Blog | Cyberpunk vor 2025 (Rant)

Mittlerweile fand unsere erste halbspontane Cyberpunk 2025 Session statt. Zeit, wieder mal zurückzublicken auf das, was davor war.

Cyberpunk begleitet mich schon seit geraumer Zeit und war für mich eine echte Offenbarung, der seinerzeit von nichts so sehr gefrustet war wie von den gerade erschienenen Regeln über Magieadepten und was meine Shadowrun-Spieler mit ihnen anstellten.

Cyberpunk begann bei uns wie es sich gehört im Jahr 2020. Und der erste Charakter meiner Runde war Siroon „the Judge“ Wellington, ein Extrem-Solo gespielt von Wolfgang (Gruß an dieser Stelle – er ist heute Cop ;) ). Sehr bald stießen weitere Charaktere hinzu, darunter ein Cop von Olaf und der Solo Nameless von Jamal, mit dem ich heutzutage wieder Shadowrun zu zocken begonnen habe.

Gerade Nameless – ein dustertragender Overkill-Solo, wie er im Buche steht und wie Morgan Blackhand kein krasserer ist –
bildet über die Jahre und mehrere Wechsel in der Spielerbesetzung den Anker der Runde. Was für diese gar nicht so gut war, weil Nameless im Zuge der „Remember Me“ Abenteuer-Reihe einige äußerst üble Plots an sich kleben hatte, die auch die ganze Runde in „Mitleidenschaft“ zogen. Allen voran die von Eva gespielte Netrunnerin Blackbird und die von Corinna gespielte Cleo sowie HiStrung. Und auch den guten Tiger-Exotic von Flo wollen wir nicht vergessen.
Cyberpunk ist ein hartes Game. Und an Toten hat es nie gemangelt. So war ein Manko der Kampagne stets, dass neue Charaktere und zum Teil neue Spieler sich in Plotstränge reinwursteln mussten, die über Jahre gewachsen waren.

Eine gewisse Erholung war da dann der Ausbruch des Vierten Konzernkrieges, ab dem sich die Reste der Runde bei OTEC verdingten und einmal „ganz militärischen“, von tieferen Psycho-Plots befreiten Wegen nachgehen konnten. Bald darauf folgte das Mega-Abenteuer Land of the Free, in dem die Charaktere einen Klon von dessen Labor in New York quer durch die USA nach Night City bringen mussten. Ein episches Mega-Roadmovie-Abenteuer, das bestenfalls noch vom „Azsflug“ der Runde ins Death Valley Free Prison getoppt wurde.

Irgendwann geschah das, was vielen Runden geschieht: Die Luft war raus, die Plots hatten Dimensionen angenommen, die auch der SL (ich arme Wurst) nicht mehr überblicken konnte.

Das Spiel wurde nach 2026, dann 2030, dann 2032 vorangebracht und startete neu, mit Sues Ada, Christians Paladin bzw. Spot und Ascasos Maven und später K2. Ebenfalls mit an Bord: Evas Blackbird und Coris Cleo bzw. HiStrung.

Die Ereignisse ab jener Zeit sind recht gut dokumentiert und haben auf dieser Seite von Eva sogar ihr eigenes Zuhause und eine Art Online-Gedenkstein.

Auch die sich im Anschluss entwickelnde Cyb3rpunk Kampagne ist gut dokumentiert, direkt hier im Blog (siehe Projekt: Cyb3rpunk im Menü rechts).

It’s good to be back.  :)

Wie auf der Seite zu sehen ist, bewegten sich die Ereignisse seitdem sehr zügig auf den Steinbrockenkrieg und das „revampte“ Cyb3rpunk-Setting zu, das ihr hier nun vorfinden könnt.

Eine lange Story, die keineswegs zu Ende ist, sondern gerade erst wieder neu begonnen hat.

CP2025 | Defragmentierung

Das Knistern der Neonröhre geht mir auf die Nerven. Zu viel Feuchtigkeit in der Luft, selbst unter dem Vordach. Korrodierte Leitungen. Man muss froh sein, wenn man seine Good Earth Nudeln – eine widerliche Kibblepampe in Spaghettieiskonsistenz, die mit einem grellroten Schlampf überwürzter Soße irgendwie genießbar gemacht wurde – runterspachteln kann, ohne eine gewischt zu bekommen.

Ich stütze mich beim Essen auf einen Ellenbogen, um beiläufig die Straße im Blick zu haben. Vielstimmig knattert und surrt der Verkehr an mir vorbei. Dreiradrikschas, Elektroscooter, ein riesenhafter EBM Truck mit regenkorrodiertem Triebwagen. Dazwischen fällt Regen. Mischt sich mit Dampf aus Abwassersielen und fernem Plärren von Werbeblips, von Ampelansagen (Walk. Walk. Walk.) und ethnisch nicht einzuordnender Musik aus irgendeinem Wagenfenster.

Cops sind keine zu sehen. Wundert mich nicht. Die Stadt ist noch immer Kriegszone. War sie immer. Nur heute ist es ganz offiziell. Notstandsverordnung. Unbefristet. Und die Leute machen weiter wie gehabt. Was bleibt ihnen auch übrig. Die Stadt bleibt Arasaka City, auch wenn es kein Arasaka mehr gibt. Die japanischen Zentralsitze verstaatlicht, die Inhaberfamilie tot bis auf einige unbedeutende Fragmente – und jede Menge Waffen und Truppen in der Welt, die keine Peilung haben unter wessen Befehl sie stehen. Wenigstens das hat Night City voraus: Eine eilends neu geschaffene Notstandsadministration – und das hohle Presseversprechen, dass es weitergeht und Arasakas Sicherheitskräfte in der Metro Police (NCMP) zusammengefasst werden. Die übrigens streikt, weil die Haushaltslage … naja.

Auf dem halbaufgeweichten Zettel, mit dem ich das Fett von meiner Pampe dippe, steht wieder irgendeine Wirtschaftskrisenmeldung. Als könne die Weltwirtschaft noch mehr in den Arsch gehen. Ausgerechnet jetzt, wo das Gröbste eigentlich vorbei sein müsste. Erst im letzten Jahr ist der verdammte Konzernkrieg – Nummer vier, für Historiker – zu Ende gegangen. Doch ein Ende der Abwärtspirale ist nicht in Sicht.

Mein Cell piepst. Nur so klein wie eine Zigarettenschachtel, ist es eines der kompakteren und besseren Modelle. Direkt Dial-In ins Metrogrid, mit Text Access zum Net, 3-Farb-Display und Time Square Hookup – ein nettes Extra, das die schweinemäßigen Gebühren wert ist. Mei Blick huscht über die grün in meinem Sichtfeld flirrende Schrift. Ich kenne die Nummer, klappe das Cell auf und aktiviere damit zugleich die Sprechfunktion.

„Ich esse.“ – „Mir doch null. Treffen 1600, üblicher Punkt im NCU.“ – „Aff“.

Nach der letzten Erhöhung der Komtarife macht es keinen Sinn, überflüssig lange zu schwafeln. Außerdem gibt’s keinen Grund, den Netz- und Serviceinhabern und deren Sicherheitsfirmen mehr mitzuteilen als unbedingt nötig. Von wegen freies Netz. Auf die Werbesprüche fällt keiner rein. Keiner auf den es ankommt, mein ich.

In meinem Fall haben gerade die NCMTS (Night City Mobile Telecommunication Services) mitgehört bzw. aufgezeichnet. Und damit letztlich Arasaka. Ist aber soja. Die haben anderes um die Ohren als meine Telekommunikation abzuhören. Und bei dem Auflaufen an Scandaten in deren Netz bleibt auch deren KI wenig Gelegenheit, mehr als sagen wir 3% des Traffics zu scannen (falls deren KI überhaupt noch on sind. Hat einiges an Netzattentaten und Rechnerausfällen im Konzernkrieg gegeben, und Arasakas Hauptanlage ist mitsamt der Zwillingstürme im Business Center Geschichte).

Ich schlabber den Rest der Pampe runter, bremse rechtzeitig vor dem letzten Schlampf (wo sich die gesamte Würze sammelt, dass man brechen könnte), stehe auf, werf mir ne Magentablette und einen Vitaminbooster ein und fädele mich ins Gehsteigvolk ein.

Die NCU – die Universität von Night City – ist nur 6 Blocks die Straße runter, aber ich will kein Risiko eingehen. Keine Lust angepöbelt oder erschossen zu werden, weil mein Duster marginal besser ausschaut als der Rest der Klamotten in dieser Gegend. Früher, da hätte mein Face und mein Posing jedem Idioten klargemacht, dass ich ein Pro bin, mit dem nicht zu scherzen ist. Der Scheißkrieg aber hat genug Wummen und Ammo auf die Straße gespühlt, und Drogentorps machen auch aus Feiglingen verwegene Gunslinger. Wenn man Pech hat. Und Glück? Wer kann sich denn das schon leisten.

Ich wähle eine Datatermnummer auf meinem Cell und habe Glück, ein nahestehendes DT zu erreichen, das funzt und mit einem Taxi-Hookup ausgestattet ist. Ich bin kaum am DT angekommen, da hält das Robotaxi an. Ich schmeiße einen 5er Chip ins Türschloss, um Eintritt zu bekommen, setz mich, sag mein Ziel und kabele mein Cell an. Die Fahrt wird über meine Cellrechnung abgewickelt. Nicht sehr anonym, aber wen juckt’s wo ich hinfahre und mein Chipgeld brauch ich noch fürs Prison, die Kneipe, in der ich verabredet bin.

Die Fahrt nutze ich, um den Dreck von meinen Smartkontakten zu sprühen. Probeweise nehme ich meine Crusher, sehe den Kontaktbalken in meinem Gesichtsfeld aufflirren, registriere das Fadenkreuz auf der Rückseite des scheißehässlichen, verblasst-pinkfarbenen Plastikkopfes des Fahrerdummys, auf den irgendjemand mit Filzer ein Halloween-Gesicht gemalt hat. 12 Schuss hab ich noch wie ich sehe – mehr als genug für ein paar aufgehypte Studenten und deren Monomesser, selbst wenn irgendein Spinner ne Pumpgun in einem leeren Computerkoffer haben sollte. Wie letztes Mal. Wixhead.

Durch die von Säure und Siff trüben Taxischeiben kann ich kaum etwas erkennen. Was gut ist, da so auch kaum einer mich erkennen kann. Nur das charakteristische Flackern einer Werbewand verrät mir, dass ich noch zwo Blocks entfernt vom Ziel bin. Aus einem Bauchgefühl heraus stelle ich eine meiner Granaten auf Funkzündung.

Man weiß nie. Und Night City ist ein krasses Pflaster.

Immer gewesen. Aber heute offiziell.

Cyb3rpunk | NC: Purgatory

Das Purgatory in der alten Schiffahrtskirche in der Amsterdam Avenue 14, South Night City, East End zwischen 31. und 32. Straße, war einst ein in der Gegend recht beliebter Chromer Nachtclub, ehe die ansässige Gang der Hellions den Fixer des P. verscheuchte und wenig später vor den heranrückenden Baggern (und flankierender CorpSec) der neuen Konzernzone “Osthafen” kuschen mussten.

Heute steht die alte Schiffahrtskirche leer. Lediglich die Teilerneuerung des umgebenden Zaunes und ein tückisches Monowire-Topping sind ein Hinweis darauf, dass es noch irgendjemanden geben muss, der an der Sakralruine ein Interesse hat.

Die Nachbarschaft des P. war noch bis 2034 eine wenn auch eher “gemäßigte” Kampfzone. Heute ist es eine sich vom Kollaps erholende, aufstrebende CorpZone.

Vereinzelt sieht man noch Tags der Hellions (Keltisches Kreuz im Kreis mit Teufelshörnern), der früher hier dominanten Gang, die meisten der alten Tags sind aber schon übermalt oder samt dem Gebäude, an dem sie waren, entfernt.

Die Straßenbeleuchtung der Gegend funktioniert wieder, alte, kaputte Dataterms wurden durch pfuschneue V-Terms ersetzt. Die Nachbarschaft wird im Osten von verfallenen Hafenanlagen begrenzt, die bisher nur zum Teil (und wenn, dann zur Anlieferung von Baumaterial für die ewig hungrigen MegaCon Baustellen) erneuert wurden. Den Südabschluss bildet ein breiter Kanal, der bei Flut seicht mit Wasser gefüllt und sonst trocken ist.

Die Gebäude der Umgebung waren und sind nüchtern geformte, teilweise renovierte, teilweise neu gebaute oder im Bau befindliche Wohn-/Geschäftsblocks.

In der 31. Straße befand sich früher ein interessanter Strip aus Nachtclubs, Bars, illegalen Arenen und Sextreffs. Dieser ist heute zum Teil durch eine neue Mall überbaut, die Nordseite des Strips ist teilweise geräumt und leerstehend, teilweise schon “reurbanisiert”.

Auch ein STARJACK Diner, einen neuen Automatenwaschsalon und ein neues CinemaxXit gibt es jetzt hier.

[ umgebung ]

Nördl. Nachbar der Schiffahrtskirche:
Trauma Team Service Center (Kleines Ärztehaus für Nahversorgung,
Pharma-Shop und Beratungscenter für TT Verträge)

Östl./Südl. Nachbar:
Yum Yum Yakatoma (Fischfabrik, 2034 pleite gegangen, heute verlassen und verschlossen, neue Umzäunung)

Westl. Nachbar:
Neu errichteter „Daitokai Insurances“ Bürokomplex

[ der strip ]

Nordseite von West nach Ost:
Starjacks Coffee (Statt Medusa’s Dungeon SM Club), BallBuster (XXX VR/Video Shop, drei eigene Sicherheitsleute), Pleasure Island (Asiatischer Table Dance Laden, Fake Tropical Stil), H&H (früher kleine Hemp&Hump Bar mit Mini-Puff, heute nur Cocktail Bar, in Zimmern oben noch immer Nutten), Radical Boots (Fetisch-Schuhe, Inhaber neu Francine Richards), WASH&go Automaten-Waschsalon (statt Steelbolt SM Club)

Südseite von West nach Ost:
24-7 Eastside Mall, The Bad Cave (früher SM/Chromer Club, heute gepflegte Music Bar mit leichtem SM Touch)

[ gangs ]

Bushido Blades
ehem. Booster Gang, jetzt GoGang (Kids). All-Asian, All-Male, Bikes, jeder Bushido hat „Hentai“ (Girl in Schuluniform als Freundin/Sklavin/Dienerin/Maskottchen). Chef Akura (Erwachsener, noch von alter Gang), Lietnants Fu + Katana, Tag: Sonne + Katana.

Rabid Rastas
Dorpher Gang, südlich, All-Black, All-Male, All-Rasta, dealen Drogen, Kennzeichen Rasta-Mützen und Dreads, Chef Bad Mojo (Fixer), Rest nur noch Reste (Mojos Body), Low Profile

7 Hills Coven
Poser Gang, 2034 aufgelöst

Twisted Widows
Protector Gang, 2034 aufgelöst

Barets
Yo Guardian Gang, westlich in der Mall bei Gibson Highway, kommen nur nachts raus, Military-Style, Nightgoggles, pseudomilitärisch, Chef Captain Lundee (16), Ltd. Wes (14) und Pacifica (14). Tag: Glow-In-The-Dark Zeichen, die nur sie selbst verstehen (Zinken).

The Bad Bad Girls
Party Gang, verschwunden

Water Rats
Nomads, 2033 zu Terroristen kriminalisiert und von CorpSec/NCPD gejagt. Falls noch in der Stadt VERY low profile. Gerüchte, dass die WR einen Hideout in einer vergessenen Untersee-Basis von OTEC aus dem Konzernkrieg haben und über min. 1 Orca Sub verfügen (true, immerhin fährt Cleo das Ding )

Scabs
Protector Gang der Anwohner, 2034 mit Anrücken der NCPD im Einvernehmen der Mitglieder aufgelöst, da nicht weiter benötigt (die Mitglieder wohnen hier überwiegend noch immer, alles Snoops)

Bonehedz
Booster, Skinhead-Hassgang, besitzen noch immer 1 Panzer, Sitz unbekannt, Namen der Mitglieder unbekannt. Tag Swastika aus Knochen. Nicht tot zu kriegen.

[ der kirchplatz ]

Das eigentliche Kirchengelände ist von einem Ziegelsockel (1m) und Metallzaun umgeben, über den Metallschrott (Autotüren, Platten, Kistenteile) geschweißt wurde. Die obere Kante des Zaunes wird aus Stacheldraht und MONOWIRE gebildet. Der Zugang erfolgt durch ein Doppel-Tor (verschlossen, Stahlkette, Schloss).

Das Ex-Purgatory ist eine neoromanische Kirche in Ziegelbaustil in der Mitte des Platzes, auf dem rundherum Autowracks stehen und Müll vor sich hinrostet. An der Kirche befindet sich ein Kirchturm, an dem vertikal Reste des Clubnamen (P—ATO–) in Leuchtstoffröhren hängen.

Zur Schiffahrtskirche gibt es 4 Zugänge: eine Front-Doppeltür (durch NEUE! Doppel-Stahltür ersetzt, zu), im Doppeltor eine kleine Tür (nur gebückt zu passieren), eine Tür in der linken Seitenwand (Notausgang) und die Kirchturmfenster auf dem Dach. Außerdem gibt es Gerüchte über min. 1 Geheimgang.

[ drinnen ]

Die Schifffahrtskirche ist eine sehr alte Kirche, die angeblich schon vor dem Bau von Night City an dieser Stelle existierte. Das Kirchenschiff umfasst ca. 50m x 20m, ist ca. 12m hoch, und die Fenster nach Außen sind mit Metall-Shuttern verschlossen. Die Decke ist geschrägt mit offener Dachkonstruktion darunter, in der früher Lichtstrahler, Boxen etc. hingen. In der Mitte des Kirchenschiffs wurde der Boden entfernt (Blick in ehem. Krypta, früher Dancefloor). Gegenüber des Eingang ist etwas erhöht der Altarbereich (früher Theke, dreiteiliger Altar war Schrank für Flaschen), darüber war auf einem Baugerüst früher die Bühne für die Bands. Direkt neben dem Eingang befindet sich der Aufgang zum Chor/Orgel, wofrüher die “VIP Balkoniere” war. Heute sind hier jede Menge Einschusslöcher von außen und innen zu sehen. Die Sakristei war früher das Büro des Clubs, die Grabkirche im Untergeschoss war die “Base of Operations” von Schlips. Zu dieser führt Metallstiege direkt neben der Sakristei hinab.

Cyb3rpunk | NC: Babylon Hood

Status: Outside, under NCPD Supervision

1 Budget Appartments Building 25 – Ein billiger Wohnblock der Firma Budget Living, die seit 2026 Immobilienbesitz insolvent gegangener Wohnungsbaugesellschaften in der Combat Zone aufkauft. Besitzer von Budget Living ist die Wohnungsgruppe NCHG (Night City Housing Group), eine 100%ige Tochter von CityCon. Budget beschäftigt Sicherheit von Budget Security (die aber außer dem Namen nix mit der Firma gemein haben) und richtet das Allernotwendigste her. An sich leisten sie gute Arbeit, aber man mutmaßt, dass Budget nur Immobilien-Grabbing betreibt, sich Zuschüsse der Stadt-IG abgreift und dann wartet, bis es die Gebäude bzw. den Baugrund teurer verkaufen oder umgekehrt zu Sonderkonditionen an CityCon abtreten kann.

2 The Ark Arcade – Einst ein Vergnügungszentrum mit Arcade Shops, Billard, Bowling, Kino etc., heute ein beliebter Treffpunkt für Gangs und Punks, mit Underground-Konzerten, Bowling und der zum Braindance-Puff umgerüsteten Arcade Hall. In der ehemaligen Tiefgarage war bis zu seiner Schließung 2034 der Booster Club „The Overkill“.

3 Budget Appartments Building 28 – Siehe 1. Die Bewohner dieses Komplexes waren von der Wohltätigkeit von Budget nicht überzeugt und hatten bis 2033 das Haus besetzt. CityCon hat daraufhin die Booster/Biker Gang Pale Riders angeheuert, um die Hausbewohner zu terrorisieren. 2034 war das Haus leer und steht nun zum Abriss bereit.

4 Neuer Rohbau – Bauarbeiten im Gange. Sicherung durch Budget Arms.

5 Budget Appartements Building 56 – Siehe 1. Das Gebäude ist 2033-2034 „renoviert“ (d.h. kosmetisch in Stand gesetzt) worden und voll vermietet.

6 Searose Appartements – Ein eilends hochgezogener Wohnbau für junge Familien in Einheitsarchitektur. An der kurzen Seite ziehen sich Feuertreppen bis hinauf. MegaCon

7 Parker Building – Ein Bürokomplex, der nie vollends fertiggestellt wurde. Im Inneren übersäht mit zerbrochenem Glas und Graffittis. Beherbergt einen hohen Anteil Dorpher, von denen die halbwegs passabel aussehenden weiblichen Zombies gerne von Gangs der nördlichen Nachbarschaft (den Stone Headz, einer Skin-Hassgang) besucht werden.

8 KoreanWays – Ein nondeskriptes Beton-Lagerhaus mit südlicher Belade-Plattform für bis zu 10 Lkws. Der Grund unter dem Gebäude hat sich etwas abgesenkt, daher steht es nun schief. Bewohnt war es trotzdem eine Weile lang von 50 Squattern. Diese wurden 2034 entfernt. Jetzt ist der Komplex umzäunt, mit großen Bauschildern, welches Projekt hier gebaut werden soll.

9 a+b East End Mall – Eine ausgedehnte Mega-Mall, die komplett renoviert wurde und wieder in Betrieb ist. Auch die riesige, einst überflutete Tiefgarage ist wieder instand gesetzt.

10 CHOOH2 4U – Anfang des Jahres 2035 neu eröffnete Tankstelle

11 World Parcel Service NC East End – Eine langgestreckte Paketverladestation. Das Dach war früher eingestürzt, ist aber wieder renoviert und der Betrieb wieder aufgenommen. Reste von Baugerüsten zeugen von vergangener Renovierung. Der Zaun an der Ostseite wurde gerade erneuert.

12 T-Mex Bar – Früher ein Taco Joint, zwischenzeitlich ein billiges Suff-Loch, in dem Ratten und Straßenhunde, Hundefutter und anderes Zeug als Taco-Füllung angeboten wurden. Dann eine Weile lang wieder ein Taco Joint (und Suffloch) mit Glücksspielen im OG. Das T-Mex Gebäude wurde 03/2035 von der BuReloc geräumt (siehe Story “Remains”).

13 Babel Towers – Neu errichtetes Wohnprojekt der MegaCon Construction Group in moderner Einheitsarchitektur mit integrierter Mieter-Mall.

14 Warehouse von Lee Wan’s Imports – Verlassener Ziegelsteinbau mit vermauerten Fenstern.

15 Warehouse von Asean-PacificHandlungsort des Abenteuers „Fully Chipped“. Ein blassroter, Ziegelsteinbau mit kleinem Aufbau und teilweise zerstörtem Schild auf dem Dach (Name in Englisch und Koreanisch, Firmenlogo). Das Gelände ist mit einem Drahtzaun umgrenzt, der aber fast völlig kaputt ist. Nur das mit mehreren Vorhängeketten verschlossene Tor hängt unverrückbar fest. Das Gelände hat einen eigenen Anlegesteg.

16 Seaside Appartments – Ein nondeskripter Wohnblock, in den 2010ern eilends von korrupten Mafia-Baufirmen hochgezogen. Der Block ist weiterhin Mafia-kontrolliert, regelmäßig gehen Eintreiber durchs Haus, ab und an wird sogar etwas repariert. An der Nordecke gibt es einen Automatenwäscherei und eine Pizzeria mit vermauerten Schaufenstern. Die Top-Etagen im Südturm werden von Prostituierten bewohnt.

17 East End Parking – Ein offener Betonblock mit Parkmöglichkeiten auf 3 Keller- und 4 Hochebenen. Das Parkhaus wird durch die East End Rippers beansprucht, einer bunt zusammengewürfelten Truppe von bewaffneten Kids, die meist aus der Gegend kommen.

18 Warehouse von Panama Goods & Imports – geplündertes, einstmals bedeutendes Lager und Umschlagplatz für Importe aus Südamerika, in spektakulärem Fight zwischen NCPD und Drogenbaronen 2014 völlig zerstört. Noch heute Boden voller Shells, Schilder an Zaun: „Vorsicht! Minen!“. Auf Dach liegen Trümmer eines abgeschossenen AV-4 (ausgeschlachtet).

Blog | Cyberpunk NOW

Remember the days when you gazed at Morgan Blackhand’s Street Weapons Guide (or basically any other SF or Cyberpunk future weapon guide) and saw guns which use electromagnetic fields to bring projectiles to – so far – unheard-of speeds?

Remember the discussions with wiseguys and players (or a combination thereof) if the damage listed is „overpowered“ and „exaggerated“? Remember how these same player’s characters were trying to develop their own railgun versions in bullpop design so they could hide them in a longcoat or duffle bag? ;)

Now, there is no more need to remember the bad old days when the future was just a thing to come. Future’s here now, kiddo, and it brings us the railgun, too (among other things, if you would take out your iPod earplugs and listen for a sec):

I got this video from the highly interesting Popsci website via a thread on the (likewise highly interesting) Battlelords of the Twenty-Third Century forum (always the place to go to stay up to date with current weapon tech *ggg*).

According to Popsci, the video comes from a test firing of the Navy’s Elecromagnetic Railgun (EMRG), which was carried out at the Naval Surface Warfare Center in Dahlgren, Virginia. To quote:

„The gun—which generates a powerful electromagnetic field to hurl projectiles at extremely high speeds—is rated at 32 megajoules (…)“

The flames you see in the video are not from any kind of explosive (there is none – just electromagnetic currents) but from „pieces of the projectile disintegrating; the 7-pound slug is jammed so firmly between the rails that when it’s fired, pieces shear off and ignite in the air. There’s been some speculation online that the flames come from some sort of gas that’s been used to increase conductivity. Wrong: The EMRG uses no secondary propellant — just electricity. As a result, the breech can remain open during firing and the gun produces no blowback whatsoever.“

„The Navy’s eventual goal is a ship-mounted railgun that can fire a projectile more than 200 miles at speeds of more than 8,000 feet per second. Context: The Navy’s current MK 45 five-inch gun has a range of just 20 miles. The Navy hopes to have a prototype ready sometime between 2016 and 2018.“

Hello, 2020, here we come!