Shadowrun | KNARREN! 4

In Teil 4 der KNARREN! Rubrik für das Arsenal 71+ widmen wir uns einmal mehr einer Illustration von Robert aka Biometal79 von Deviant Art. Dieses Mal stellt er uns eine Kollektion von Waffen für Sondereinsätze vor – ein attraktiver Mix professioneller Totmachinstrumente, die in dieser oder ähnlicher Kombination ebenso gut in Händen der Runner wie der Konzerngarde auftauchen könnte:

In der Reihenfolge von oben nach unten, links nach rechts sind zu sehen:

– Remington 950 (Jagd-/Sportgewehr) mit Polymerstütze, Lichtverstärker-Zielfernrohr, verlängertem Lauf und Laufstütze
Mossberg SM-CMDT (Schrotflinte) mit Teleskopstütze und verlängertem Magazin für 14 Schuss
– Colt L36 (Leichte Pistole) mit Schalldämpfer und Taschenlampe sowie verlängertem Magazin für 18 Schuss
– Überarbeitete HK227 (MP) mit Zielfernrohr, Smartgun Adapter, Schulterstütze und Rückstoßdämpfer
– Dikote-behandeltes Kampfmesser im Tanto-Stil von SK

Wie üblich gilt: Wer die Werte für die Edition 4.01D hat, sei eingeladen sie mir durchzugeben, damit ich sie hier ergänzen kann.

Beachtet auch Teil 1 (Pistolen & MPs), Teil 2 (Schrotflinten und Sturmgewehre) und Teil 3 (Neuvorstellung des russischen Strigoj Sturmgewehrs) der KNARREN! Serie.

Shadowrun | KNARREN! 3

Als dritter Beitrag zur Serie KNARREN! im Shadowrun-Teil dieses Blogs (siehe auch Teil 1 und Teil 2) eine erste Neuvorstellung aus der Rubrik Sturmgewehre. Die Illustration dieser hammergeilen Waffe ist natürlich wieder ein Deviant Art Fundstück, diesmal aus der Feder des begnadeten Jim Svanberg, der wie man auf seiner Portfolio-Website sehen kann auch Websites und Animationen erstellt (seine Waffendesigns sind üblicher Weise Concept Art für Videospiele).

AN 88 Strigoj von Nikonov

Der russische Rüstungshersteller Nikonov ist schon lange am Markt, war aber bisher außerhalb Osteuropas kaum jemandem bekannt. Dies sollte sich erst bei der Internationalen Waffenmesse GlobArm 2068, als das Unternehmen mit der Sturmgewehr-Designstudie „Strigoi“ präsentierte. Ursprünglich gedacht als Publikumsmagnet für den Gennadj-Stand und ausgestattet mit einem im Gefecht völlig sinnlosen „Leuchtstreifen“-Dekor rechnete niemand damit, dass das auf dem AN 94 Abakan Design basierende Gewehr jemals tatsächlich gebaut würde. Erst nach mehreren Monaten und getragen von einem im Web entstandenen Hype um das „Fashion Assault Rifle“ entschloss sich der Hersteller dazu, mit dem Sturmgewehr in Serie zu gehen (zu diesem Zeitpunkt lagen bereits über 10.000 Vorbestellungen aus aller Welt vor).

Inzwischen, 2071, ist das AN 88 Strigoj zu einem Prestigeobjekt höchster Begehrlichkeit in bestimmten Kreisen geworden: Drogenbarone, Schieber und Schattenläufer, aber auch Waffensammler und die Palastgarde wenigstens eines afrikanischen Kleinstaates zählen zu den Abnehmern. Das integrierte Leuchtsystem ist natürlich abschaltbar, um in kritischen Situationen keine Aufmerksamkeit auf den Schützen zu ziehen – es aber selbst in einer Kampfsituation aktiviert zu lassen ist eine ziemliche Chef-Ansage. Wenn man es überlebt.

Schönes Gerät, macht viele Löcher in das was einem im Weg steht und stellt für die anschließende Siegesfeier auch schon fast alles zur Verfügung was man braucht: Musik und Lichtshow, mit zwei drei von dem Dinger (wen man mit seinem Chummern zusammen nen Run erfolgt hat) kommt echtes Diskofeeling auf. Fehlen tut eigentlich nur ne Halterung für die Wodkaflasche.
Bärenjunges

AN 88 Strigoj Sturmgewehr – 6K | PB -1 | HM/SM/AM | RK – | 38(s) | 12E | 5.500,–
– Unterlauf-Granatwerfer – Granate | PB – | EM | RK – | 4(s)

– eingebautes Leuchtsystem mit Farbwechsler (beliebig konfigurierbar) und eingebautem Musikchip-Player
– Waffe ist RFID registriert, der Hersteller bietet umfassende Services für die registrierten Käufer/Nutzer der Waffe wie Einladungen zu WaffenShows, Zugang zu einem Urlaubs-Resort am Schwarzen Meer oder ermäßigten Eintritt mit VIP Logen Zugang für bestimmte Clubs (vor allem in Osteuropa)
– eingebaute Smartgun-Verbindung