combat Virtual Rooms) oder ermäßigten Eintritt mit VIP Logen Zugang für bestimmte Clubs (vor allem in Osteuropa)
– eingebaute Smartverbindung

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Shadowrun | KNARREN! 10

Willkommen bei der aktuellen Ausgabe von Knarren! – dem Schattenmagazin für Knarren-Enthusiasten und solche, die sie verhaften wollen. Falls du die vorherigen Teile verpasst hast: Hier findest du KNARREN! Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil7, Teil8 und Teil9. Das Bild oben ist nicht von mir, und ich weiß auch leider nicht, woher es kommt.

Eurokriege, F-Anarchismus und osteuropäische Bürgerkriege haben eine ganze Menge seltener Waffendesigns in die Berliner Schatten geschwemmt, von wo aus sie in der gesamten ADL-Schattenszene eine gewisse Beliebtheit gefunden haben. Hauptgrund hierfür ist natürlich der vergleichsweise geringe Preis der einstigen Ostblock-Waffenschmieden, gepaart mit anhaltend guter Verfügbarkeit an Waffen aus den Beständen der zusammenbrechenden oder in früheren Konflikten zusammengeschossenen Armeen der verschiedenen Teilrepubliken. Daneben gibt es einige Waffentypen, die aufgrund seltener Eigenarten und der sprichwörtlichen osteuropäischen Unverwüstlichkeit (und dankenswert fehlender RFID-Chips und Computersysteme) eigene Fankreise finden – wie „Draculas Tochter“ der tschechischen Waffenfabrik Iawacek.

Passender Name für eine Waffe mit Biss. Huar. Huar.
Orlok

Eher passender Name für ein mittelalterliches Design. Völlig übverschwer, unhandlich, scheißehässlich, ohne Aufrüstung für Smart, kein Diagnosecomputer, und das Magazin soll sich leicht verklemmen.
DTboomboy

Alta, leicht verklemmt bist bestenfalls du. Stimmt, die Knifte hat keinen Onboardcomputer. Also F you, Hackerboy! Kein RFID, kein Absturz, kein Stress. Nur ready-to-rock-n-roll ohne Munisorgen für alle Ewigkeit. Alta, Lasersight und 2 100er Drum Magazine! Da brauch ich auch gern mal nen Handgriff mehr für’s wechseln, dafür hab ich dann aber auch alles weggerotzt was mir vor meine Dcera hopst!
Dragov

Iawacek Drákulova dcera Sturmgewehr – 6K | PB -1 | SM/AM | RK 1(2) | 2×100(tr)* | 13F | 1.950,–

* Das Doppel-Hundertschusstrommel-Magazin benötigt 2 komplexe Handlungen zum Wechseln und ist recht groß, was beim Mitführen von Ersatzmunition zu berücksichtigen ist.

Shadowrun | KNARREN! 9

Willkommen bei der aktuellen Ausgabe von Knarren! – dem Schattenmagazin für Knarren-Enthusiasten und solche, die sie verhaften wollen. Falls du die vorherigen Teile verpasst hast: Hier findest du KNARREN! Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil7 und Teil8. Das Bild oben ist nicht von mir, und ich weiß auch leider nicht, woher es kommt.

Die Marke Ruhrmetall nimmt für sich gerne in Anspruch, Hersteller der größten und fiesesten Waffen zu sein. Ein Image, dass zwar den gewöhnlichen Gang-Ork mit Übermaß an Testosteron ansprechen mag, für die breite Masse der Waffenklientel aber nur mäßig ansprechend ist – vor allem dann, wenn die sonstigen Leistungsdaten (wie Präzision und Anfälligkeit für Ladehemmungen) nicht stimmen. Nach einigen anerkennenswerten Modellen Anfang der Fünfziger ist es lange Zeit still um Ruhrmetall geworden. Mehrere Fehlkonstruktionen und die anhaltende Beliebtheit der brachial wirkenden „deutschen Monsterwaffen“ in Schund-ActionSims führten sogar zu dem Gerücht, Ruhrmetall sei zur völligen Fashion-Marke verkommen, die bestenfalls von Waffensammlern mit Faible für abstruse Designs noch gekauft würde. Jetzt meldet sich Ruhrmetall zurück mit einer kompakt gebauten, gewohnt durchschlagskräftigen und wie gewohnt überschweren Maschinenpistole, deren Spezialkaliber wie schon bei anderen Ruhrmetall-Designs der jüngeren Vergangenheit ausschließlich die Ruhrmetall Schrapnell(tm)-Muni akzeptiert.

Tja, was soll man schon groß sagen: Schönes Design, mächtig macho-mäßig, dafür schwer, klobig, unhandlich, mit überflüssigem Schnickschnack vollgestopfte Megaknarre, die sich im Trid bestimmt gut macht in der nächsten Folge von „Gangkrieg: Husum“.
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„Gangkrieg: Husum“? Wo läuftn das? Nie gehört! COOL!!
Deatcharch

Ich hab dir 15 überwiesen. Kauft dir Humorzellen. GK:Husum gibt’s nicht. NOCH nicht. Aber nachdem se jetzt nach GK:LA und GK:Tokio und GK:Seattle auch schon GK:Paris und GK:Hamburg gestartet haben, ist es doch nur ne Frage der Zeit bis wir in der Flut der GK-Klone ertrinken, ob nun GK: Husum oder GK:Delmenhorst is doch Wurscht. Und übrigens: Depthcharge schreibt man anders. Und solltest du „Deathcharge“ gemeint haben, das schreibt man AUCH anders.
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Wieder mal typisch. Kaum kommt was über Ruhrmetall, schon wimmelt’s von Kidz auf den Boards. Dabei ist die Hammerschlag gar nicht mal schlecht. Und wer zu schwach ist, ne ordentliche Waffe zu halten, soll sich halt ne Japanspritze aus Plastimetall oder am Besten gleich so ne Lady-Elfen-Puste holen.
Mork der Ork

Ruhrmetall Hammerschlag Maschinenpistole – 7K(f) | PB +5 | HM/SM | RK – | 32(s) | 8E | 550,–