Shadowrun | Apritalia Ragazzi 433

Das Bild ist ausnahmsweise mal von mir, wenn’s auch nur ne Schnellskizze ist … ;o)

Es gibt mit Sicherheit Motorräder, die schöner, schneller, besser gepanzert, billiger oder in irgend einem anderen Teilaspekt besser sind als die Maschinen des ums Überleben kämpfenden Herstellers Apritalia. Aber es gibt wenig Motorrräder, die es in der Kombination der verschiedenen Merkmale mit Apritalia-Maschinen aufnehmen können, und die neue Ragazzi 433 ist hierfür ein gutes Beispiel.

Konzipiert als solides Alltags- und Touringbike, das auch mal mit schlechteren Straßenverhältnissen klarkommt, besticht die Ragazzi vor allem durch eines: Ihren Preis. Mit gerade einmal 3.250,– Basispreis liegt  die Ragazzi am Ehesten in der Klasse eines Dodge Scoot – bietet aber bessere Performance und eine um einiges stabilere Verarbeitung. Alles in allem ein guter Rundum-Kauf.

Nettes Bike. Warten wir noch ein-zwei Jahre, bis der Einstandspreis auf 2,5K fällt, und sie ist mein.
AR-Rider

Hab von ihr auch nur Gutes gehört. Ist zwar definitiv nix wofür es in den Schatten Stylebonus gibt – ist ne klassische Konzernschleuder – aber dafür ist das Bike auch annnähernd unsichtbar im Alltagsverkehr, und die Cops lassen einen in Ruhe.
Gina T. Alia

Apritalia Ragazzi 433 Handling 0 | 15/30 | 150 | Pilot 1 | Rumpf 5 | Panz. 3 | Sensor 1 | 3.250,–

Shadowrun | Karren (5)

KARREN ist die Arsenal71+ Rubrik für Fahrzeuge, egal ob diese 2, 4, 12 oder 20 Räder haben. Oder auch gar keine. Das Bild ist nicht von mir und leider kenne ich die Quelle nicht. Siehe auch Teil 1 2 3 4 der Karren-Serie!

Verbesserte Fahrzeugtechnik und vor allem die AR-unterstützte Fahrweise haben der aus Japan stammende Bosozoku-Szene neuen Auftrieb gegeben – und sie über die Popularität mehrerer ActionTrids und SimSoaps („endlich“ möchte man sagen) auch in die ADL gebracht.

Bosozoku? Mann, aus welcher Gruft ist der denn gepoltert. Die sind doch schon seit AKIRA ein alter Hut. Außerdem gibt’s einen Unterschied zwischen der deutschen ARac (Augmented Racing) Szene und den Japanboys, die Mollis schleudernd und Katanas schwingend durch die erdbebenverwüsteten Vorzonen von Neo-Tokio brettern.
AR-Rider

Who the fuck is AKIRA?
Kaneda

Der weltweit neu entflammte Hype um aufgebohrte Rennmaschinen mit aktiver Fahrunterstützung, die es erlaubt, noch waghalsigere Manöver mit noch höherer Geschwindigkeit zu vollbringen, hat nun auch die Motorrad-Legende Harley erreicht:
Zuletzt schon fast so etwas wie der Spezialfabrikant für „schwere“ Motorräder (und überschwere bzw. übergroße Fahrer), tastet sich Harley mit der Thunderblade wieder in Richtung eines Massenmarktes vor – und erste Reaktionen der Speedfreak-Szene deuten darauf hin, dass das Konzept des HSLR (High Speed, Low Ride) aufgeht.
Verfügbar in drei verschiedenen Versionen, die sich vor allem in Bezug auf ihre Größe bzw. Auslegung auf die Größe des Fahrers und damit die Stabilität der Konstruktion voneinander unterscheiden, gilt die Thunderblade schon jetzt als würdiger Nachfolger der längst in die Jahre gekommenen Skorpion.
Die Thunderblade-I ist das schlankeste und leichteste – und damit schnellste – der drei Modelle. Ein Elfenmotorrad würde man in den Schatten sagen.

Ah ja? Würde man?
Speznaz11

Ausgelegt auf den ultimativen Speedkick und ausgestattet mit einem verbesserten Elektronenhirn der Marke Shiawase Vector Sinai lässt die Rennmaschine mit dem Straßennamen „Blitz“ andere glatt stehen.
Weit davon entfernt, gemütlich zu sein, bewegt sich die Thunderblade II „Donner“ (im Bild) schon eher in Dimensionen, wie man sie von Straßenrennmaschinen kennt. Die II besticht durch einen tadellos ausgewogenen Mix stabiler Fertigung, bestem Gyro-Balancing, aktiver Fahrunterstützung und enormer Beschleunigung. Der im Vergleich zu regulären Rennsportmaschinen viel tiefere Sitz verstärkt das Fahrgefühl und lässt die Geschwindigkeit noch höher erscheinen

Außerdem und wesentlich wichtiger: Als quasi einzige leistungsstarke Rennmaschine mit tiefem Sitz ist die Thunderclap die allererste Wahl für Zwerge, die genug davon haben auf öden Lowridern gemächlich durch die Alleen zu zuckeln!
Wizz Ozard

Wie die meisten Harleys ist die Donner so ausgelegt, dass sie auch schwerere Fahrer (Orks) verkraftet, ohne an Motorleistung oder Handling einzubüßen.
Schwere Orks (und kleine Trolle – auch sowas soll’s geben) sind dennoch mit der Thunderblade-III „Orkan“ besser bedient. Die stabile Konstruktion und Rumpfpanzerung gehen zwar zu Lasten der Performance, dafür ist die Orkan ein echtes Schlachtenbike, das man getrost auch in den nächsten Gangkrieg mitnehmen kann – und das trotzdem schneller ist als jedes frühere Harley Lowrider Modell…

Sattes Bike. Zu gewohnt stolzem Preis. Aber es war halt schon immer was Besonderes, eine Harley zu fahren.
Darth Rupert

Schlachtenbike my ass! Als ob irgendwer so ein überteuertes Teil in nen Battle mitnehmen würde. Ich seh schon wieder die Klientel vor mir: Mittelstufe-Manager von A-Kons um die 40 (oder um die 70 nach Gentherapie) die ihren zweiten (oder dritten) Frühling kriegen und mal so echt so rischtisch Revoluzzer spielen, indem sie nach Geschäftsschluss und nach vorheriger Genehmigung durch die Abteilungsleitung mit nem BIKE (huiuiui) zur Arbeit prötteln.
BolscheWiki

Offen gesagt finde ich die Thunderblade ein echt geiles Bike für unser Biz. Jetzt nicht als Arbeitstier für den Run selbst, aber um damit zum Meeting zu fahren: Es zeigt, dass du Ahnung von dem hast, was du tust, dass du Qualität und Handwerk zu schätzen weißt, und dass du so erfolgreich bist, dass du dir so ein schmuckes Teil auch leisten kannst.
Reza

Japanischer Elektrokram in einer Harley. Das Ende ist gekommen.
Toysoldier

Eigentlich jemand ne Ahnung, warum Harley dieses Bike nicht unter „Indian“ vermarktet, ihrem Rennmaschinen-Label?
Beth Lehem

Laut deren Website: Weil die Thunderclap eher der Harley-Philosophie entspricht, also satte Motorleistung unter dem Sitz zu haben, damit aber nur besonders relaxed zu cruisen. Laut internen Marketingpapieren, die mir zufällig gerade ins Link gefallen sind: Weil Harley erstens noch ein Markenpatent auf den Begriff „Thunderblade“ hatte, und weil der Preis der Maschine sich mit der festgelegten Preisstrategie für Indian beißt. Soll heißen: Harley hat ja genau deshalb Indian gekauft/relaunched, um wieder „Straßenmotorräder“ auf den Markt bringen zu können. So wie sich die Thunderblade aber im Preis darstellt, ist die nunmal ne High End Harley Luxusschleuder und wird auch entsprechend vermarktet (ist ja kein Zufall, dass Roy Hancock in seinem neuen Trid auf ner Thunderblade sitzt, während er mit zwei SMG in der Hand die Leute im Kasino wegballert).
Toysoldier

Harley Thunderblade-I (Blitz)
Handling +2 | 25/40 | 200 | Pilot 2 | Rumpf 6 | Panz. 3 | Sensor 2 | 17.000,–

Harley Thunderblade-II (Donner)
Handling +2 | 20/35 | 180 | Pilot 2 | Rumpf 7 | Panz. 4 | Sensor 2 | 14.500,–

Harley Thunderblade-III (Orkan)
Handling +2 | 15/30 | 160 | Pilot 2 | Rumpf 8 | Panz. 5 | Sensor 2 | 17.500,–

Cyb3rpunk | Nomad Cycle

Just when you think you have seen everything, including Hello Kitty Gun Designs, you find something really new, like this approach to a truly “all-terrain” motorcycle:

The info about the bike comes from this site, where it reads:

“You may not have room in your garage (or budget) for a dirt bike and a snowmobile and a four-wheeler. But what if one vehicle could take the place of all three? That´s the idea behind the Hyanide, a wild concept vehicle created by German designers Oliver Keller and Tillman Schlootz for the 2006 Michelin Challenge Design. This year´s competition showcased vehicles made especially for California´s diverse and often rugged topography. Named for its supposed resemblance to a crouching hyena, the Hyanide is designed to run on a flexible rubber tread that spans the machine´s entire underside. So if any part of the bottom is touching the ground, the Hyanide should be able to move, no matter how deep the quagmire, no matter how rough the terrain. (…)

Both the front and rear of the Hyanide rotate into a turn, which would give riders extra control while making sharp turns or climbing hills. To drive the vehicle, you´d steer with your hands as well as your feet, and you´d wear special shoes that snap onto the pedals, like on a racing bicycle. To turn left, for example, you´d push the right side of the handlebar forward, to point the front of the tread left-it´s the same motion as on a motorcycle. At the same time, however, you´d also push back on the right pedal, angling the rear of the tread into the turn. This action would twist the tread into a crescent shape and whip the Hyanide around a turn.

The Hyanide currently exists only as a one-fifth-scale model, and Schlootz and Keller have no plans to bring a production version to market. Keep your fingers crossed, though-Hyanide´s unique drivetrain impressed a lot of automotive-industry heavy hitters at the Challenge Design. Maybe one of them has an overcrowded garage.”

Thanks to the guys from the Battlelords of the Twenty-Third Century RPG Forum, who brought my attention to this gem.