Shadowrun | Mercedes XL Xplorer

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Gute Nachricht für alle „großen Jungs“ da draußen: Mit dem neuen XL Aufrüstpackage für die bereits 2066 releaste Xplorer Zivilversion des Militärgeländewagens Xcursion hat Mercedes ein weiteres Personenfahrzeug für Übergrößen auf den Markt gebracht.

Seit mehreren Jahren bereits erfreut sich der Xplorer wachsender Beliebtheit, stellt er doch eines der leistungsstärksten Modelle in der engen Sparte der „Gelände-Vans“ dar. Der Xplorer basiert auf dem militärischen Scoutfahrzeug Xcursion – ein Arbeitstier, das speziell 2060 bis 2065 vermehrten Eingang in Militär- und Polizeikräfte speziell in Dritte-Welt-Staaten fand.

Mit dem XL Nachrüstpaket bietet Mercedes nun die Zivilversion des bezeichnungsgleichen Militärnachrüstsatzes an: Neben der Basiskonfiguration von 6 Sitzen in Normalgröße (6N) stehen somit auch Kombinationen in 1G-4N, 2G-2N oder 3G zur Verfügung. Damit ist der XL Xplorer das gegenwärtig einzige zivile Personenfahrzeug der Pkw-Klasse, das auf den Transport von 3 Trollen ausgelegt ist..

Ein Family Car für Troll-Familien?
Biotechnade-Fan

Jau. Allerdings hab ich noch nie nen XL Xploder in 3-Trog-Var gesehen. Besser ist das Ding da schon als Runnerkarre. Reichlich stabil, gute Motorleistung, von der Größe her eher ein kleiner Van als nen großer Pkw, und bei Bedarf ist Platz für den Troll im Team. Oder auch zwei davon.
Da Coolah!

ICH hab schonmal ne 3T-Var gesehen. Hier bei Sternwacht in Duisburg. Saßen auch drei Heavies drin: Trolle in Milspec, 2 Vindicator, 1 Panther. UNSCHÖN.
Napalmolive

Ja, von den dreien hab ich gehört. Die haben nen ziemlichen Ruf weg. Kennen sich wohl seit vor der Grundausbildung, ecken überall an und haben ein Problem mit Befehlen, leisten dafür aber derart gute Arbeit dass sie sowas wie Narrenfreiheit haben. Nennen sich selbst die „Gatling Grunts“. Einer von denen – der mit der Panther – soll Adept sein.
Huxtebude

Mercedes XL Xplorer (alle Konfigs) – Handling -1 | 20/25 | 110 | Pilot 2 | Rumpf 12 | Panz. 10 | Sensor 1 | 18.500,–*

*Neupreis ist 64.000,–, da aber das (neue) XL Package auch für ältere Explorer nachrüstbar ist, sind die angegebenen 18,5K eher der gängige Realpreis.

Shadowrun | BMW G-Serie G70

Falls das Video nicht spielen sollte: [HIER KLICKEN]

Viele Jahre lang lag das Konzept der veränderbaren Fahrzeughülle in den Design-Schubladen von BMW. Doch trotz viel Aufsehen auf Auto-Shows und ein paar in kleiner Auflage gefertigten Liebhaberstücken der so genannten „G-Serie“ blieb das Konzept eine Spielerei.

Erst auf der AAA 2070, in quasi sechster Generation, ist mit dem Modell G70 ein Auto entstanden, dass absolut das Zeug zum Erfolg am Massenmarkt hat. Das Prinzip ist dabei das Gleiche wie bei den vorangegangenen Modellen: Schaffe eine solides Fahrzeugskelett, dass auch Crashs überstehen kann, und ersetze die Fahrzeughülle aus Aluminium, Carbon oder Plastik durch einen metallähnlich aussehenden Kunststoff, dessen Form und Aussehen durch bewegliche Rumpfinnenteile verändert werden kann.

Neu ist an dem Konzept eigentlich weniger die Technik, sondern der Preis: Neue Herstellungs- und Steuerungsverfahren von Framework wie Bezug machen das „Morph-Auto“ der Gina-Serie erstmals preiswerter als vergleichbare Modelle mit Kunststoffkarosserie. Und das zu einem Bruchteil des Gewichtes, was Motorperformance und Beschleunigung in ungeahnte Höhen flitzen lassen.

Bevor hier irgendwelche Kiddos auf ihrem Sabber ausrutschen: Nein, diese Technik taugt nicht zum James Bond mäßigen 1-2-3-Verkleiden des Fluchtwagens. Weil eben allgemein bekannt ist, dass es diese Technik gibt, und Fluchtwagen heutzutage ohnehin eher via RFID und Gridlink als über Beschreibung zittriger alter Damen erfolgen. Dennoch: die Technik findet ihre Liebhaber, denn veränderbare Form plus beliebige Farbanpassung bringen Fashion Victims einen Schritt näher zum „Auto passend zur Handtasche“ Feeling.
Der Raser

Bei allem Lobpreisen und Schalmeien über die große Schadensresistenz des Materials darf man dabei nicht vergessen, dass die ganzen Crash-Studien natürlich auf Crashs basieren und nicht auf eher Runner-typischen Situationen wie Vindicator Beschuss. Nun bietet zwar die typische Plaste-Verkleidung auch nicht gerade Superschutz vor Minikanonen, aber durch diesen gespannten Stoff geht echt so ziemlich alles durch. Wenn dein Plan natürlich ist, WEG zu sein ehe die bösen Jungs anrücken wird dir das schnurz sein – und da der G70 den Motor eines fetten BMW zum Gewicht einer Leichtbaureisschüssel hat, kann dein Plan sogar aufgehen!
WerDieWeltKenntKenntTubOrk

BMW G70 – Handling +3 | 35/70 | 270 | Pilot 3 | Rumpf 6 | Panz. 1 | Sensor 2 | 22.500,–

Shadowrun | Shiawase Motors Aikidojo Stadtauto

Das Bild ist nicht von mir, sondern von Russell44 von Deviantart.com.

Hu? Wo ist’n die bisherige Intro-Formatierung der KARREN Artikel hin?
Mister 2008

Scan mal die vorigen Einträge: Der SysOp hat eine neue Artikelstruktur aufgespielt.
Kaneda

Die Zeiten, in denen der Automarkt jedes Jahr aufs Neue mit Design-Revolutionen überschwemmt wurde, scheinen vorbei: Zwar haben die Automobilkonzerne am Crash 2.0 durch Nachrüstung bzw. die reihenweise Verschrottung der Prä-Wifi-Cars erheblich verdient, aber die Entwicklung neuer und intelligenterer Modelle hat auch erhebliche Entwicklungskosten verursacht, die man nun, da sich der Technoboom abzubremsen scheint, wieder hereinholen will.

Kein Wunder also, dass die Hersteller von Shiawase über Renraku und Wuxing bis hin zu Toyota, GMC und Eurocar zwar alljährliche Updates ihrer Erfolgsmodelle in Farbe, Design-Details und neuen Gadget-Paketen releasen, die Fahrzeuge im Kern aber mehr oder weniger unverändert bleiben.

Ein echtes Highlight ist daher das Aikidojo Stadtauto von Shiawase Motors, das in diesem Jahr die Nachfolge gleich dreier eingestellter Erfolgsserien von SM antritt: Als Vereinigung und Weiterentwicklung der in den 60ern sehr erfolgreichen NuCar Modellreihen Oni, Toto und Horiuchi ist die Aikidojo-Serie ausgelegt als die Stadtauto-Plattform von Shiawase Motors für die nächsten 10 bis 15 Jahre (so zumindest die Werbung).

Echte Highlights sucht man zwar vergebens, dafür überzeugt das neue Modell mit vielen netten Design-Ideen und zahlreichen technischen Verbesserungen, die das Fahrzeug zu einem echten Highlight unter aufstrebenden jungen Konzernfamilien machen dürften (tatsächlich ist das Modell Aikidojo gegenwärtig das offizielle Shiawase-empfohlene Konzernfamilienauto für Shiawase-Angestellte und schon von daher automatisch ein Verkaufsrenner).

Das augenfälligste Upgrade des Fahrzeugs gegenüber sowohl seinen Designvorgängern als auch die gängigsten Wettbewerber ist die Hochrüstung des Autopiloten und die deutliche Erweiterung des Bordkomforts: Von flexibel bis 100% Sichtundurchlässigkeit herunterregelbaren Panorama-Scheiben, die selbstverständlich hochauflösende Bildschirmfunktion mit Satelliten-TV/Matrix-Zugang haben, über ein intelligente Klimakontrolle, Lebensfunktionsmessung, fitness-fördernde Mikroimpulssitze und Advanced GridSurf lässt das Auto nichts vermissen, was die Fahrt angenehm macht. ComfortSleep und CarChat Sitzfunktionen runden das Angebot ab.

Hallo, Übersetzer?
Beth Lehem

Ganz einfach: Dank besserem Pilot wird man nur in Ausnahmefällen selbst fahren müssen. Sollte man das wollen, unterstützt einen der Pilot aktiv beim Fahren. Fährt man auf Autopilot, sorgt dieses AGS Advanced GridSurf dafür, dass dir eine erhöhte Priorität zugewiesen wird, sprich: Viele andere Fahrzeuge machen dir Platz oder lassen dich durch, während du völlig blickdicht in deiner Karre hockst und entspannt Tridgames zockst oder mit deiner Freundin rummachst – dabei wiederum hilft dir die ComfortSleep-Funktion, durch die sich die 4 Sitze zur großen Schlafwiese zusammenschieben. Die andere Sitzfunktion „CarChat“ dreht die Vordersitze um 180 Grad, so dass man sich zu viert gegenüber sitzt. Muss man allerdings vorm Einsteigen festlegen. Ach ja, und dieses Mikrimpulsdings – also da werden softe E-Shocks an deine Rückenmuskulatur gegeben, was angeblich Fett verbrennt und deine Muskeln strafft. Plus es hilft natürlich gegen Zellulite etc.
BolscheWiki

„Viele“ andere Fahrzeuge machen Platz – welche denn?
Kox7688

Zunächst mal natürlich nur solche, die auf Autopilot oder aktiven Drive Assist geschaltet sind. Dann natürlich nur Shiawase Fahrzeuge, oder alle Fahrzeuge mit GridLink in Gegenden wo Shiawase das GridLink hostet oder sich ins Grid eingekauft hat. Gibt da ne Matrixsite wo du nachsehen kannst was bei dir daheim die Situation ist – immerhin unterhält Shiawase ja an die 50 Kooperationsverträge mit GridLink Providern anderer Megas, da blickt kein Schwein mehr durch. Ob du dann durch den Stau surfen kannst, hängt natürlich von der GridLink-Architektur und deinem Konzernstanding ab: Das Aikidojo-System sorgt erstmal nur dafür, dass das Auto überhaupt an diesem „Lass mich mal eben durch“ System partizipiert. Wieviel Fahrzeuge dann real Platz machen, hängt von deinem Platz in der Firmenhierarchie ab, wobei es da wohl ne Art Konto gibt, durch das man sich „höher einkaufen“ kann. Außerdem kann Shiawase deinem Auto natürlich jederzeit Prioritätzugang geben – ne art GridLink-gestützte Feuerwehrsirene. Sieht weird aus, wenn du plötzlich alle Karren ne Gasse bilden siehst, durch die dann so ne Konzernfamilienkutsche durchgleitet.
BolscheWiki

Was ich übrigens auch gut finde ist die Multifuel Engine vom Aikidojo und die TT Tightturn-Funktion mit der 90 Grad Freiheit der Hinterräder. Ist echt SEHR manövrierbar das Auto, und macht auf gerader Strecke trotzdem gut Speed.
AldiBurgerBraterAnton

Lasst euch vom sleeken Design nicht blenden. An der Karre ist mehr Plastik und Billigkomponente, als es auf den ersten Blick aussieht. Mussten se machen, sonst wär das Auto aus dem Kostenrahmen für Familien gefallen, selbst mit Shiawase Hausbank-Kredit für Angestellte. Besser noch ein Jahr aufs Folgemodell oder das obligatorische „Executive“ Upgrade/Bundle warten.
Toysoldier

Ist schon angekündigt. Kostet stolze 10K mehr (dafür Rumpf und Panzerung je +3, Speed +20)
Beth Lehem

Shiawase Motors Aikidojo – Handling +2 | 20/50 | 160 | Pilot 2 | Rumpf 8 | Panz. 4 | Sensor 2 | 22.000,–

Shadowrun | Karren (3)

KARREN ist die Arsenal71+ Rubrik für Fahrzeuge, egal ob diese 2, 4, 12 oder 20 Räder haben. Oder auch gar keine. Das Bild ist nicht von mir und leider kenne ich die Quelle nicht – der Bastler des Autos heißt aber „Ferraz“. Siehe auch Teil1 und hier Teil2 der Karren-Serie!

Nicht alle modernen Autos sehen aus wie rundgelutschte Hustenbonbons. Schon 2052 begründeten die Designgurus Vittorio Alessi und Ramjhi Marak mit der Designstudie „Nouveau Capone“ einen Gegenentwurf moderner Fahrzeuggestaltung, der seinerzeit von Eurocar aber nicht umgesetzt wurde. Erst als kleine Autolabels in Indien und Südamerika den an das Fahrzeugdesign der 30er und 50er Jahre des 20. Jahrhunderts angelehnten Stil kopierten und mit beachtlichem Erfolg verkauften, zogen auch größere Automarken nach.
Frustriert davon, andere den Lohn ihrer Pionierarbeit einfahren zu sehen, ließen sich Alessi und Marak in einer Aufsehen erregenden Aktion durch Shadowrunner aus Knebelvertrag und Designenklave bei München 2068 befreien und lieferten mit dem Modell Ferrez das erste Serienmodell des neuen Mini-Autolabels AlmaVira.

Wie alle Designerkarossen ist der Ferrez motormäßig etwas underfunded. Das macht aber durch schattentaugliche Panzerung wieder wett. Gerüchte meinen, die beiden Designer hätten bei ihrer Flucht bemerkt, dass es Runnern an Karren fehlt, die sowohl stylisch als auch sicher sind. Und dass der Ferrez ne Art „Hommage“ ans Schattenbiz sei. Quasi ein Dankeschön dafür, dass es uns gibt.
Der Raser

Außerdem sei erwähnt, dass der Ferrez unter der Haube einige „leere Plätze“ hat, die ihn perfekt machen für spätere Nachrüstung mit kleineren oder größeren Extras. Hab mir letztens ne einzelne Rakete links und rechts vorne eingebaut, quasi als „Blockadebrecher“ gegen Straßensperren. Normalerweise ist bei modernen Karren kein Platz für Nachbauten, musst erstmal alles zur Seite bauen oder auch wegschmeißen – hier nicht. Echt cremiges Teil.
CobraKahn

Ehrlich gesagt wär’s nich verkehrt gewesen, se hätten den zusätzlichen Platz fürne größere Fahrgastzelle verwendet. Das Ding ist so winz drin, da hat wer wie ich kein Platz.
XLPlins

AlmaVira Ferrez – Handling 0 | 15/35 | 180 | Pilot 2 | Rumpf 8 | Panz. 10 | Sensor 3 | 53.000,–

Shadowrun | Karren (2)

KARREN ist die Arsenal71+ Rubrik für Fahrzeuge, egal ob diese 2, 4, 12 oder 20 Räder haben. Oder auch gar keine. Das Bild ist nicht von mir, sondern von Russell44 von Deviantart.com. Siehe auch hier den ersten Teil der KARREN-Serie!

Nach mehreren verheerenden Fehlschlägen, einen konkurrenzfähigen Sportwagen zum Eurocar Westwind ins Rennen zu schicken, trennte sich Ford 2064 von seiner Sportwagen-Sparte, eigentlich um diese an Eurocar zu verkaufen. Dann kam es im Zuge des Crashs zu einer gehörigen Rezession, Eurocar beklagte den Verlust der Datenspeicher, in denen die Verkaufsunterlagen des Millionendeals abgelegt waren und nutzte die Gelegenheit, von den Geschäft zurückzutreten. Währenddessen wurschtelte die plötzlich verwaiste Designschmiede – nun im Besitz des Bankenvereins – weiter, brachte mehr aus Verlegenheit und um an das eigene, bittere Los zu erinnern den Scarabi zum Autosalon 2068 – und landete einen Überraschungs-Hit.

Mit einem Mal rissen sich gleich mehrere Autohersteller um das Projekt, aber zwei alte Bänkers-Herren, die nebenbei begeisterte Autonarren sind, sicherten die Finanzierung der Produktion ab und machten das Märchen mediengerecht perfekt. Inzwischen laufen jährlich immerhin 14.000 Scarabi vom Band – bei Eurocar, von denen man kurzerhand Produktionskapazitäten gekauft hat. Die Designsparte firmierte um und gründete sich mit Schützenhilfe der Bankenmutter unter dem Label „Taurus“ neu.

Nach so viel Geschwafel, nun die Facts: Der Scarabi ist insgesamt ein nices Auto, dem es sichtlich bekommen hat, anders als der Westwind nicht die 20. Neuauflage seiner selbst zu sein. Hauptsächlicher Drawback des Designs ist seine Unentschlossenheit, da man einerseits mehr Sicherheit und „Attitude“ auf die Straße bringen wollte, das zusätzliche Gewicht der verbesserten Panzerung aber der Beschleunigungs- und Bremsleistung erhebliche Grenzen gesetzt hat. Im Spitzenbereich mag der Scarabi zwar den Westwind abhängen können – aber nur, wenn er für die benötigte Beschleunigung ausreichende, vorzugsweise gerade Strecke hat. Enthusiasten stört das freilich nicht – und das Highlight des Fahrzeug ist neben der guten Gesamtperformance ohnehin das Customizing, das – dank vollautomatisierter Lackierung – eine beachtliche Auswahl von (mathematisch) 25.000 verschiedenen Skin-Designs vorrätig hält, mit denen das Auto ab Werk auf die Straße geschickt werden kann.
Der Raser

Taurus Scarabi – Handling +1 | 20/50 | 250 | Pilot 3 | Rumpf 10 | Panz. 8 | Sensor 2 | 76.000,–

Blog | Car Designs for CP & SR

cyb3rpunk logo

Cyb3rpunk is my setting idea for Cyberpunk 2.0.2.0. that you can find here on raben-aas.de but that (unfortunately) hasn’t been translated into English (yet).

Cyb3rpunk takes the timeline and events offered in the Stormfront books and CyberGeneration (and Hardwired, too) and combines elements from all three with an „updated dystopian future projection“ from our current point-of-view (abandoning the classic „Eighties“ attitude in CP2020). The game is placed somewhere in 2035+.

Anyway, for all gamemasters playing „revamped“/reloaded CP2020 games – or Shadowrun, for that matter – here’s an inspiration on what future cars may look like.

Shadowrun | KARREN!

Nein, nein – nicht KNARREN! KARREN ist die Arsenal71+ Rubrik für Fahrzeuge, egal ob diese 2, 4, 12 oder 20 Räder haben. Oder auch gar keine. Wie bei der KNARREN!-Rubrik kommt die Illustration für die folgende Fahrzeug-Vorstellung nicht von mir, sondern sie ist ein Fundstück auf Deviant Art, in diesem Fall aus der Feder von MeckanikalMind, der in Wahrheit Colin Geller heißt und hier seine Website mit Portfolio hat.

Der Zustand osteuropäischer Straßen war selten der Beste. Die erwachte Natur, der Zusammenbruch zahlreicher Staatsfinanzen und nicht zuletzt die Eurokriege haben den Begriff „Straße“ in vielen Gebieten jenseits der Oder aber zum blanken Hohn werden lassen. Eine Herausforderung, auf die osteuropäische Fahrzeughersteller schon seit langem mit extrem widerstandsfähigen, extrem wartungsfreundlichen – und nach Meinung vieler: extrem hässlichen – Modellen reagiert haben.

Bedingt durch den Status F in und den Verfall des Umlandes um Berlin haben sich die Straßenzustände in der Region immer mehr den osteuropäischen Verhältnissen angenähert. Kein Wunder also, dass nicht nur die Berliner bald auf die Idee verfielen, auf Fahrzeuge bisheriger No-Name-Hersteller aus dem Osten umzusteigen. Dies und der Medien-Hype, der durch zahllose, meist übertriebene Trid-Darstellungen des anarchistischen Berlin los getreten wurde, haben Look und Feeling der meist kastenförmig sperrigen, militärisch-brachial wirkenden Osteuropa-Modelle inzwischen auch über die Grenzen Berlins hinaus etabliert. Einige sprechen sogar von einer „Neuen Berliner Ästhetik“, die sich außer in Designeinflüssen im Fahrzeugbereich auch in militärlastigen Modelabels wie „Aggro-F“ oder der aktuellen Popularität von Fotomodellen mit markant-harten, slavischen Gesichtszügen festmachen lassen.

Vom russischen Hersteller Pobeda Awtomobilny kommt der „All-Gelände-Van“ Modell Gorki 45. Ein echtes Urkraftmonster mit unverwüstlicher Verarbeitung und serienmäßiger Panzerung, trotzt es den erwachten Naturgewalten – laut Werbung – ebenso wie aufgeweichten Straßen, Schlaglöchern und angreifenden Plünderern. Der nach oben verlegte Auspuff gestattet das Durchfahren selbst tieferer Gewässer, und was dem Fahrzeug an Ladekapazität fehlt, macht es durch Geschwindigkeit auf offener Steppe – pardon: Straße – wieder wett.

Pobeda Gorki 45 – Handling -1 | 10/30 | 100 | Pilot – | Rumpf 13 | Panz. 10 | Sensor 1 | 12.000,–