CP2020 | Arasaka Oni Railgun

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Die Illustration ist aus der Feder von Robert (Biometal79). Die SR-Werte, die sich Robert für die Waffe ausgedacht hat, könnt ihr in der Vergrößerung unter der Waffe gelistet sehen (ich nehme an, diese beziehen sich auf die 3. Edition).

Vor einigen Jahren entwickelte Rhinemetall mit der EMG-85 die erste serienmäßige Railgun (Schienenkanone). Wie andere Entwickler davor, hatte Rhinemetall bei der Entwicklung mit dem enormen Energiebedarf der Waffe zu kämpfen, die beim Feuern kurzfristig eine Energie von 1 Gigawatt benötigt – und eine entsprechend lange Aufladezeit und eine langsame Feuerrate hat.

Speziell im Laufe des Voerten Konzernkrieges sind verschiedene Railgun-Prototypen auch von Militech und Arasaka zunächst auf dem Schlachtfeld und nun auf dem Markt aufgetaucht. Arasakas Oni ist dabei aber die einzige Waffe, die ähnliche Stückzahlen wie Rhinemetall erreicht.

Arasaka Oni Railgun 10.650 eb
HVY | +3 | N | R | 5d10+10 (EAP) | 8 | 1/2 | ST | 1.500m

Anmerkungen: Das Geschoss fliegt mit Überschallgeschwindigkeit, es trifft also ein, ehe der Knall ertönt. Allerdings verursacht der Schuss eine deutlich wahrnehmbare Flammenwolke, die dadurch entsteht, dass sich hinter dem Geschoss die Luft entzündet bzw. feinste Abriebteilchen buchstäblich zu nichts verglühen:

Der Schütze sollte dringend eine Flash Kompensation und einen Gehörschutz haben – der Knall mag spät kommen, aber er ist GEWALTIG. Entgegen dem was man ggf. denkt entsteht trotz der enormen Feuerbildung und des verheerenden Schadens so gut wie kein Rückstoß, da das Geschoss eben NICHT durch eine Sprengwirkung, sondern durch elektromagnetische Kräfte beschleunigt wird. Ansonsten gelten die gleichen Regeln wie beim EMG-85 (Blackhands Street Weapons, S.36)
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Shadowrun | KNARREN! 6

KNARREN! Nummer 6 ist da (siehe auch Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5). Wieder geht es um eine Neuvorstellung, diesmal aber was Illustration ebenso wie die Idee angeht aus der Feder von Robert (Biometal79). Die Werte, die sich Robert für die Waffe ausgedacht hat, könnt ihr in der Vergrößerung unter der Waffe gelistet sehen (ich nehme an, diese beziehen sich auf die 3. Edition). Die nachfolgende Beschreibung hier ist zwar an Roberts Idee angelehnt, aber „neu“ und von mir.

Vor einigen Jahren entwickelte Saeder-Krupp den Prototyp einer Infanteriewaffe nach dem Prinzip der Railgun (Schienenkanone). Wie andere Entwickler davor, hatte SK bei der Entwicklung mit dem enormen Energiebedarf der Waffe zu kämpfen, die beim Feuern kurzfristig eine Energie von 1 Gigawatt benötigt – und eine entsprechend lange Aufladezeit erfordert.

Im Laufe der vergangenen Jahre sind verschiedene Railgun-Modelle unterschiedlicher Hersteller auf dem Markt und auf dem Schlachtfeld aufgetaucht, meist blieb der Einsatz aber dem Antifahrzeug-Einsatz oder Spezialeinheiten vorbehalten.

Inzwischen kann man – die richtigen Verbindungen vorausgesetzt – die aus dem SK Prototyp hervorgegange Railgun vom Typ AEscher tatsächlich erwerben – wenngleich natürlich nur über den Schwarzmarkt, oder indem man sie den toten Fingern eines SK-Scharfschützen entwendet.

SK AEscher Panzerkanone (Railgun, Schwere Waffe) – 10K | PB -4 | EM | RK (1) | 10(s)+Energie | 25V | 18.500,–

Anmerkungen: Die Waffe muss vor dem ersten Abschießen „Warmlaufen“, was mindestens 10 Minuten dauert. Trotz passabler Isolierung wird das Ding sehr warm und ist damit gut zu erfassen (sollte also im Einsatz besser von etwas Zusätzlichem abgedeckt/getarnt werden). Die Schussreichweite der Waffe ist zwar enorm – sie kann mehrere Kilometer weit schießen – das nützt dem Schützen aber im Extrembereich wenig, da das Projektil im Flug zuvielen Variablen (Seitenwinde, Trudelbewegung etc.) ausgesetzt ist. Das Geschoss fliegt mit Überschallgeschwindigkeit, es trifft also ein, ehe der Knall ertönt. Allerdings verursacht der Schuss eine deutlich wahrnehmbare Flammenwolke, die dadurch entsteht, dass sich hinter dem Geschoss die Luft entzündet bzw. feinste Abriebteilchen buchstäblich zu nichts verglühen:

Der Schütze sollte dringend eine Blitzkompensation und einen Gehörschutz haben – der Knall mag spät kommen, aber er ist GEWALTIG. Entgegen dem was man ggf. denkt entsteht trotz der enormen Feuerbildung und des verheerenden Schadens so gut wie kein Rückstoß, da das Geschoss eben NICHT durch eine Sprengwirkung, sondern durch elektromagnetische Kräfte beschleunigt wird.
SK hofft, innerhalb der nächsten 10 Jahre die Energieleistung der Waffe soweit zu verbessern, dass mehr Schaden und eine höhere Präzision, vor allem aber eine verbesserte Feuerfrequenz erzielt werden können. Einstweilen findet die Waffe wenn dann als „Erstschlagswaffe“ Verwendung, wenn ein gepanzertes Ziel auf größere Entferrnung ausgelöscht werden soll.
Die Waffe wiegt 10 Kilo.

Blog | Cyberpunk NOW

Remember the days when you gazed at Morgan Blackhand’s Street Weapons Guide (or basically any other SF or Cyberpunk future weapon guide) and saw guns which use electromagnetic fields to bring projectiles to – so far – unheard-of speeds?

Remember the discussions with wiseguys and players (or a combination thereof) if the damage listed is „overpowered“ and „exaggerated“? Remember how these same player’s characters were trying to develop their own railgun versions in bullpop design so they could hide them in a longcoat or duffle bag? ;)

Now, there is no more need to remember the bad old days when the future was just a thing to come. Future’s here now, kiddo, and it brings us the railgun, too (among other things, if you would take out your iPod earplugs and listen for a sec):

I got this video from the highly interesting Popsci website via a thread on the (likewise highly interesting) Battlelords of the Twenty-Third Century forum (always the place to go to stay up to date with current weapon tech *ggg*).

According to Popsci, the video comes from a test firing of the Navy’s Elecromagnetic Railgun (EMRG), which was carried out at the Naval Surface Warfare Center in Dahlgren, Virginia. To quote:

„The gun—which generates a powerful electromagnetic field to hurl projectiles at extremely high speeds—is rated at 32 megajoules (…)“

The flames you see in the video are not from any kind of explosive (there is none – just electromagnetic currents) but from „pieces of the projectile disintegrating; the 7-pound slug is jammed so firmly between the rails that when it’s fired, pieces shear off and ignite in the air. There’s been some speculation online that the flames come from some sort of gas that’s been used to increase conductivity. Wrong: The EMRG uses no secondary propellant — just electricity. As a result, the breech can remain open during firing and the gun produces no blowback whatsoever.“

„The Navy’s eventual goal is a ship-mounted railgun that can fire a projectile more than 200 miles at speeds of more than 8,000 feet per second. Context: The Navy’s current MK 45 five-inch gun has a range of just 20 miles. The Navy hopes to have a prototype ready sometime between 2016 and 2018.“

Hello, 2020, here we come!